成都德语培训:科幻文章:3) Karl
成都德语学习:科幻文章:In einer Welt vor meiner Zeit
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成都德语学习:科幻文章:In einer Welt vor meiner ZeitAbends, wenn es dunkel wird und die Scheiben in meiner kleinen Wohnung so beschlagen sind, dass man nicht mehr hinausschauen kann, dann denke ich oft an die Zeit zurück, als ich noch nicht hier war. Das mache ich oft. Ich bin hier zu Hause, aber es ist nicht meine Heimat. Ich bin hier nicht geboren und auch nicht aufgewachsen. Ich bin ein Fremder, der sich hier niedergelassen hat. Die Leute kennen mich, sie mögen mich, und ich mag sie auch, die meisten zumindest. Aber wenn sie wüssten, was in meinem Kopf vorgeht, dann wäre ich ihnen fremd, genau so, wie sie es mir im Grunde sind.Ich bin ein Krimineller! Ich habe mit illegalen Programmen zur Lustbefriedigung gehandelt und bin dabei erwischt worden. Da wo ich herkomme, ist das eines der schwersten Delikte. Ja, ich bin ein Verbrecher, und ich lebe hier, weil man mich dazu verurteilt hat. Mein Name ist Blick, Frank Blick, und ich bin der erste Mensch, der in die Vergangenheit verbannt wurde. Am 22.04.2322 wurde ich dazu verurteilt, den Rest meines Lebens in einer anderen Zeit zu verbringen. Das Urteil wurde noch am gleichen Tag vollstreckt. Man steckte mich in einen Jumper, und so erreichte ich diese Zeitam 22.04.1965. Ich fühlte nichts während meiner langen Reise durch die Zeit, und als hier aufwachte, nicht weit von hier im Stadtwald, da spürte ich nichts anderes als ein leichtes Kopfweh wie nach einer durchzechten Nacht. Ich lag mit dem Gesicht nach unten, das Gesicht im Gras, den Duft von blühenden Butterblumen in der Nase. Heute weiß ich, dass es Gras und Butterblumen waren. Damals waren es für mich Dinge, die ich nicht kannte, denn in der Zeit, aus der ich komme, gibt es keine Natur mehr, zumindest keine die dem normalen Volk zugänglich ist. Sicher gibt es die schwebenden Highlands, fliegende Luxustempel der Reichen und Mächtigen meiner Zeit, und man munkelt, dass es dort so genannte Gärten geben soll, mit natürlichen Nahrungsmitteln und blühenden Landschaften, aber das sind nur Gerüchte. Niemand den ich kenne, hat jemals einen Highlandkreuzer betreten, niemand aus dem normalen Volk hat jemals eine Wiese oder eine Blume gesehen. Deshalb ist die schier unendliche Natur und die unglaubliche Artenvielfalt der Tiere f ür mich das Unglaublichste in dieser Zeit. Noch heute kann ich mich an den prächtigen Farben der Blumen nicht satt sehen, und wenn ich einem Hund oder einer Katze begegne, dann bleibe ich stehen und folge den geschmeidigen Bewegungen dieser Tiere, bis sie hinter irgendeiner Hausecke verschwunden sind. Ich gehe gerne in den Tierpark. Dort sitze ich oft auf der alten Bank zwischenden Holundersträuchern und beobachte die Schönheit der Natur. Eine Natur, die zum Sterben verurteilt ist, nicht jetzt und auch nicht morgen, aber auch das Übermorgen ist nur eine Frage der Zeit.Seit 35 Jahren bin ich jetzt hier. Ich habe Arbeit in der Zeche, Freunde, und ab und zu lerne ich ein nettes Mädchen kennen. Die Körperlichkeit dieser Zeit war von Anfang an etwas, mit dem ich so meine Probleme hatte. Sexualität ist im 23.Jahrhundert verpönt. Die Regierung war sogar dabei ein Gesetz zu installieren, das den sexuellen Kontakt der Geschlechter verbieten sollte. Natürliche Fortpflanzung ist kein Thema mehr, dezimiert auf einen einfachen Laborakt. Körperlos, lieblos, sinnlos. Das Ergebnis sind Menschen ohne Ich, perfekte Abbilder ihrer humorlosen Produzenten.Gefühle und Emotionen sind in meiner Heimat ein Zeichen für Individualität, und das ist den Herrschenden ein Dorn im Auge. Sie wollen funktionierende Marionetten, keine Menschen. Alles was Individualität und Kreativität fördert wird kontrolliert oder verboten, so gibt es ausschließlich staatlich kontrollierte Unterhaltung, Literatur und zensierte Nachrichten. Die Menschen wurden mit der Zeit zu Robotern. Kalt, automatisch, beliebig und schließlich austauschbar. Nach meiner Verbannung in eine Zeit, die vor Emotionen nur so strotzte, musste ich mich zurück nachvorn entwickeln, langsam wieder den Menschen in mir finden, wie ein Taucher der nur langsam zurück zur Wasseroberfläche schwimmen darf. So ganz habe ich es bis heute noch nicht geschafft, an die Oberfläche zu kommen.Das erste Mal, dass ich einer Frau körperlich nahe gekommen bin, war ein Jahr nach meiner Ankunft. Ihr Name war Pauline, und sie war hübsch. Ihr Gesicht war jung, und ihre Haut war glatt wie ein frisch bezogenes Bett. Ihr langes schwarzes Haar wehte im Wind und zeigte eine jugendliche Frische, rein und natürlich, so wie alles in dieser merkwürdigen Zeit. Sie kam im Zoo auf mich zu und setzte sich neben mich auf die Bank zwischen den Holunderbüschen. Nach einer Weile kamen wir ins Gespräch. Wir redeten und lachten. Immer länger, bis die Sonne langsam unterging und uns der Wärter in der grünen Uniform höflich hinaus komplimentierte. Vor dem Tor des Parks verabredeten wir uns für den nächsten Tag, und als ich gerade gehen wollte, hielt Pauline mich auf, lächelte mich an und küsste mich auf meine Wange. Dann huschte sie davon und sprang in den Bus, der auf der anderen Straßenseite an der Haltestelle stand. Ich verfolgte sie durch die Scheiben des Busses. Ihr Blick haftete auf meinem, aber in mir herrschte Kälte, nicht der Funken von Gefühl. An diesem Tag wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, worin meine Strafe bestand, obwohl ich mir sicher war, dass dieseLehrstunde der Menschlichkeit nicht im Sinne der Richter war. Ich hatte einen langen Weg vor mir. Einen steinigen und kurvenreichen. An diesem Tag begann mein Leben in der Vergangenheit. Ich wurde neu geboren. Am nächsten Tag traf ich mich wieder mit Pauline, und wieder saßen wir stundenlang auf der Bank und unterhielten uns. Ich kann mich nicht mehr erinnern, worüber wir eigentlich sprachen. Ich wusste nichts, von dem ich hätte erzählen können, ohne in der nächsten Klapsmühle zu landen. Ich glaube ich habe ih r von dem erzählt, was ich liebe, wenn ich mich recht erinnere. Von den Blumen, den Tieren und der Pracht, die ich sehe. Zumindest muss es ihr gefallen haben, denn an diesem Abend küsste sie mich auf die Lippen. Erst kurz, dann innig. Ganz langsam, fast zaghaft ließ sie ihre Zunge in meinen Mund gleiten, und ich ließ alles geschehen. Ich war steif, unbeholfen und schlaksig, aber als sich meine Augen wie automatisch schlossen, da spürte ich etwas, ein unbeschreibliches Kribbeln in meinem Bauch, und ich wusste, dass ich die ersten Schwimmzüge auf dem Weg nach oben gemacht hatte. Als sie mir zeigte, wie man miteinander schläft, da hatte ich Angst, und als sie mich fragte, ob ich sie liebe, da habe ich geschwiegen. Was sollte ich sagen? Ich wusste die Antwort doch selber nicht. Wir trafen uns danach noch ein paar Wochen, dann kam sie einfach nicht mehr. Ich habe sie gesucht, im Zoo und in der Stadt, danngab ich irgendwann auf. Aber von dem Tag an konnte ich nicht genug kriegen von Liebe oder besser gesagt von Se x, denn ich weiß bis heute nicht, ob es wirklich Gefühle waren, die mich leiteten. Ich hatte etliche Frauen! Olga, Ida, Heike oder Tanja, sogar mit einem Mann hatte ich eine kurze Zeit der Intimität, aber ich kam nicht weiter an die Oberfläche, ich dümpelte irgendwo in trüben Gewässern herum. Ich konnte mich nicht freischwimmen. Irgendwann gab ich es auf und lies mich einfach nur noch treiben. Wie ein faules Stück Holz in einem Tümpel fristete ich mein Dasein. Ab und zu eine Nummer in einem schäbigen Bordel l, ansonsten ging ich zur Arbeit, und dann wieder nach Hause in meine Wohnung in der Stadt. So verbrachte ich Jahre damit, wie ein richtiger Sträfling zu leben. Beschäftigungslos und distanziert glitt ich durch die Wochen, Monate und Jahre, bis zu dem Tag als ich begann, ich weiß nicht mal mehr warum, meine Gedanken zu Papier zu bringen. Ich schrieb mit einem Bleistift auf Schmierzetteln. Über Blumen, Tiere, über ihre Grazie und ihre Pracht. Ich schrieb über die Menschen, die ich kannte, Pauline und die anderen, über ihre Art zu reden und zu sprechen. Ich skizzierte sie auf dem Papier mit den Worten, die ich hatte. Ich schrieb Stunden, manchmal die ganze Nacht bis es Zeit wurde zur Arbeit zu gehen, und auch dort hatte ich einen kleinen Block dabei und füllte die Blätter mit meinenBildern über die Menschen und ihr Leben. Ich fand so einen Weg, in die Köpfe der Menschen einzudringen, ihre Gefühle zu verstehen und mit meinen zu vergleichen. Irgendwann sah ich das Tageslicht, ich war kurz vor dem Auftauchen. Da trat Martin Sirius in diese Welt ein!Er klingelte am 1. März 1980 an meiner Wohnungstür. Als ich ihn sah, da wusste ich sofort, dass er aus der Zukunft kam. Der blasse Teint, die dunklen Ringe unter den Augen, und vor allen Dingen dieses ausdruckslose Gesicht erinnerte mich an die Menschen, die mal meine Zeitgenossen waren. Er vergewisserte sich, dass ich alleine war, dann stellte er sich als Mitarbeiter des Justizministeriums vor. Sirius erzählte mir von einem Machtwechsel, einer Revolution durch bürgerliche Volksgruppen und der Absetzung der herrschenden Oberklasse. Das Erste was die neue Regierung beschlossen hatte, war eine Generalamnestie aller Verurteilten und die Abschaffung der temporären Verbannung. Martin Sirius sagte mir stolz, dass ich frei wär e und dass er mich sofort mit in meine Heimatzeit mitnehmen würde. Ich sah ihn nur an und schwieg. Dann schüttelte ich den Kopf und sagte ihm, dass ich darüber nachdenken müsse. Sirius blickte mich an als hätte ich ihn persönlich beleidigt. Für ihn war diese Zeit wie ein Kerker ohne Gitter, eine Grauzone ohne Grenzen. Er konnte nicht wissen,dass hinter dem Schleier eine bunte Welt jenseits seiner Vorstellung existierte. Ich schickte ihn weg. Er gewährte mir eine Bedenkzeit von einem Monat. Danach wollte er wiederkommen und meine Entscheidung hören. Es würde eine Endgültige werden, sagte er noch an der Tür, denn die neue Regierung hatte vor, alle Zeitjumper zu zerstören. Ich sah Martin Sirius nie wieder. Er kam nicht nach einem Monat und auch nicht nach einem Jahr zurück. Entweder hatte er einen Unfall bei dem Zeitsprung, dachte ich, oder die neue Regierung saß doch nicht so fest im Sattel, wie er es mir weismachen wollte. Aber eigentlich war es auch egal, denn ich glaube, ich wäre sowieso nicht mit ihm zurückgegangen. Ich bin zu Hause in dieser Welt voller Emotionen. Ich bewundere die Menschen, die voller Leben und Farbe sind. Sie wissen nicht, was noch kommt. Sie ahnen nichts von den schrecklichen Herrschern und grausamen Kriegen, die ihren Kindern und Enkeln bevorstehen. Die vernichtenden Naturkatastrophen, und die komplette Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch die Macht der Habgier ist für sie noch fern. Selbst wenn irgendein Prophet ihnen diese Schrecken zeigen würde, dann würden sie nicht verzweifeln, sondern weiter in den Tag hineinleben, wie Kinder, die nicht erwachsen werden wollen. Man hat mich in diese Zeit geschickt, um mich zu bestrafen. Ich sitze oft irgendwo in einem Café in der Stadt und beobachtedurch die Scheibe die Passanten auf dem Gehweg. Wenn ich dort den Vormittag verbringe, bei einer duftenden Tasse Espresso, dann sinniere ich oft darüber, ob es eine Strafe ist, was mir wiederfuhr. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich meine Heimat nicht vermisse. Aber ich würde genauso nicht die Wahrheit sprechen, wenn ich behaupte, dass ich zurück will. Ich habe hier etwas entdeckt, was ich nicht kannte. Ob ich es Emotionen, Gefühle oder gar Liebe nenne, das ist egal. Ich weiß nur eines mit Gewissheit, und diese Erkenntnis ist für einen Verurteilten schon merkwürdig. Ich bin ein freier Mensch!PS:此文章由成都德语学习_法亚小语种周老师收集整理。
成都寒假德语学习:德语文摘德语科幻短篇:Das Geheimnis der ERDbeeren
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成都寒假德语学习:德语文摘德语科幻短篇:Das Geheimnis der ERDbeeren©Birgit KirschIm Mai herrscht Hochbetrieb auf den Straßen zwischen den Galaxien.Die Einwohner des Planeten X-RAY47düsen in ihren Kosmosflitzern zum blauen Planeten,denn nur auf der Erde gibt s die begehrten köstlich roten Beeren, eben die ERDbeeren.Die hatte ein Forscher von einer seiner Missionen vor vielen Generationen mitgebracht.Seitdem wollen die Bewohner von X-RAY47 nicht mehr auf die Früchte verzichten.Viel nehmen sie auf sich.Die Reise dauert jedes Jahr mehrere Wochen und ist nicht ungefährlich.Die Landung muss ebenso unauffällig erfolgen wie das Auftreten der Außerirdischen. Diese mühen sich redlich ab beim Erdbeerenpflücken.Kiloweise schleppen sie die deliziösen Früchte in ihre Raumfähren,um sie in ihrer Heimat zu bevorraten.Irgendwann wird ein Bauer misstrauisch und hinterfragt die alljährlichen Hamsterkäufe.Ein junger Außerirdischer bricht sein Schweigen und bittet den Landwirt,ihm beim Anbau der Erdbeersträucher auf dem eigenen Grundstück zu helfen.Wenn ihn auch zunächst die Angst vor Konkurrenz skeptisch stimmt,so lässt der Bauer sich nicht lange bitten,sein Wissen aus langjähriger Erfahrung weiter zu geben.Gerne ist er bereit,den Boden und die klimatischen Bedingungen vor Ort zu prüfen. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt:wenige Minuten später findet er sich in einem engen,aber superchicen Sternengleiter wieder,der in Lichtgeschwindigkeit Kurs auf Planet X-RAY47nimmt.Das ERDmännchen,wie der Außerirdische den Mitreisenden nennt,staunt nicht schlecht auf seiner ersten Reise durch das Weltall.Nach der Landung grübelt er sehr intensivüber die Möglichkeiten,den andersartigen Boden fruchtbar zu machen.Einiger Versuche bedarf es,um die Erdbeersträucher letztendlich ertragreich anzusiedeln.Bald ernten die Bewohner des fernen Planeten wundervolle Früchte von leuchtender Farbe und unvergleichlichem Geschmack.Der Bauer hat seine Aufgabe erfüllt und wird sicher nach Hause gesteuert,wo ihn sein ERDweibchen ebenso dringlich erwartet wie jede Menge Ar beit auf den Feldern.Der Abschied fällt sichtlich schwer…….. Jetzt haben die Leute vom Planeten X-RAY47keinen Grund mehr,zur Erde zu reisen……Doch der junge außerirdische Freund kann ihn beruhigen. Schließlich gibt s noch eine Köstlichkeit,die seine Leute unbedingt in ihrer Heimat domestizieren möchten:ERDnüsse!PS:此文章由成都寒假德语学习_法亚小语种张老师收集整理。
成都德语培训:德语科幻短篇:Naturkatastrophe
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成都德语培训:德语科幻短篇:NaturkatastropheSchnell liefen Grimoh und sein Freund Smele durch die Straßen ihrer Stadt. Ihre acht Beine wirbelten im Takt den Staub auf und es knarrte, wenn die Platten ihrer Chitinpanzer übereinander rieben. Es war Samstagmorgen und auf dem Marktplatz fand wieder einmal eine Ansprache des Bürgermeisters statt. Es sollte darüber abgestimmt werden, ob man noch neue Straßen anlegen sollte und ob es demnächst Straßenbeleuchtung geben sollte oder nicht. Eigentlich lebte ihre Volk in ständ iger Dunkelheit, aber der B ürgermeister war ein moderner Bürgermeister und wollte für seine Stadt nur das Beste."Na ich lass mich mal überraschen, wie er sich das überhaupt vorstellt,." knirschte Grimoh. Seine Beißwerkzeuge zuckten nervös.Doch Smele zuckte nur mit den Schultern. "Das soll vorerst nicht unser Problem sein. Denk Du lieber daran, das Du und Litha heute Abend zum Essen kommt. Myrla freut sich schon so darauf." "Keine Angst, mein Freund. Einen schönen Abend mit unseren Freunden und ein gutes Essen verpassen wir nie."Endlich waren sie beim Marktplatz angekommen. Die meisten der männlichen Stadtbewohner waren schon anwesend. An den Versammlungen auf dem Marktplatz durften nur Männer teilnehmen. Frauen hatten sich um den Haushalt und um die Brut zu kümmern. Doch auch daran wollte der Bürgermeister in naher Zukunft etwas ändern.In der Mitte des Marktplatzes stand ein Podium, das eigens für den Bürgermeister errichtet worden war, damit ihn jeder hören und sehen konnte. Und dort hinauf schauten jetzt Grimoh und seine Mitbewohner, denn der Bürgersmeister was soeben eingetroffen und stellte sich in Positur."Meine lieben Mitbewohner. Wir haben uns heute hier versammelt, um über einige wichtige Themen zu reden..."Zur selben Zeit, in einer kleinen Oberbergischen Stadt, in einem schmucken Einfamilienhaus, stand Martina in ihrem Schlafzimmer und blickte nachdenklich auf ihre Betten. Ein paar Tage vorher hatte sie eine Dokumentation über allergieauslösende und krankheitserregende Mikroorganismen im Fernsehen gesehen und aufgrund dessen beschlossen, ihren Frühjahrsputz in diesem Jahr viel gründlicher zu machen, als die Jahre vorher. Denn sie litt schon lange an Asthma und an anderen Allergien und wollte verhindern, das auch ihre Kinder Allergien entwickelten. Siehatte sich erst vor kurzem ein Heißdampfgerät gekauft, mit dem man hervorragend den Haushalt sauber halten konnte, ohnegefährliche Chemikalien und schädlichen Putzmitteln. Und sie hatte in der Dokumentation gehört, das auch Staubmilben, die si ch gerne in Matratzen aufhielten, damit beseitigt werden könnten. Martina hatte die Terrassentür, die vom Schlafzimmer aus in den Garten führte, weit geöffnet. Ihr Heißdampfgerät heizte noch auf, so das sie in dieser Zeit die Bettdecken und Kopfkissen vom Bett nehmen konnte. Endlich erlosch die kleine Lampe, die den Heizvorgang anzeigte und Martina hielt die Düse des Gerätes über die erste Matratze. Dann betätigte sie den Abzug und eine gewaltige Dampfwolke ergoss sich über das Bett.Der Bürgermeister hatte soeben seine Rede beendet und nahm hocherfreut den tosenden Beifall entgegen. Doch urplötzlich wurde das Klappern der Greifzangen von einem ohrenbetäubenden Rauschen übertönt. Die Männer auf dem Marktplatz drehten sich nach allen Seiten um, aber entdeck en, woher dieses schreckliche Geräusch kam, konnten sie nicht. Während der ganzen Zeit, in der sie schon in dieser Welt lebten, hatten sie dergleichen nie gehört und ein Schauder erfasste die Menge. Dieses Geräusch konnte einfach nichts gutes bedeuten.Grimoh schaute seinen Freund Smele an, aber der starrte wie allen andere in den dunklen Himmel. Sein Gesicht war angstverzerrt und seine Greifwerkzeuge klapperten vor Angst. Grimoh ließ seinen Blick über die erstarrte Menge gleiten, als er im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Er richtete seine Augen in diese Richtung und erstarrte ebenfalls. Eine mächtige schwarze Wolke rollte auf die Stadt zu. Sie wuchs und wuchs und ja näher sie kam, desto größer und bedrohlicher wurde sie und auch die Luft erwärmte sich auf eine höchst unnatürliche Art. Auch die anderen Stadtbewohner hatten entdeckt, was da auf sie zukam. Für einen Moment herrschte absolutes Schweigen in der Menge und nur das Tosen der Wolke war zu hören. Doch plötzlich ging es wie ein Schrei durch die Me nge und Panik brach aus. Alle liefen wild durcheinander, stolperten über ihre eigenen Beine und über die Beine der anderen. Die Wolke kam näher und näher und sie wirbelte Unmengen an Staub auf. Ganze Steinblöcke wirbelte sie herum und Grimoh sah mit Entset zen, dass selbst ihre Häuser der gigantischen Naturkatastrophe nicht gewachsen waren. Die Luft war nicht mehr warm, sondern heiß und sie wurde immer heißer. Grimoh meinte schon förmlich zu spüren, wie sein Blut zu brodeln begann und ganz am Rande der Menge sah er voll entsetzen, das einige seiner Freunde förmlich zerplatzten. Die Druckwelle, nichts anderes konnte es sein, hatte denMarktplatz erreicht und Trümmer von Häusern, Staub und teilweise sogar die zerrissenen Leiber der Stadtbewohner wurden durch die Luft geschleudert. Grimoh schaute sich schnell nach seinem Freund Smele um, der noch immer wie angewurzelt an der selben Stelle stand, griff nach ihm und zerrte ihn mit sich. Die Menge hatte sich schon längst in ein wirres Knäuel von Beinen und Leibern v erwandelt und so fiel es Grimoh sehr schwer mit seinem Freund im Schlepptau sicher durch das Wirrwarr zu gelangen. Er hatte nämlich entdeckt, dass das Podium, auf dem der Bürgermeister gestanden hatte, noch immer in der Mitte des Marktplatzes aufragte. Und da er wusste, das dieses Podium von innen hohl war, dachte er sich, das es ein sicherer Schutz sein musste. Und genau dorthin zog er Smele nun. Zum Glück war kein anderer auf diese Idee gekommen und er konnte sich mit Smele zusammen dort verkriechen. Er schaffte es gerade noch im richtigen Augenblick. Grimoh zog sein letztes Bein unter das Podium, als die Druckwelle auch schon über sie hinwegbrauste. Der Lärm war ungeheuerlich. Smele hielt sich die Ohren zu und zitterte am ganzen Körper und Grimoh ging es nicht besser. Während er sich mit seinem Freund unter dem Podium duckte, liefen ihm zusätzliche Entsetzensschauer über den Rücken, als er an seine Frau und an seine Kinder dachte. Hoffentlich überstanden sie diese Katastrophe. Er betete darum, das seine Frau so schlaugewesen war, sich mit den Kindern in den Keller zu retten. Und er betete darum, das sie auch die Zeit dafür gefunden hatte. Langsam hörte das Rappeln und Klappern auf und der enorme Krach nahm ab. Smele ließ seine Vorderbeine sinken und lugte vorsichtig aus ihrem Versteck heraus."Oh, mein Gott," stöhnte er auf, als er die Verwüstung um sich herum sah. Er schob seinen Körper unter dem Podium hervor und stand auf wackeligen Beinen in mitten eines riesigen Trümmerfeldes. Grimoh kroch inter ihm her und erstarrte. So schlimm hatte er sich die Verwüstung nicht vorgestellt. Überall lagen Trümmer vonHäusern. Straßen waren zerstört, und was am schlimmsten war, überall lagen die zerfetzten Leiber seiner Freunde und Bekannten herum. Mit Schaudern dachte er an seine Frau Litha und an seine 7 Kinder. Wenn ihnen nur nicht auch noch was passiert ist. "Smele", sprach er seinen Freund an und holte ihn damit aus der Erstarrung. "Komm, wir müssen nach Hause. Ich muss wissen, ob es Litha und meinen Kindern gut geht. Und du willst bestimmt auch nach Myrla sehen."Smele nickte beklommen. Im Grunde hatte er Angst nach Hause zu gehen."Was ist, wenn unser Haus gar nicht mehr steht?"Grimoh schüttelte den Kopf. "Daran darfst du jetzt aber nicht denken. Myrla ist doch schlau. Sie ist bestimmt in den Keller gegangen, als das Unglück begann. Komm, wir gehen und sehen nach."Er wusste, dass er Smele nicht beruhigen konnte, denn Myrla war das erste mal schwanger und Smele machte sich dementsprechend Sorgen.Zusammen machten sich die beiden Freunde auf den Weg. Schaudernd kletterten sie über Trümmer, über abgerissene Gliedmaßen und stolperten durch aufgerissene Straßen. Hier und dort sahen sie die schmerzverzerrten Gesichter von Nachbarn oder Arbeitskollegen, von Freund en und Bekannten. Sie hörten Schreie von Verletzten und das Wimmern von Sterbenden. Doch so gerne sie auch geholfen hätten, Grimoh und Smele waren sich einig, dass sie so schnell wie möglich nach Hause mussten. Ihre Familien standen an erster Stelle.Martina stand vor ihrem Bett und schaute auf die Matratze, die noch klamm von dem heißen Dampf war und überlegte, ob sie den Dampfvorgang noch einmal wiederholen sollte. Aber erst wollte sie die andere Matratze bearbeiten. Sie schaute auf die Uhr. In einer halben Stunde sollten ihre Kinder aus der Schule kommen. Bis dahin musste sie fertig sein.Sie zog ihren Wagen hinter sich her auf die andere Seite des Bettes und stellte erneut die Dampfdüse ein...Sie kamen zuerst an Smeles Haus. Das Dach war eingestürzt und der Schornstein ragte wie ein mahnender Finger in den Himmel. Ohne zu überlegen stürzte sich Smele auf die Trümmer und begann laut nach seiner Frau rufend, die Steine fortzuräumen. Immer wieder stolperte er über seine Beine, aber er gab nicht auf. Grimoh half ihm, so gut er konnte und da... endlich hörten sie ein leises Rufen. Smele jubelte auf."Hast du gehört? Myrna lebt noch." Er grub und buddelte wie verr ückt los. Dann schaute er schnell auf und sagte: "Ich danke dir, mein Freund. Aber jetzt lauf schnell nach Hause. Wenn ich Myrna befreit habe, dann kommen wir zu dir und helfen dir."Grimoh seufzte: "Ich hoffe nur, dass ich genauso viel Glück habe wie du."Damit machte er sich eiligst auf den Weg. Sein Haus stand noch zur Hälfte und er hoffte, das auch er seine Frau lebend antreffen würde. Er stolperte um sein Haus herum, um einen Eingang zu finden. Die Fenster waren aus ihren Rahmen gesprungen und er konnte durch eine so entstandene Öffnung klettern."Myrna", rief er . "Myrna. Bist du hier? Myrna. So antworte doch." Er lauschte und hörte ein leises Wimmern. "Myrna?" Er kletterteüber umgefallene Möbel, räumte herabgestürzte Dachbalken zur Seite und immer wieder rief er den Namen seiner Frau. Je näher er zur Kellertreppe kam, desto deutlicher konnte er das Wimmern hören. "Myrna? Bist du da unten?""Papi? Papi, bist du das?"Er hörte die Stimme seiner jüngsten Tochter."Pippa, geht es dir gut? Sind die anderen bei dir? Ist Mami bei dir?"So viele Fragen hatte er und doch musste er seine Tochter auch beruhigen. "Hörst du Pippa? Ich hole dich gleich da raus. Ich muss nur ein paar Balken wegräumen, die hier im Weg liegen.""Ja Papi. Mami liegt hier und schläft ganz fest.""Lass sie schlafen, mein Spätzchen. Ich bin gleich bei euch." Mit Feuereifer räumte er Steine und Trümmer beiseite. Er stemmte sich gegen einen Balken, der sich quer zur Kellertreppe verkeilt hatte, aber so sehr er sich auch abmühte, der Balken wollte keinen Zentimeter rutschen.Doch da hörte er schon seinen Freund von draußen ru fen. "Grimoh. Ich bin's, Smele.""Ach. Gott sei dank. Komm rein und hilf mir. Die Kinder und Litha sind im Keller, aber ein Balken ist mir im Weg und ich kann ihn alleine nicht bewegen."Smele hatte die gleiche Idee gehabt wie Grimoh und war durch ein kaputtes Fenster geklettert."Was schreist du denn so. Ich bin doch schon hier", grinste er seinen Freund an. "Myrna hab ich draußen gelassen. Es geht ihr gut, bis auf den Schrecken und ein paar kleine Kratzer an ihren hübschen Beinen. Aber sonst geht es ihr gut. Und jetzt wollen wir mal sehen, ob wir deine Familie nicht auch wieder an die Luft befördern können."Zusammen schoben und zogen sie an dem schweren Balken. Und tatsächlich, der Balken ließ sich endlich zur Seite schieben. "Nur noch ein kleines Stückchen", keuchte Grimoh. "Dann haben wir es geschafft."Noch einmal nahmen sie all ihre Kraft zusammen und endlich war der Weg in den Keller frei. Grimoh stolperte zwar noch über einige Trümmerstücke, aber er kam sicher im Keller an und konnte seine jün gste Tochter in den Arm nehmen, um sie zu trösten. Dann kümmerte er sich um seine Frau, die noch bewusstlos auf dem Boden lag. Ein wenig Blut sickerte aus einer Stirnwunde, aber als er sie leicht schüttelte, erwachte sie. Vorsichtig half er ihr aufzustehen und den Keller zu verlassen. Seine Kinder folgten still und endlich waren alle an der Luft.法亚小语种_成都德语培训 Nach einigen Tagen stellte sich heraus, dass sie nicht die einzigen Überlebenden in ihrer Welt waren. Die Katastrophe hatte zwar sämtliche Städte heimgesucht, abe r sie konnte nicht alles Leben vernichten.Martina blickte zufrieden auf ihre sauberen Matratzen, ohne auch nur zu ahnen, was für ein Leid sie soeben über ein anderes Volk gebracht hatte.PS:此文章由法亚小语种张老师收集整理。
成都德语培训:德语科幻短篇:Krieg der Elemente
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成都德语培训:德语科幻短篇:Krieg der Elemente FeuerTomas Parker lenkte seine Maschine um die letzte Kurve und gab dann richtig Gas. Normalerweise erfreuten ihn die Fahrten mit seinem Motorrad, doch dieses Mal war irgendetwas anders. Er konnte nicht genau sagen, was es war, doch irgendwie hatte er das Gef ühl, dass es mit dem zusammen hing, was er vor kurzem erfahren hatte. Nämlich, dass er kein ganz normaler Mensch war, für den er sich bisher gehalten hatte.Er hatte lernen müssen, dass er mehr war, als nur ein einfacher Stuntman, der hin und wieder einen guten Job abgriff und diesen auch überlebte. Das man ihn dazu erst anzünden musste, war zwar ein starkes Stück gewesen und hatte ihn eine seiner heiß geliebten Lederjacken gekostet, doch es hatte ihn auch tiefer mit einem Element vertraut gemacht, mit dem er schon seit Jahren arbeitete, dem Feuer. Obwohl er nie gedacht hätte, das eine solche Verbindung dazu bestand.Rechtzeitig genug wurde Tom aus den Gedanken gerissen, um die Falle zuerkennen, die auf der Fahrbahn auf ihn wartete. Das Kabelspannte sich knapp über der Höhe des Vorderreifens von einer Seite zur anderen und machte nicht den Eindruck, dass man es einfach ignorieren konnte. Und das hatte er auch nicht vor. Durch jahrelanges Training und hunderte Stunts dieser Art geschult, ließ sich der Amerikaner fallen und schob die Maschine von sich, während er sich ausrollte.Ein paar Prellungen und Abschürfungen war alles, was Tom von dem Sturz davon trug und keine davon stellte eine ernsthafte Gefährdung seiner Gesundheit dar. Im Gegensatz zu den beiden Gestalten, die sich nun aus dem Schatten der Häuser auf die, wie dem Stuntman erst jetzt auffiel, menschenleere Straße bewegten. Beide waren in schwarzen Stoff gehüllt und bewegten sich mit einer lautlosen Eleganz, die ihm unbewusst Bewunderung entlockte. Bis ihm klar wurde, dass die beiden ihm nichts gutes wollten. Sofort ballte er die Hände zu Fäusten und hob die Arme, während er in eine rudimentäre Kampfstellung ging. "Okay Leute, ich weis nicht was ihr gegen mich habt, aber ich find das nicht witzig" knurrte Tom und musterte die beiden Gestalten, die sich langsam auf ihn zu bewegten. Beide trugen Masken und nur ihre Augen waren sichtbar und diese Augen richteten sich nun direkt auf den Stuntman. Dieser verstan d plötzlich, was Sache war und ohne zu zögern öffnete er seine Hände und hob den Angreifern scheinbarbeschwichtigend die Handflächen entgegen. "Lasst mich raten, ihr wollt kein Autogramm oder? Tja, das ist aber Schade" begann Tom grinsend, bevor er die Arme vorstreckte: "Denn ich bin ein echt heißer Typ." Im nächsten Moment züngelten Flammen aus seinen offenen Händen und sprangen dann seinen beiden Gegnern entgegen. Die Überraschung war auf ihrer Seite größer als gedacht und ihre Reaktion kam etwas zu langsam. Blitzschnell stürmte Tom nach vorne und ließ ein weiteres Mal seine Kraft wirken.Wenig später war von seinen beiden Angreifern nicht mehr übrig als ein Häufchen Asche und angeekelt wandte sich der Stuntman ab. Er wusste instinktiv, dass die beiden keine Menschen gewesen waren, trotzdem kam es ihm irgendwie ein wenig zu brutal vor, was er mit ihnen angestellt hatte. Doch darüber durfte er sich jetzt keine Sorgen mehr machen, dass hatte man ihm eingeschärft. Denn nun war es soweit, der Krieg hatte begonnen.---WasserOmi Kusagawa kniete am Ufer des kleinen Teiches, den sie sich in ihrem Garten angelegt hatte. Als Kind hatte sie weder die Traditionelle Bedeutung noch den speziellen Grund dafür gekannt, warum man ihr aufgetragen hatte, dies zu tun. Doch als sie reifer geworden war, wurde sie darüber aufgeklärt und hatte seither vieleJahre darauf verbracht, ihre Fertigkeiten in vielerlei Hinsicht zu trainieren.Das Wasser wogte leicht, als Omi eine ihrer schlanken Hände hinein tauchte und einen Stein zurecht legte, der aus der perfekten Symmetrie heraus gerutscht war, die am Grund herrschte. Verschreckt waren zwei Fische zur Seite gestoben und lugten nun neugierig unter einem flachen Steinsims hervor. Amüsiert zog die Japanerin ihre Hand wieder aus dem Wasser und sorgte mit einer kleinen Fingerbewegung dafür, dass die aufwogenden Wellen wieder verschwanden.Sie war sich ihrer Verantwortung wohl bewusst und auch dem Umstand, dass ihr langes Training bald ernsthaften Tests unterzogen werden würde. Früher wohl als gedacht, wenn man den Umstand bedachte, dass erste Zeichen auf das Ende des Friedens hindeuteten, der so lange alles im Gleichgewicht gehalten hatte. Doch Omi hatte sich nie der wagen Hoffnung hingegeben, dass es ewig so bleiben würde und war daher gerne bereit gewesen, Vorkehrungen zu treffen. Unter anderen hatte sie ein Teil ihres Trainings verändert um im Ernstfall besser gerüstet zu sein. Ein Ernstfall der nun einzutreten schien, als sich zwei Gestalten über die hohe Mauer ihres Gartens hangelten und hinter der jungen Japanerin im Graus aufkamen."Ich habe euch erwartet, wenn auch nicht so früh" begrüßte Omi die beiden Eindringlinge und erhob sich. Zum Glück hatte sie es schon in jungen Jahren aufgegeben, den traditionellen Kimono, der ihr aufgrund ihrer Position zustand, zu tragen und sich auf bequemere, wenn auch weniger eindrucksvolle, Kleidung umgestellt. Das sie auf ihre höfliche Begrüßung keine Antwort erhalten würde, war ihr klar, also wandte sich Omi den beiden Gestalten zu und verschränkte die Arme vor der Brust: "Ich fürchte euer Plan wird nicht aufgehen. Nicht mehr, nachdem ihr mich gewarnt habt." Ohne ein weiteres Wort, ließ sie die Arme ruckartig an ihre Seite sinken. Dann streckte sie diese nach oben und stieß sie im nächsten Moment auf die beiden Gestalten nach vorne. Das Wasser im Teich erhob sich zu einem dicken Wirbel, der plötzlich zwei Ausläufer bildete. Diese schossen an der Japanerin vorbei und schmetterten die beiden Eindringlinge gegen die Mauer.Ebenso schnell wie sie sich erhoben hatten, beruhigten sich die Wassermassen wieder und fanden mit einer paar eleganten Bewegungen Omis zurück in den Teich, aus dem sie gekommen waren. Die Überreste der beiden Gestalten verschwinden zu lassen hatte nicht lange gedauert, war aber notwendig. Zumindest empfand es Omi so, schließlich wollte sie nicht, dass sie ihren heiligen Garten entweihten. Zumal sie, ganz sachlich betrachtet,zweifellos zu stinken beginnen würden und dadurch nicht nur optisch Einfluss nehmen würden.Nun waren jedoch jegliche Probleme im Keim erstickt und Omi machte sich daran, zu packen. Ihre Aufgabe sah es nämlich vor, an zuk ünftigen Ereignissen Teil zu nehmen und zwar an einem anderen Ort der Welt. Denn es war nun soweit, der Krieg hatte begonnen. ---ErdeDer Wald lag ruhig und friedlich da und selbst auf dem breiten Forstweg regte sich nichts. So hatte es Heinrich Brandstätter am liebsten. Er mochte keine Gesellschaft bei seinen Spaziergängen, schon gar nicht wenn ihn diese tief in das Waldgebiet am Fuße der Berge führten. Dann wollte er einfach nur Ruhe haben, Ruhe vor seiner Verpflichtung. Eigentlich war sie ja nicht neu, aber erst vor kurzem hatte er die volle Bedeutung erfahren, die hinter alten Geschichte und seiner außergewöhnlichen Gabe lag. Zwar hatte er nicht alles restlos begriffen, doch das wichtigste war ihm inzwischen bekannt und so hatte sich Heinrich auf das unvermeidliche Schicksal vorbereiten können, dass ihm erwartete. Und wie es schien, schlug es früher zu als gedacht. Zumindest hatte er dieses Gefühl, als er die beiden Gestalten bemerkte, die sich ihm vom Weg aus näherten. Gehüllt in schwarze Kleidung machtensie nicht nur den Eindruck von Mördern, sie waren es auch. Zumindest war das die einzige Bezeichnung die Heinrich ihnen aufgrund seines Wissens geben mochte.Sofort wich er zurück und verschwand tiefer zwischen den Bäumen. Doch das nützte nichts, denn die beiden Gestalten beschleunigten ihren Schritt und folgten dem jungen Mann tiefer hinein in den Wald. Kampf war immer die letzte Lösu ng, dass hatte man Heinrich beigebracht, doch dieses Mal zweifelte er nicht daran, dass es notwendig sein würde. Ihn einzuholen stellte für die beiden Gestalten scheinbar keine Schwierigkeit dar, doch das war ihm egal. Als sie ihn erreichten, stand er in der Mitte einer kleinen Lichtung. Nachdem die beiden Gestalten den Schutz der Bäume verlassen hatten, vollführte Heinrich ein paar rasche Bewegungen mit seinen Händen. Es geschah jedoch nichts und die beiden Angreifer traten nun mit lautlosen Schritten näher. Plötzlich brach der Boden unter ihren Füßen auf und sie fielen in ein tiefes Loch. Bevor sie sich befreien konnten, war er heran und hob die Arme. Ein Berg erhob sich rund um die Grube und als Heinrich die Arme sinken ließ, stürzten diese Erdmas sen hernieder und begruben das Loch und die beiden Gestalten darin.Es waren nur ein paar Handgriffe nötig, um den Boden der kleinen Lichtung wieder in seinen Originalzustand zu versetzten. Dankseiner Gabe und seiner Ausbildung kein Problem für Heinrich. Als er damit fertig war, wandte er sich nun ab und machte sich auf den Rückweg. Er würde sich so schnell wie möglich auf die Reise begeben, denn nun hatte er begonnen, der Krieg.---LuftDer Wind heulte zwischen den Gipfeln der Berge und drang kalt durch die undichten Fenster und original belassenen Schießscharten der Burg. Trotz dieser und anderer Mängel stellte die alte Feste immer noch das Lieblingsplätzchen von Sarah Himmelreich dar. Auch wenn sie es bedauerte, dass einige Türme und Räume zu touristischen Versorgungszentren umgebaut worden waren. Aber sie kam immer noch regelmäßig hierher, denn auf dem höchsten Mauern- und Turmspitzen konnte sie ihre Fähigkeit am besten erproben. Das sie diese besaß wurde ihr erst vor kurzem kund getan und seither setzte Sarah alles daran, sie zu verbessern. Ob sie damit wirklich Erfolg hatte war anzuzweifeln, doch sie würde nichts unversucht lassen.Und scheinbar kam sie nun früher zu einer Erprobung, als ihr lieb war. Denn nun betraten zwei schwarz gekleidete Gestalten das Dach, auf dem sie übte. Dass die beiden keine Touristen waren, war der jungen Frau trotz ihrer Unwissenheit über deren Herkunft klar. Und auch, dass sie nichts Gutes im Schilde führten. Rasch schätzteSarah ihre Chancen, zur Treppe zu kommen und entschied schnell, dass es für sie unmöglich war. Damit blieb ihr nur noch ein Fluchtweg und so sprang sie über die Zinnen und landete auf dem Dach des Überganges, der diesen Turm mit dem Hauptgebäude verband. So schnell sie es sich selbst zutraute, lief Sarah über das Dach. Kurz bevor sie das Gebäude erreichte hatte, wandte sie den Kopf und wäre beinahe vor Schreck gestürzt. Die beiden Gestalten waren ihr gefolgt und hatten sie beinahe eingeholt. Plötzlich wurde der jungen Frau klar, dass sie es niemals rechtzeitig schaffen würde.Damit blieb ihr nur eine Lösung und zwar eine, die sie niemals wirklich in betracht gezogen hatte. Kampf war ihr eigentlich zuwider und die diesbezüglichen Übungen waren für sie nur ein Zeitvertreib gewesen. Doch nun wurde es ernst und Sarah schloss kurz die Augen, um ihren Atem zur Ruhe kommen zu lassen. Die Gestalten kamen in der Zwischenzeit immer näher, bis sie schließlich die Augen wieder aufriss und sie fokussierte. Mit leisem Heulen entwickelte sich eine Windböe und nahm an Kraft zu, bevor sie über die beiden Gestalten hinweg fegte.Sarah brauchte einige Zeit, um sich zu erholen, dann setzte sie ihren Weg zum Dach fort. Dabei war sie bestrebt, nicht nach unten zu blicken, denn dorthin waren die beiden Gestalten verschwunden.So schwer es ihr auch viel, musste Sarah zugeben, dass der Zeitpunkt eingetreten war, von dem man sie gewarnt hatte und den sie so lange gefürchtet hatte. Es würde Krieg geben.---GeistJenna bewegte ihren Rollstuhl von den beiden Gestalten weg, die vor ihr auf dem Boden des Ganges lagen. Einer ihrer Gedanken hatte gereicht sie zu beseitigen. Kein besonders schönes oder angenehmes Ende, aber leider notwendig. Jenna hatte keine Wahl gehabt, nicht nach dem, was ihr berichtet worden war und durch das Auftauchen der beiden Gestalten bestätigt wurde. Es war soweit, der jahrelange Friede war gestört worden und würde schon bald zu Ende sein. Denn jetzt war die Zeit gekommen, die Zeit des Krieges. PS:此文章由法亚小语种张老师收集整理。
成都德语学习:科幻文章:Ein Irrtum mit fatalen Folgen
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成都德语学习:科幻文章:Ein Irrtum mit fatalen FolgenEs ist Montag, halb acht. Klaus Keimberg ist auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz. Seinen Job bei der Tageszeitung hat er schon seit 5 Jahren und seitdem hasst er das morgendliche Gedrängel auf dem Bahnhof und in der S-Bahn. Aber er hat keine andere Wahl. Parkplätze in der Großstadt sind rar und zumeist auch noch teuer. So sitzt er heute, wie jeden Morgen, in der S-Bahn und überbrückt die knapp 30-minütige Fahrzeit mit der Lektüre eines Boulevard-Blattes. In großen Lettern wird schon auf dem Titelblatt angekündigt, dass es wieder am abendlichen Himmel zu seltsamen Leuchterscheinungen gekommen wäre. Klaus liest den Artikel auf Seite 3 zu diesem Aufmacher sofort. Er hat schon seit seinen Kindheitstagen ein großes I nteresse an übersinnlichen Phänomenen und Science Fiction. Enterprise, Star Wars, Invasion von der Wega, Raumpatrouille Orion, Akte X, Alien, Klaus hat alle Filme und Serien meist mehrfach gesehen. Neben Bergen von Perry Rhodan Romanen und SF-Taschenbüchern hat er auch viele Bücher von Pseudowissenschaftlern wie zum Beispiel Erich von Däniken. Klaus ist überzeugt von dem Vorhandensein außerirdischer Intelligenz; auch UFOs sind nach seiner Meinung keine Hirngespinste, obwohler selber noch nie eins zu sehen bekommen hat. Sein Kollege in der Firma hält ihn für einen Spinner und vermeidet es, private Gespräche auf UFOs und ähnlichen Quatsch kommen zu lassen. So hält es Klaus auch mit den Interessen seines Kollegen. Bodybuilding und Fitness-Studio, die Lieblingsthemen seines Kollegen, lassen ihn vollkommen kalt. Da widmet er sich lieber denVerschwörungstheorien, die besagen, dass es schon seit Jahrzehnten Kontakte zu Außerirdischen gäbe. Die großen Industriekonzerne der Welt hätten alle Fäden in den Händen und v iele technologischen Neuerungen am Markt hätte ihren Ursprung in außerirdischer Technologie. Er selber ist der Meinung, dass die unglaubliche technische Entwicklung, die der Mensch in den letzten 120 Jahren mitgemacht hat, eine Entwicklung ist, die von außen gelenkt worden ist.Seit 5 Monaten hat Klaus eine Freundin, mit der er zusammenlebt. Er hat sie auf einem Trekki-Treffen kennen gelernt. Mit ihr wollte er eigentlich am heutigen Abend einige UFO-Forscher aufsuchen, die mit allerlei Gerät den Leuchtersc heinungen auf die Spur kommen wollten. Leider sollte alles ganz anders kommen.Währenddessen in Schleswig-Holstein. Bauer Jensen bringt seine Kühe auf die nahe gelegene Weide. Seine Frau ist noch mit der Melkmaschine beschäftigt. Es ist ein hartes Brot, j eden Morgenum 5 raus, die Kühe aus dem Stall zum Melken und danach auf die Weide. Manchmal würden beide, Bauer Jensen und seine Frau, mit einem Menschen wie Klaus tauschen und lieber in einer überfüllten S-Bahn sitzen statt in einem stinkenden Stall. Aber irgendjemand muss die Arbeit ja machen. Bauer Jensen hat vor mehr als zwanzig Jahren den Hof von seinem verstorbenen Vater geerbt und seitdem gibt es für ihn eigentlich nichts anderes mehr. Abends gelegentlich mal ein Bier in der Dorfkneipe oder fernsehen mit seiner "Ollen" wie er liebevoll seine Frau manchmal nennt. Das ist sein Leben. Wenn er Klaus kennen würde und von seinem Hobby wüsste, dann würde er nur den Kopf schütteln und den Mund verziehen. Science Fiction, kompletter Blödsinn!Klaus hat den Artikel in der Zeitung zu Ende gelesen. Er kann es bis zum Abend kaum noch aushalten. Endlich hat er die Chance, so denkt er, mit eigenen Augen das zu sehen, was er bisher nur aus einschlägiger Literatur kannte.Seinen eigenen Gedanken nachhängend faltete e r die Zeitung zusammen und sah aus dem Fenster der S-Bahn. Es sind noch drei Haltestellen.Bauer Jensen hat die letzten Kühe zur Weide gebracht und geht zur ück zum Haus. Einen ordentlichen Kaffee, den könnte er jetzt gebrauchen.Die Leuchterscheinungen am Himmel hat er nicht bemerkt, da er sich bereits ungedreht hatte.Drei leuchtende, tellergroße Scheiben hatten sich vor ungefähr 10 Minuten von einem hausgroßen Mutterschiff gelöst, welches in Warteposition hinter dem Mond stand. Um eine friedlicheKonta ktaufnahme mit den Bewohnern der Erde nicht zu gefährden sind schon mehrfach unbemannte Sonden ausgeschickt worden. Nun soll der erste persönliche Kontakt hergestellt werden. Zu diesem Zweck flogen die drei leuchtenden Tellerscheiben mit jeweils einer 5-köpfigen Besatzung zur Erde.Man wollte für den Anfang kein großes Aufsehen und vor allem keine Panik unter der Erdbevölkerung. Deshalb wurde entschieden, dass zuerst ein weniger stark besiedeltes Gebiet angeflogen werden soll. So kam es, dass die Weide von Bauer Jensen als Landeplatz gewählt wurde.Mit den seltsamen Leuchterscheinungen zusammen entstand ein merkw ürdiges Vibrieren in der Luft, welches durch den elektromagnetischen Antrieb der Tellerscheiben entstand Aber auch dieses hat Bauer Jensen nicht wahrgenommen, da er sich mittlerweile im Haus befand und sich eine große Tasse starken Kaffees einschüttete. Die Kühe hingegen wurden zunehmend unruhiger. Diese Unruhe war bis ins Haus zu hören. Bauer Jensenlegte die Stirn in Falten und stellte den Kaffee wieder hin, ohne dass er davon getrunken hätte. Mit einem unguten Gefühl ging er vor das Haus und sah seine Frau aus dem Stall in seine Richtung rennen. Sie rief ihm zu, was das wohl für ein seltsames Geräusch gewesen wäre. Aber Bauer Jensen hörte nichts; die UFOs waren gelandet. Die Kühe hatten sich auch schon wieder beruhigt. Bauer Jensen zuckte mit den Schultern und meinte dass es wohl ein leichtes Erdbeben gewesen sein könnte. Tiere reagieren da besonders empfindsam. Seine Frau blickte skeptisch und war anderer Meinung. Aber woher kam diese Skepsis? Auch sie hatte am Vorabend in den Nachrichten von den Leuchterscheinungen gehört. Aber hier auf dem Land und zu sehen ist ja schließlich nichts. Die gelandeten Teller waren in der hohen Wiese kaum auszumachen. Zwischenzeitlich war Klaus in seinem Büro angekommen. Kaffee hatte schon sein Kollege, der vor ihm ins Büro gekommen war gekocht. Er hasste es noch mehr als die Bahnfahrt, wenn sein Kollege vor ihm da war und den Kaffee aufsetzte. Dieses Gebräu verdient e einfach nicht den Namen Kaffee. Wenn Klaus ihn darauf ansprach, was er in letzter Zeit nicht mehr tat, weil es sinnlos war, bekam er nur zu hören, dass dies ein richtiger Männerkaffee sei. Auf solch ein Macho-Getue konnte Klaus gut verzichten, schon gar am Morgen. So kam es, dass Klaus mit einer Tasse übelstem Kaffee amFenster stand und wieder versonnen aus der 8. Etage des Bürogebäudes nach draußen blickte.Irgendwo im Großraumbüro lief ein Radio mit den halb-neun Nachrichten. Es wurde berichtet, dass weitere Leuchterscheinungen beobachtet wurden und ein staatliches Untersuchungskommando im Großraum Schleswig-Holstein ermittelte. Klaus hatte den Verdacht, dass man schon wesentlich mehr wusste, als man bekannt gab. Die Bevölkerung wurde mal wieder bewuss t dumm gehalten.Bauer Jensen widmete sich wieder seiner Tasse Kaffee und schaltete das Radio ein. Er hörte ebenfalls die Nachrichten mit den Meldungen über die neuerlichen, seltsamen Begebenheiten. Ein unbestimmter Verdacht kam in ihm auf und er ging wieder aus dem Haus. Aber alles war ruhig.Eine der Tellerscheiben öffnete sich währenddessen. Es kamen f ünf kleine Wesen heraus, die große Ähnlichkeit mit Heuschrecken hatten. Sie näherten sich von hinten einer Kuh, die von alledem aber nichts bemerkte. Die fünf Wesen mit den Facettenaugen stellten ein Gerät auf, welches ihre Sprache simultan auf Deutsch übersetzte und in der Lautstärke auf für Menschen hörbares Niveau brachte.Bauer Jensen hörte aus der Entfernung die Stimmen, aber er konnte nur bruchstückhaft etwas verstehen. " ...keine Angst ...kommen ... Frieden ... andere Galax ... bitte ..."Er sah in die Richtung der Stimmen und sah eine seiner Kühe, die gerade ihren Schwanz hob ...Die fünf Wesen bemerkten noch wie aus dem "Erdbewohner" eine große Menge von braun-grünem Schlamm herausgequollen kam. Ehe sie sich in Sicherheit bringen konnten wurden sie allesamt davon begraben. Qualvoll war ihr Erstickungstod.Die beiden anderen Scheiben, die etwas abseits gelandet waren vollführten einen sofortigen Alarmstart. Bauer Jensen hörte nun auch das Vibrieren der Luft und sah gleich darauf zwei Leuchterscheinungen aus seiner Weide in den Himmel steigen. Fassungslos über einen barbarischen Akt wie diesen übermittelten die Insassen der beiden Scheiben noch während des Startvorganges einen Notruf an das Mutterschiff.Bauer Jensen hat sein eigenes Ende wohl gar nicht mehr richtig wahrgenommen. Nachdem die beiden Leuchterscheinungen im Himmel verschwanden verging Schleswig-Holstein in einem riesigen Glutball, der sich rasend schnell ausbreitete.Klaus stand noch immer am Fenster, den ekligen Kaffee in der linken Hand. In der Entfernung sah er noch die Feuerwalze, die dengesamten Horizont einnahm und mit unglaublicher Schnelligkeit näher kam ...Die Heuschreckenwesen hatte in einer Eilentscheidung an Bord des Schiffes hinter dem Mond die Liquidation der Erde beschlossen. Eine Rasse, wie die Irdische, die auf friedliche Kontaktversuche derart reagiert, hat keinen Anspruch auf eine weitere Zukunft. Dieses sind die allgemeingültigen Regeln, denen sich alle Völker der galaktischen Förderation unterworfen haben.Nach Erfahrungen der Förderation geht langfristig gesehen von Bewohnern wie der Erde eine latente Gefahr aus, die schon im Ansatz ausgemerzt werden muss um den Frieden und somit das eigeneÜberleben zu sichern.In diesem Fall ein Irrtum mit fatalen Folgen für die Menschheit. PS:此文章由成都德语学习_法亚小语种周老师收集整理。
成都德语培训:科幻短篇:Wenn aus Schatten Licht wird
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成都德语培训:科幻短篇:Wenn aus Schatten Licht wird Zuerst geschah es auf einem der sieben Monde von Tradia.Die Flüchtlinge machten gerade eine wohlverdiente Pause,und die Nacht brach herein.Mit gerunzelter Stirn beobachtete einer der fahnenflüchtigen Schattenkrieger die Menschenmasse.Er brauchte nicht lange,um zu erkennen,dass sich die Zahl der Flüchtenden verringert hatte.Am Anfang hatten sie die Größe eines kleineren Heers gehabt,doch inzwischen konnten es kaum mehr als100 ausgelaugte,dreckverkrustete Menschen sein.Hinter ihm waren einige Gruppen von Nachzüglern zu sehen,aber das konnten doch unmöglich alle sein!Ein gewöhnlicher Mensch hätte sich vermutlich umgedreht,und wäre weiter gelaufen.Die meisten Flüchtlinge taten das auch,doch der entflohene Schattenkrieger blieb stehen.Er gehörte nicht zu den ‚meisten Menschen',und wäre sein Wille nicht so eisern gewesen, so hätte er es gar nicht erst hierhin geschafft.Später sollte sich heraus stellen,dass das die beste Entscheidung gewesen war, seit sie sich aufgemacht hatten um sich der Herrschaft des großen Schattens zu entziehen.Denn kaum hatte sich der Schattenkriegeretwas konzentriert,und stummüber die endlosen Dünen gestarrt, da sah er sie auch schon.Die schwarze,geisterhafte Masse am Horizont,die sich scheinbar langsam,in Wirklichkeit aber mit rasender Geschwindigkeit auf sie zu bewegte."Die Schattenkrieger!",brüllte er.Seine Stimmeübertönte mühelos die erschöpfte Gruppe."Sie kommen!"Sekunden später war die Menge auf den Beinen.Einige liefen schreiend durcheinander, andere standen nur ungläubig da.Sie alle wussten,was das bedeutete.Gegen die Schattenkrieger konnten sie nichts ausrichten.Das hatten sie noch nie gekonnt.Sie hatten keine Chance.Eine Sache beachteten sie dabei allerdings nicht:früher hatten sie nie Schattenkrieger an ihrer Seite gehabt..."Ruhe!"Das war wieder der Schattenkrieger.Früher hatte er seine eigene kleine Armee geleitet,und wusste was zu tun war."Bleibt ruhig,sonst habt ihr keine Chance!Ich sage euch,bleibt zusammen. Bleibt in der Gruppe,und dann lauft so schnell ihr könnt!Dies ist die letzte Hürde.Wenn wir dieüberwunden haben sind wir frei." Seine Stimme schallte lautüber das kleine Tal zwischen zwei Dünen. Und er hatte recht.Würden sie den Kriegern entkommen können, würden sie gerettet sein.Sie hatten es schon so weitgeschafft...sie durften jetzt nicht aufgeben.In der selben Lautstärke befahl der Schattenkrieger schließlich, weiterzulaufen.Eine zu lange Pause durften sie sich nicht erlauben.Die Krieger waren schnell.Sehr schnell,und noch sehr viel gefährlicher.Er selbst blieb noch stehen.Die untergehende Sonne strahlte auf sein verhülltes Gesicht.Nur seine Augen waren zu erkennen.Dunkle,stechende Augen,die in dem purpurnen Licht funkelten.Neben ihn trat eine weitere,verhüllte Gestalt.Es war einer der Schattenkrieger,die mit ihm geflohen waren."Wir werden es nie schaffen,gegen sie anzukommen",sagte er leise."Wir müssen es schaffen,Khazim"Doch mit diesen Worten konnte er den Krieger nicht beeindrucken.Auch kannte Khazim seinen Anführer,und wusste,wie er in aussichtslosen Situationen reagierte.Und das war eine von ihnen."Ein paar Flüchtlinge gegen das ganze Heer des großen Schattens? Ich bitte dich!"Langsam,um den Moment auszukosten,drehte sich derSchattenkrieger zu Khazim um.Es war,als würde das gesamte Feuer der Sonne in seinen Augen lodern,als er zu dem untergebenen Krieger sprach."Sie sind so weit gekommen,sie werden es auch noch schaffen,vor dem Heer zu fliehen.Darauf gebe ich dir mein Wort.Wir werden gewinnen,und wenn es uns alles kosten wird was wir besitzen. Vielleicht sogar unser Leben.Doch wir werden es nicht bereitwillig aufgeben.Wir werden kämpfen!"Das Feuer in seinen Augen verblasste.Er senkte seinen Kopf.Es war Zeit zu gehen. Zu zweit konnten sie nicht kämpfen,und die Flüchtlinge waren schon weit voraus.Sie schienen tatsächlich ihre ganze Kraft zusammengenommen zu haben,um den Kriegern zu entkommen.Ein Lächeln huschteüber sein Gesicht,auch wenn Khazim es nicht sehen konnte.Der Wille der Menschen war stark.Es war eben dieser Wille, den man brauchte,um gegen die Schattenkrieger zu kämpfen.Um sich dem ewigen Schatten zu entziehen,und die Gefilde des Lichts zu betreten.Das war ihr Weg.Und den würden sie verdammt noch mal beschreiten!PS:此文章由成都德语培训_法亚小语种张老师收集整理。
成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Die Schlacht des Kaleth
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成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Die Schlacht des KalethWeit waren sie marschiert, Gleichschritt haltend. Die prasselnden Marschtrommeln, welche die Schritte leiteten und begleiteten, dröhnten ihm zu Ohren. Die Füße schmerzversehen, nur mit Ledersandalen bekleidet, traten hinan zum Hügelrücken. Es hungerte ihn, und der Durst kam schon. Bald begann er, den Gedanken weit weilend folgend, mit Träumen versehen vom heimischen schattigen Walde. Dort wo die Vögel ewig zwitscherten. Und die Kinder geheim, spielend den Männern zur Jagd hinterher pirschten. Dort warteten Weib und Sohn auf ihn und vielleicht die Vögel?Die Formation wurde geändert. Breite Front aufgestellt. Nicht aufgepasst, vom grimmigen Nebenmann angerempelt, welcher wie er seine tiefe Angst zu vergessen suchte. Nun stand er in der ersten Reihe. Nur wenige Schritt von ihm entfernt, ein wenig links, ein Unteroffizier. Aufrecht stehend und stolz, der geschworenen Pflicht bei kommend, Hand am Schwertgriff, welches sich schon hoffend, in der Scheide noch verbarg.Die Vögel welche mit den Winden flogen, derer Könige die edlen Adler waren. Vielleicht diesen Königen, wollte er gar alleine folgen, denn sie flogen nicht zu Kriege. Und fliegen wollte er jetzt lieber denn je, und er wagte ein Blick zur Lüfte. Und dort kreiste er, der Königswürde tragende Adler. Beute suchend im Tale, zwischen den Armeen. Er allein war hier zur Schlacht, nicht zu kämpfen. Doch spüren tat er die Spannung, und obwohl er schon längst in der flachen Wiese wohl seine Beute erspähte, wartete er geduldig.Dort drüben auf der anderen Seite stand das Feindesheer. Vom säuselnden Winde herüber gebraust kamen gegrölte Rufe, und es begann ein Lärm von Hass und Angst mache. Die Waffen wurden gegen die Schilde geschlagen, es wurde getrampelt und gebrüllt. Noch nie gehörte Hörnertöne und Flötenmelodien gespielt. Dann eine vereiste Stille. Kaleth spürte das gewürgte Schlucken seiner Kameraden. Eine wie noch nie so starke Gänsehaut, zog sich ihm den Rücken gefrierend hinauf. Dann setzte sich das Feindesheer in Bewegung. Ein Hornsignal ertönte zu seinem Rücken. Ein weiteres stimmte mit an, zur linken und zur Rechten gleich zwei Weitere. Kaleth erwachte, nichts mehr hielt ab vom Kommenden. Die Anführer brüllten den Angriffsbefehl. Schwerter wurden gezogen, zuhunderten, das Zischen durchzog das Tal, der Adler wachte. Die Beine setzten sich ungewollt und gezwungen in Bewegung. Schon drängelte sie an seinem Rücken. Das Tempo wurde gesteigert. Er rannte, trug schwere Rüstung, Schild und Schwert. Er rannte und schon bald kam der Atem schwer. Schau voraus, ist es auch schwer! So zwang er sich. Dort kamen sie, die Feinde, eben wie er, die Schwerter blitzend und die Schilde groß. Angst in ihren Augen, hinweg gebrüllt durch Mund und Bart. Kaleth wurde in der Menge, die beim rennen sich unordentlich weitete, verschluckt. Schon sechs waren vor ihm. Der Gegner nahte.Kaleth sah seine Frau lächeln, seinen kleinen Sohn friedlich in an ihrem Busen.Ein Gedonner vollzog sich, wie eine Flutwelle, willens den Stein zu b rechen, doch Metall war es das von Körper getragen, mit wütender Wucht aneinander prallte. Kaleth sah die Vordersten, aneinander Rammenden, vom Stoße zu Boden geworfen, die Nächsten stolperten und wie eine Welle vielen sie darüber. Ein Menschenhaufen der sich selbst erdrückte, schon die ersten Schmerzensschreie. Er rannte noch gerade, da rammte auch er, von hinten geschoben, in die Vorderen hinein, und wurde sogleich vonhinten gequetscht. Sechs Reihen von stark Bedrängelten waren vor ihm. Er sah nichts, hörte nur Metalle auf klimpern und Schmerzensschreie. Der Druck Quetschte ihn, ohne die schwere R üstung wäre sein Brustkorb Matsch gewesen, erdrückt von der Kraft hunderter Körper. Er rang nach Luft, doch sie schien im Gedrängel wie aufgesogen. Er wurde hin und her gerissen, passte nur auf nicht zu stürzen, wer hinfiel, wurde unter Füßen unwiderruflich begraben. Über den Köpfen, wurden die Schwerter geschwungen, die vorne waren schon Blutrot. Er sah wie mit ihren Schlägen Köpfe sanken. Überall Gebrüll. Er schnappte nach Luft. Noch vier Reihen vor ihm. Der Tot nahte. Eine Schneise entstand, deren Spitze sich langsam zu ihm vorarbeitete. So waren es nur noch zwei vor ihm. Speere wurden von hinten geworfen, vorne zum Stechen gebraucht. Sein Schild war zwischen ihm und seinen Vordermann eingeklemmt. Zu den Seiten flogen Speere knapp an ihm vorbei. Dann dierekt auf ihn zu, und traf mit einer spritzenden Blutfontäne den Kopf vor ihm. Kraftlos erschlaffte der Körper, lies Schild und Schwert fallen, blieb selber eingeklemmt, und viel nicht. Dann wurde auch der andere Mann vor ihm irgendwie, aus dem Leben gerissen.Ob der Adler wohl noch über ihm war?Kaleth wurde von hinten nach vorne Gedrängelt, hier war kein Platz für eine Lücke. Vor ihm der Feind der schon ausholte um zuzuschlagen. Kaleth hob sein Schild vor Brust und Kopf. Gleich zweimal donnerte es daran, es hieben mehrere gegen ihn. Kaleth, ohne das Schild zu senken, oder zu gucken, holte aus, und mit aller Kraft schlug er schreiend zu. Beinahe flog ihm sein Schwert aus der Hand, als es gegen das metallene Schild schlug. Dann ein Speer über seine Schulter, er sah nicht und wollte nicht sehen was dieser anrichtete. Er hielt nur seinen Schild schützend empor und schlug fuchtelnd immer wieder gegen Metall. Und immer wieder donnerte es, gegen das seine.Ein Hornsignal, vom Hügel, zum Rücken. Er wusste was es bedeutete, doch hörte er es nur nebenbei, er nämlich, lenkte alle seine Gedanken und Kräfte nur noch auf sein Schild, das sein Leben bewahre. Ein surren stieg zur Lüfte. Der Adler! Einen kurzen Moment, des Gedenkens seiner Freiheit, dort droben in den grenzenlosen Lüften. Dann kam das Surren näher und überflog ihn knapp. Der Regen von Pfeilen hämmerte auf die Feinde danieder, durchschlug Schilde und Rüstungen und lichtete ihre engen Reihen. Die Schreie übertönten die klingenden Metalle. Doch die Antwort kam geschwind. Nun auf der anderen Seite des Tales, ein kräftigesHornsignal, und ebenso das Surren der hunderten von Bogensehnen. Und es kam und näherte sich. Kaleth verspürte seine Angst noch größer werden. Obwohl er doch wusste, dass die Pfeile wohl über ihn hinweg fliegen würden, da er doch in der ersten Reihe war. Doch hinter ihm kamen sie nun, und rissen Leben mit sich zu Boden, ließen Schmerzensschreie au fsteigen. Und wie auf der anderen Seite waren nun auch ihre Reihen gelichtet, und das Gedrängel nahm ab. Die Reihen verschoben sich, lösten sich auf, doch noch immer war er dicht um drängt. Doch dies war ihm lieber als alleinekämpfen zu müssen, nun waren noch Männer neben und hinter ihm, und sie waren eine kleine Gruppe in der auseinander gehenden Menge. Schlag um Schlag wehrte er ab, mit dem schweren Schild, welches er noch immer hielt wie am Anfang, und er wagte es noch nicht, es zu bewegen oder hervor z u spähen. Er beugte sich mit gekrümmten Rücken nach hinten, um das schwere Gewicht nicht alleine mit dem linken Arm zu halten, die Schläge überließ erhauptsächlich den Männern zu seiner Seite und hinter ihm, welche die Speere über seine Schultern stachen. Doch die donnernden Schläge auf seinem Schild wurden seltener, dafür aber gezielter. Und da eine kurze Pause von wenigen Sekunden ihm es erlaubte, wagte er es doch einen Blick über das Schild zu riskieren. Da erst sah er, das sie wie eine Insel im Schlachtgetümmel da standen,umzingelt von Kämpfen Schlachtreihe gab es nicht mehr. Zu seinen Seiten standen je zwei Männer mit Schwertern, hinter ihm mehrere mit Speeren, wie viele genau wagte er nicht zu betrachten, da er nur gespannt nach vorne blickte, wo die Dichte der feindlichen Kämpfer zu nahm.Noch immer zog der Adler seine Kreise über Kaleth, obschon seine Beute längst nicht mehr hier war. Beobachtete der Adler wohl möglich ihn, er der er die Vögel liebte und mit ihnen fliegen wollte?Aus den Schlachtrufen und Schreien, erhob sich einer in seiner Nähe. Ein feindlicher Krieger rannte brüllend auf ihn zu, das Schwert erhoben. Hinter ihm drei Weitere. Kaleth hob wieder das Schild und verkroch sich dahinter, in Angst, sie könnten darunter nach seinen Beinen stechen, welche nur vorne Plattenschienen trugen. Doch der Speer auf seiner Schulter zuckte, der Krieger hinter ihm schrie Kraft holend und Kaleth vernahm vorne nur ein Röcheln. Die anderen Beiden kamen heran, und umso lauter schien das klirrende Meta ll ihrer Schwerter, die auf die Schilde stießen, da sie nicht mehr um drängelt waren, von anderen klirrenden Waffentaten. Diesmal aber sah Kaleth hin, er nämlich bliebzwischen den Beiden Unangegriffenen, da der seine Angreifer schon am Boden lag. Und er l ieß seinem Arm freien Lauf und holte aus. Dann ließ er sein Schwert danieder fahren, doch der Angreifer blockte seinen Schlag, und schlug seinerseits zu. Und sein Schwert schnitt die Luft über das Schild des Verteidigers, und mit Kraft geschlagen spaltete es Helm und Kopf. Der Mann zu seiner linken fiel. Blutig zog der, im Blutrausch kämpfende, das Schwert hervor, um es gegen Kaleth zu führen, und dieser handelte diesmal aus Schnelligkeit und schlug zu, sein Schlag aber wurde geblockt vom Angreifer, und er hätte Kaleth leicht nun das Schwert aus der Hand säbeln können, doch Kaleth sah gerade in seine wahnsinnigen Augen, da durchstachen sie der Speer von hinten, und das Blut spritzte in sein Gesicht, und besprenkelte seine Zunge. Kurz zuvor, aus Reflex verzog er die Augen zu, da er sie wieder öffnete ging auch der Rechte der Angreifer zu Boden.Es schien als kreische der Adler. In all den Schreien und kreischenden Männerstimmen, erkannte er die des edlen Tieres heraus. Dort droben flog er, noch immer. Und nun glaubte Kaleth das der Adler ihn beobachtete, und nach ihm rief.Ein Ekel durchfuhr ihn, als er das Blut aus spie. Und da erbarmungslos schon die nächsten Angreifer an rannten, hob er nur noch das Schild und hielt es mit beiden Armen, mit der Rechten stützte er es, das Schwert hielt er noch, wagte er es bei Strafe nicht abzulegen. Seine Augen wurden feucht, die Schläge donnerten auf sein Schild, und auf das des Rechten neben ihm. Ein Speer stach über ihm hinweg und irgendwo hinter ihm fiel jemand.Donner, wiederkehrend und nicht endend wollend, Schreie zu allen Seiten. Seine Tränen rollten. Er zitterte vor Angst. Hielt nur noch das Schild empor. Die Zeit verging und die Kraft. Zur Rechten fiel der letzte Krieger an seiner Seite, er wusste nicht wie viele hinter ihm waren, oder gar wie viele Feinde, doch er würde sich nicht umdrehen. Dann wurde ihm bewusst, dass er alleine da stand. Um ihn herum Kämpfende. Er schnappte nach Luft, stöhnte dann und sank sein Schild vorsichtig. Schon wieder rannte einer auf ihn zu, ein Einzelner. Mit Wucht prallten ihre Schilde aneinander. Das Feindesschwert lauerte, suchte über das Schild zu gelangen. Panisch schlug er seitwärts zu, doch seinerseits kam er ebenfalls nicht um das Schild des Gegners herum, es war zu breit. Doch Todesangst übernahm ihn, und lies ihn unaufhörlich zuschlagen. Er nahm den Kopf zurück als das Feindesschwert seinen Helmschleifte. Er schlug zu und es donnerte. Er musste, musste das Schild durchschlagen, er biss die Zähne zusammen und stöhnte auf, dann stieß er mit seinem Schild das andere beiseite und sein Schwert versank.Wieder kreischte der Adler. Seine Kreise schienen enger zu werden. Enger um Kaleth herum. Er sah empor zu ihm, verschwommen, von Tränen gefüllten Augen, sah er seine Flügel in den zitternden Wellen schlagen.Er hatte getötet. Gemordet, Metall in Fleisch geschlagen. Leben genommen. Sein Schwert war rot. Er war ein Mörder. Der Adler Kreischte. Hornsignal ertönte. Eine Bewegung von hunderten begann. In Richtung des Berges. An ihm vorbei rannte ein Kamerad. Kaleth erwachte. Drehte sich um und rannte. Er rannte so schnell er konnte, so schnell wie es die Schwere Rüstung und seine Kraft noch zu lies. Das Schwert lies er fallen, das Schild schnallte er sich auf den Rücken. Und er rannte. Wieder ein Hornsignal der Feinde, nichts Gutes verheißend. Die Erde begann zu beben. Nur leicht, doch um so lauter war das Getrampel von nahender Kavallerie. Er hörte ihre Rufe hinter sich, die Pferde zur Schnelligkeit anspornend. Es ging bergauf. Den Hügel empor, dort standen die anderen und die Flüchtigen verschwanden zwischen ihren Reihen in Sicherheit. Er aber hatte noch eine weite Strecke, und die Feinde nahten. Er überholte einen Humpelnden, aus dessen Wunde am Bein das Blut floss.Über ihm flog der Adler mit, kreischte nach ihm, als wolle er ihn antreiben.Dann donnerten die Pferde an ihm vorbei, als eine Schlange zur Rechten. Ihre Reiter spannten die Bögen und zielten. Warum kamen nicht die ihren Reiter? Warum wurden die berittenen Schützen nicht abgehalten? Kaleth verstand nicht die kalten Taktiken der Heeresf ührer. Ein Offizier in der Nähe befahl, sie sollten sich auf den Boden legen und hinter das Schild verstecken. Kaleth warf sich hin, nahm das große Schild vom Rücken und kauerte sich dahinter, liegend. Er hoffte. Seine Beine passten nicht ganz hinter die Deckung. Dann flogen die Pfeile. Er sah wie vor ihm die Schilde durchstoßen wurden, die dahinter getroffen. Dann prallte auch an seines ein Pfeil, die Wucht Hieb es fast aus seine Hand. Doch er hatte Glück, es hielt stand. Die Pfeile hagelten auf sie nieder, immer von der Seite, mit Gedonner an die Schilde, oder schief in die Böden. Ihm vielen fast die Augen zu, er schnappte nach Luft. Vor ihm sein Heer. Eine ganze Kavallerie, zehn ma l so groß wiedie kleine Gruppe von Schützen, die unbehelligt schossen, und schwer gerüstet waren. Doch es zogen Bogenschützen vor die Pferde, spannten ihre Bögen und warteten auf das Signal. Kaleth sah empor zum König der Lüfte. Er, der Edle, segelte über dem Geschehen und sah zu ihm danieder, welcher hier am Boden kauerte und wartete. Der Adler kreischte aufs Neue, als ob er seinem Blicke Antwort geben wollte. Und er segelte nicht mehr genau über ihm, sondern zog seitwärts ab, in Richtung des Waldes zur L inken. Langsam nur, als ob er noch wartete.Plötzlich schob sich zwischen ihm und dem Adler eine Reihe von Pfeilen, welche nach den Reitern zielten. Und einige fielen getroffen von ihren Pferden. Doch nicht noch eine Salve wurde vorbereitet, sondern die Bogenschützen wieder abgezogen. Nun erst wollten sie die Reiter schicken. Und der Offizier in der Nähe gab den Befehl weiter zu rennen, während die feindlichen Schützen noch schossen. Diese nämlich, nahmen sich noch Zeit, bis die Bogensch ützen Platz für die Reiterei machten. Und es dauerte lange.Wieder das Kreischen des Vogels. Der dort droben in der Freiheit segelnde. Weiter war er in Richtung des Waldes gezogen, wartete aber immer noch, so schien es. Und Kaleth spürte seine eigeneKraftlosigkeit. Er musste sich erheben, musste mit den anderen hinter ihre Reihen flüchten, bereit sein, der Pflicht wegen weiter zu kämpfen. Doch er wollte nicht mehr, nicht mehr für jene die ihn nicht schützen, wie er es für andere tat. Dort warteten nur Befehl und weitere Kämpfe auf ihn, weitere Morde, blutende Schwerter, und Schreie.Kaleth erhob sich. Seine letzte karge Kraft lies ihn nicht mal mehr das Schild heben, so wenig war nur noch in ihm. Seine Beine zitterten, da sie die schwere Rüstung trugen. Er humpelte langsam, sah am Boden Zuckende, sah am Boden Sterbende. Seine Augen schlafften. Er ließ sie zufallen. Ging stolpernd voran, nichts mehr beachtete er, nur seine Beine befahl er noch. Doch vor seinen geschlossenen Augen, sah er sein Weib lächeln, in ihren Arme n seinen kleinen Sohn, der an ihrem Busen friedlich sog. Einem Adlerkreischen ging er nach. Vor seinen Augen sah er ihn fliegen und folgte ihm. Noch einmal öffnete er die Augen und fand sich im Walde wieder. Er sank erschöpft in ein weiches Moosbett. Der K ampfeslärm war fern. Dann schweiften seine Augen durch den Wald, und er sah an sich herab und erkannte den Grund seiner Müdigkeit. In der Seite steckten zwei Pfeile. Blut floss heraus. Dann hatte er nicht mehr die Kraft seine Augen zu bewegen. Doch über ihm flogder Adler. Und der edle König der Lüfte begab sich zu ihm herab. Behutsam landete das mächtige Tier auf seinem Bauch und die Krallen kratzten nicht. Der Adler breitete seine Flügel aus und kreischte einmal ganz leise. Dann legte er sie über Kaleth und beugte sich somit vor, dass sein Haupt über das des Menschen war. Mit den Schnabel berührte er Kaleth Stirn in der Mitte. Kaleths Augen schlossen sich langsam, doch da auch alles dunkel wurde, den Adler sah er noch, bis auch endlich dieser schwand. Die Federn der Flügel aber, spürte er noch immer, und es war ihm, als ob er ganz umgarnt von ihnen sei, als ob sie auf seiner nackten Haut schmiegten. Ein angenehmes Gefühl von Wärme im Federkleid. Dann öffnete er die Augen und eine Weitsicht und ein Stolz erfüllte ihn. Die Flügel wurden weit geschwungen geschlagen und erhoben ihn. Zur Höhe erstrebend, der Weitsicht klar gesehen, und die L üfte durchschneidend wie beherrschend. Eine mächtige Leichtigkeit, die Schwere durch die Lüfte zu segeln. Da war die Schlacht in der Ferne und Kampfgetümmel, doch auch Wolken und ein hügeliger rn der Heimat übersät schien, waren zu erspähen. Und die Wälder seiner Heimat erstrahlten in Vertraulichkeit. Und über ihnen segelten die Adler, die Edlen, die Könige der Lüfte. PS:此文章由成都寒假德语学习_法亚小语种张老师收集整理。
成都德语学习:科幻文章:Die Hinterlassenschaft
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成都德语学习:科幻文章:Die Hinterlassenschaft 9342Jahre vor Christus,südlicher Teil der nubischen WüsteMaáli war froh.Die dunklen Götter waren zurückgekehrt.Er hatte Angst um sie gehabt, denn sie lagen im Streit mit den weißen Göttern.Vor vielen,vielen Monden waren zuerst die weißen Götter aus den Wolken gestiegen,in runden Zelten,so großwie ein kleiner Berg.Es waren große,schöne weißhäutige Wesen mit zwei paar Armen,eines davon wie die der Vögel.Aber sie waren böse.Seit ihrer Ankunft verschwanden immer wieder Mitglieder seines Dorfes.Und wenn die Stammesangehörigen zurück kamen waren sie nicht mehr wie vorher.Eher wie die Tiere,die sie vorher hüteten.Aber doch ganz anders.Sie fielenüber das Dorf her,so dass man sie töten musste.Doch wenn man sie tötete erzürnten sich die weißen Götter.Dann kamen die dunklen Götter,in ebenso großen Zelten.Sie waren nur etwas kleiner und breiter als die weißen,hatten aber eine rote bis schwarze Haut und aus ihren Köpfen ragten bewegliche Hörner,wie die der Wüstenböcke.Sie trafen sich mit den weißen und gerieten in Streit.Maáli erinnerte sich noch wie aus dem Zelt der Weißen ein Finger aus Licht drang und in das Zelt der Dunklen einschlug.Und dann verschwanden die Dunklen vor seinen Augen, so wie die Tiere,die sich auf einen Stein setzen und auch zu Stein werden.Von beiden Seiten erbrandete sodann ein furchtbares Brüllen und auf ihren Feuerschwänzen schienen die beiden Zelte der Götter wieder in die Wolken hinauf zu steigen.Er sah noch viele Lichtfinger und ein Unwetter aus Blitzen am Himmel.Dann sah er wieder das große Zelt der Dunklen.Bis der dunkle Gott wieder aus seinem Zelt kam vergingen vier Monde.Der Gott war verletzt,das sah Maáli sofort.Er schwankte und eine gelbliche Flüssigkeit rann dort aus einer Wunde,wo Maáli den Hals vermutete.Der dunkle Gott gab ihm eine runde Scheibe mit kleinen Malereien darauf.Sie war schwer und kostbar.Vorsichtig näherte sich die große schwarze Hand des Gottes Maális Kopf und behutsam berührte er Maális schwarze Haare und seine dunkle Haut.Dann fiel der dunkle Gott um.Ein langes tiefes Geräusch erklang und das Zelt der Dunklen ritt auf seinem Feuerschwanz wieder in die Wolken.Der Dunkle blieb liegen.So lange, bis nichts mehr an ihn erinnerte.Anno Domini2008Es war wohl das erste Mal,dass der Vatikan und verschiedene Universitäten derartig zusammen arbeiteten.Der Kleinststaat im Herzen Roms hatte den Denkfabriken ein Artefakt zur Untersuchungüberlassen,welches sich schon seit fast zweitausend Jahren im seinem Besitz befand.Und ebenso lange trotzte diese vollkommen runde Scheibe mit den verwirrenden Symbolen und Zeichen auf der Oberseite den Entschlüsselungs-und Interpretationsversuchen der Kuttenträger.Der PontifexMaximus selbst hatte um die Mitarbeit gebeten und so hatte im Jahre des Herrn2008 das uralte Stück unter strengsten Geheimhaltungs-und Vorsichtsmaßnahmen seinen Weg nach Deutschland gefunden.02.Juni2008,Saarbrücken,Universitätsgelände,18:52Uhr"Klick mal auf diesen Link;ich denke,das interessiert sogar dich.Seit fast zweitausend Jahren kann nichts und niemand was damit anfangen.Professor Weiler hat das Teil ins Netz gestellt".Zweifelnd und ziemlich uninteressiert blickte Regis seinen24-jährigen,schwergewichtigen Studiumsgenossen an.Er kannte das schon, David kam desÖfteren mit obskuren Ideen und nervte ihn damit oft fast bis zum Erbrechen.Aber um gleich die mit Sicherheit folgenden und nichts bringenden Diskussionen zu vermeiden brachte er die Maus in Position und tippte mit dem Zeigefinger auf den ngsam baute sich ein Bild auf dem Schirm auf.Doch je mehr Einzelheiten sich aus dem interlaceten Bild schälten,desto faszinierter starrte Regis auf den Monitor."Großer Gott,was ist denn das?"Er fuhr zu David herum,doch der war schon,anscheinend wieder ziemlich stoned,auf der gemeinsamen Couch eingeschlafen.David las die angefügten Daten zu dem Teil:eine exakt runde Scheibe mit einem Durchmesser von42Zentimetern,die Oberfläche warüberdeckt mit Linien,Punkten und Symbolen.Im oberen Drittel,jeweils ganz außen waren Darstellungen von zwei unterschiedlichen Gestalten mit Armen und Beinen angebracht, ebenso ganz unten,dort wo bei einem Kompass Süden wäre.Von den oberen Gestalten liefen Linien auf die Mitte zu vereinigten sich und kamen senkrecht bei der dritten Gestalt ganz unten an.Undüberall auf der Scheibe Punkte,welche durch die Linien verbunden waren.Es gab aber auch Punkte,die nicht verbunden waren.Regis fiel auf, dass die Anordnungen auf der Scheibe nicht nur mal so angebracht wurden,sondern dass sie einen Sinn ergeben mussten.Er warf seine langen,kräftigen und dunkelblonden Haare mit einem Kopfrucken zurück und rubbelte seine Stirn.Das tat er immer wenn er angestrengt nachdachte.Aber noch was fiel im auf.Alles was auf der Scheibe zu sehen war,war in die Scheibe eingraviert oder eingehämmert.Und zwar äußerst detailreich.Und...es gab unterschiedliche Tiefen der Gravur.Es erinnerte ihn an sein Bildbearbeitungsprogramm.Dort konnte man Ebenen anlegen,wie mehrere Klarsichtfolien,die man einzeln bemalen konnte und wenn man sie alleübereinander legte entstand daraus ein neues Bild.Zumindest wenn man damit umgehen konnte.David holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank,den Rest kalter Pizza und machte sich daran zu sehen,wie weit er mit seiner Idee kam.04.Juni2008,Saarbrücken,Universitätsgelände,09:14Uhr"Professor Weiler!Professor,Regis hats raus.Regis hats raus".David hüpfte trotz seines Gewichts wie ein Gummiball durch die Aula der Uni,im Schlepptau Regis,der von den Sprüngen seines Studiumskollegen durchgeschüttelt wurde.Bestimmt hatte sein Bandwurm jetzt einen Drehwurm."Setzen Sie sich,meine jungen Freunde,setzenSie sich.Und Sie Herr Wallner erklären mir um was es geht".Regis setzte sich zurecht und fing etwas stockend an:"Na ja,David hat mir im Netz das Bild der Scheibe gezeigt und ich hab mich ein bisschen damit beschäftigt.Es ist ziemlich verwirrend,nicht wahr?Bis mir die unterschiedlichen Tiefen der Gravur oder was das ist,aufgefallen ist.Also hab ich die Bereiche der Scheibe mit der geringsten Gravurtiefe isoliert, dann die Bereiche mit der nächst größeren,dann die mit der noch größeren und so weiter.So entstanden eben sechs verschiedene Ebenen mit sechs verschieden Informationsinhalten.Und die Scheibe als Ganzes bildet eine siebte Informationsebene.Und so siehts ausgedruckt aus."Regis reichte dem hageren Professor Weiler sieben bedruckte Klarsichtfolien,welcher der sich konzentriert ansah.Als Weiler bei der vierten angelangt war,beugte sich Davidüber den Tisch und zeigte auf die Folie."Sagt Ihnen das was,Herr Professor?"Auf dieser Folie befand sich ein größerer Punkt,rechts daneben,in einer schnurgeraden Reihe,neun weitere,kleinere.Eines der stilisierten Männchen schien mit ausgestrecktem Arm auf den dritten der kleineren Punkt zu zeigen.Undüber eben diesem Punkt befand sich ein noch kleinerer.Angestrengt besah sich Weiler die Folie,dann,urplötzlich riss er die Augen auf und das Erkennen trat in sein Gesicht."Mein Gott,"sagte er rau"der große Punkt symbolisiert die Sonne,unsere Sonne,die neun Punkte rechts davon unsere Planeten und die ganz kleinen Punkte die Monde der Planeten.Unser Sonnensystem.Und die kleine Figur ist ein Mensch.Und zeigt auf die Erde."Regis räusperte sich:"Das denke ich auch und...wir können jetzt auch die Inhalte von zwei weitere Folien davon ableiten und zeigte auf Folie eins und zwei.Professor Weiler fiel die Kinnlade auf die Knie.06.Juni2008,Saarbrücken,Universitätsgelände,Aula,12:04UhrIn dem kleinen,recht spartanisch eingerichteten Büro im Verwaltungsflügel der süddeutschen Universität hatten sich schon fünf Personen eingefunden.Frau Dr. Hilgerd,ihres Zeichens Astronomin,gemeinsam mit ihrem nigerianischen Kollegen Herrn Dr.Danuba,Herrn Löffler,ein Experte für dasöstliche Afrika,Professor Weiler und Regis.Doch bevor ihnen die Zeit zu lang werden konnte,trat ein kleiner, schmächtiger Mann ein.Er hatte schon schütteres Haar und trug eine schmale,modische und sicher sündhaft teure Brille.Prof.Weiler stürzte ihm entgegen."Herr Kardinal Wolf,seien sie willkommen.Bitte,setzen sie sich doch."Mit einem knappen Nicken und einem ernstem Blick nahm der in Zivil erschienen Kardinal die restlichen Teilnehmer dieses Treffens wahr."Meine Damen und Herren",fuhr Weiler fort,"ich möchte Ihnen Kardinal Wolf vorstellen,er vertritt in direkter Form die Interessen des Vatikans,von wem wir ja freundlicherweise das Artefakt erhalten haben.Eine umgekehrte Vorstellung wird sich erübrigen,da ich Herrn Kardinal,auf seinen Wunsch hin,schon im Vorfeldüber sie informiert habe."Mit etwas säuerlichem Blick fragte sich Regis wie Weiler nur einen solch langen Satz hinbrachte,ohne zwischen durch Luft holen zu müssen."Nun,Herr Kardinal,ich möchte Sie im Folgendenüber das was wir herausfinden konnten informieren.Unser junger Freund hier",Weiler deutete kurz auf Regis,"brachte uns den Schlüssel zu dem Ganzen,indem er darstellen konnte,in welcher Weise die Informationen auf der Scheibe hinterlegt sind.Zunächst einmal konnten wir unser eigenes Sonnensystem auf dieser Folie identifizieren."Der Diaprojektor flammte auf:Weiler verwendete dieselben Folien die Regis ihm ausgedruckt hatte."Daraus schlossen wir,dass diese beiden Folien,welcheähnlich aufgebaut sind,zwei andere Sonnensysteme kennzeichnen.Bei der ersten Folie sehen sie hier unten eine Figur,die auf diesen Punkt zeigt,den wir als die Erde ausmachen konnten.Somit können wir sicher sein,dass diese Figur einen Menschen darstellt". Weiler machte nun doch eine kleine Pause,um tief Luft zu holen und fuhr dann fort: "Auf den beiden anderen Folien konnten nun Frau Dr.Hilgerd und Herr Dr.Danuba diese Informationen entschlüsseln.Es handelt sich dabei einmal um Sternzeichen,dann, innerhalb dieser Sternzeichen,um bestimmte Sonnen und innerhalb dieser Sonnensysteme um bestimmte Planeten.Dazu muss ich anmerken,dass die Identifizierung der Sternzeichen sehr schwierig war,da diese durch ihre Eigenbewegung heute anders aussehen,als sie das vor rund9300Jahren taten.Das ungefähre Alter der Scheibe konnten wir anhand der Halbwertzeit bestimmter Stoffe, aus der die Scheibe besteht,ermitteln."Wie es aussah,versuchte Weiler mit möglichst wenig Fachchinesisch auszukommen."Die beiden Astronomen haben Folgendes identifizieren können:zum Einen das Sternbild Auriga mit dem Stern HR2095/HD ut der Scheibe verfügt diese Sonneüber fünf Planeten,wobei hier wohl der zweite Planet,von der Sonne aus gerechnet,gemeint ist.Zum Anderen das Sternbild Taurus mit dem Stern HR1239/HD25204,derüber15Planeten verfügen soll und hier ist der achte Planet gemeint."Der Kardinal ließWeiler nicht eine Sekunde aus den Augen,aber Regis hatte das Gefühl das auch er genau beobachtet wurde.Regis fiel auf,dass Professor Weiler schwitzte und entgegen seiner sonstigen Art sehr nervös wirkte.Einem Kardinalüber den Weg zu laufen ist zwar keine alltägliche Sache,aber ein solcher Hammer nun auch wieder nicht."Ja,äh,wie es scheint";fuhr er fort, "führen zwei Linien von diesen Sternen weg,treffen sich ungefähr in der Mitte der Scheibe und laufen dann gemeinsam und geradewegs auf die Erde zu.So,hier",der Prof blätterte zu einer weiteren Folie,"können wir Linien erkennen,drei kleinere, welche dann in diese breitere enden und dann sind da und dort noch welche;und mein Kollege Löffler hier war in der Lage,den Nil mit seinem Delta und den drei großen Zuflüssen auszumachen.Hier scheint eine Stelle besonderes gekennzeichnet zu sein. Herr Löffler hat es als das Gedjia-Tal bezeichnet.Es liegt ca.400Kmöstlich des heutigen Karthum."Weiler stießdie Luft aus und atmete ein paar Mal durch."Tja, Herr Kardinal,das ist im Großen und Ganzen das,was wir ihnen mitteilen können." Scheinbar zufrieden lehnte sich Weiler in seinem Stuhl zurück,es schien als ob ihm eine große Last von den Schultern genommen worden war.Kardinal Wolf gestatte sich zum ersten Mal eine Reaktion.Ein leises Lächeln,das seine Augen nicht ganz erreichte,huschteüber seine Züge.Dann sah er direkt auf Regis."Was halten Sie davon?"Sein Blick saugte sich an Regis fest."Na ja,das war alles,bis auf die Tatsache,dass es da noch zwei Figuren auf der Scheibe gibt.Die eine sieht aus wie ein Engel,die andere eher wie ein Teufel".Professor Weiler verschluckte sich an seiner eigenen Spucke und hustete sich die Seele aus dem Leib,während seine Blicke Regis durchbohrten."Und es sieht so aus",fuhr Regis fort,"als ob beide schon malauf unserer Welt weilten und aus anderen Welten stammten,oder?"Nun erhob sich Wolf und schaute ernst in die kleine Runde.Dann sagte er:"Meine Dame,meine Herren, sicher sind Sie sich der Tragweite dessen,was sie herausgefunden haben,bewusst. Ich muss sie darum bitten,über all das strengstes Stillschweigen zu bewahren.Ebenso über unsere anstehende gemeinsame Reise nach Afrika."PS:此文章由成都德语学习_法亚小语种周老师收集整理。
成都德语培训:德语科幻短篇:Heimkehr
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成都德语培训:德语科幻短篇:HeimkehrSonnenstrahlen brachen sich in der leichten Dünung und ließen das Meer stellenweise glitzern, als bestünde es aus Dutzenden Diamanten. Mitten in dieser blauen Wüste wiegte sich sanft der Rumpf eines Zerstörers und ließ sich sein Oberdeck bescheinen. Vereinzelt lagen Matrosen, die gerade keine Wache hatten, auf den freigegeben Plätzen und versuchten, so viel Sonne wie möglich abzubekommen. Ein paar männliche Marines trainierten mit nacktem Oberkörper auf dem Landeplatz am Achterdec k und gaben vor, die kleine Gruppe von weiblichen Navy-Offizieren zu ignorieren, die sich scheinbar zufällig in der Nähe eingefunden hatte und sie mit teils amüsierten, teils bewunderten Blicken musterten. Es herrschte im Großen und Ganzen eine fast friedl iche Stimmung und kaum einer dachte im Moment an den schrecklichen Grund für ihre Anwesenheit an diesem Punkt der Erde.Zu den wenigen, die es dennoch taten zählte Korvettenkapitän Wolf Ritter, der Erste Offizier des Schiffes. Seit dem Putsch in England und des zurückgeschlagenen Großangriffes auf die restlichen Mitglieder der USE, der United States of Europe, wares die Aufgabe der europäischen Marine, eine Seeblockade gegen das neue britische Reich aufrecht zu erhalten. Bei weitem keine leichte Aufgabe, auch wenn das Reich den Großteil seiner Flotte bereits verloren hatte. Und es zehrte an den Nerven aller, dass ihre Ablösung nun schon seit gut einer Woche überfällig war. Seufzend wandte sich Wolf nun vom Kartentisch ab und der wachhabenden Radaroffizier in zu. Doch bevor er den Mund öffnen konnte, schüttelte diese mit einem bedauernden Blick den Kopf und schenkte ihm ein entschuldigendes Lächeln. Das erneute Aufseufzen des EO wurde durch die präzise Stimme seiner Kommandantin gerade noch unterbunden. "Woh l noch immer nichts neues?" wollte Kapitän Nina Kaiser von ihrem Ersten wissen. Als dieser nur den Kopf sch üttelte, legte sie ihm in einer freundschaftlichen Geste die Hand auf die Schulter und nickte in Richtung der Luke: "Gehen sie sich ausruhen Wolf, ich übernehme die Wache!" "Aber Kapitän, ich ...." wollte Ritter wiedersprechen, wurde jedoch von der erhobenen Hand seiner Vorgesetzten gestoppt. "Das war keine Bitte. Gehen sie schlafen, legen sie sich zu Holler aufs Vorschiff oder trainieren sie mit den M arines" fuhr Kaiser mit einem leichten Lächeln fort: "Aber gönnen sie sich etwas Erholung. Vor allem nachdem sie es waren, der mir das gleiche angeraten hat." "Jawohl Ma`am" erwiderte Wolf nach kurzem Zögern und brachte nun ebenfalls einLächeln auf seine Züge: "Dann werde ich mir mal eine kleineStärkung in der Offiziersmesse gönnen." Damit übergab Ritter das Kommando und verließ dann die Brücke. Nun war es am Kapitän aufzuseufzen, wenn auch ehrlich empfundener Erleichterung. "Bitte entschuldigen sie Ma`am" sprach nun im Hintergrund die Radaroffizierin die ranghöhere Waffenleitoffizierin an. "Was gibt es Bauer?""Ich will nicht unhöflich sein" begann die jüngere Frau nach kurzem Zögern und einem Blick auf den Rücken der Kapitänin: "Aber mir scheint der K orvettenkapitän hat ein Problem. Mir ist aufgefallen, dass er mich bei unseren letzten Wachen immer vier Lidar-Impulse abschicken ließ. Doch nicht nur zur Feindküste, sondern auch in die andere Richtung." "Er wartete genauso auf die Ablösung wie wir anderen" erklärte die Angesprochene mit leiser Stimme: "Vielleicht sogar etwas mehr. Schließlich gehört er nicht zu den Offizieren an Bord, die unsere lockerere Regelung dazu nutzen, Herz und Schwanz an Bord zu lassen." Durch die letzten Worte, verbunden mit einer Stimme, wie sie eine Mutter benutzte, wenn sie ihre Tochter tadelte, lief die Radaroffizierin knallrot an. Mit einer gemurmelten Entschuldigung und dem Gefühl, bei etwas verbotenem ertappt worden zu sein, wandte sie sich wieder ihrer Konsole zu und setzte ihre Arbeit fort.Korvettenkapitän Ritter saß inzwischen in der Offiziersmesse und nippte an einer Tasse Tee. Zwar hatte er das Gespräch auf der Br ücke nicht mitgehört, doch dafür andere, die sich um das gleiche Thema gedreht hatten. Und Wolf hatte auch schon einige Gerüchte gehört. Dennoch hatten die meisten Besatzungsmitglieder keine Ahnung, auch wenn ein paar Leute mit ihren Ideen der Wahrheit schon ziemlich nahe gekommen waren. Doch er hatte nicht vor, die oder jemand anderen zu korrigieren, zumindest nicht zu dieser Zeit. Nachdem sich Ritter nun versichert hatte, dass er allein in der Messe war, griff er in die Brusttasche seines Uniformhemdes und förderte ein flaches Lederetui zu Tage. Für einen Moment begnügte Wolf sich damit, dessen Oberfläche zu mustern, dann öffnete er es.Das Foto an der Innenseite zeigte eine hübsche, hellbrünette Frau, die ihre Arme in die Hüften gestemmt und in die Kamera gelächelt hatte. Sie trug lediglich das Uniformhemd eines USE-Navy Offiziers und auch wenn ein anderer Beobachter vermutlich geglaubt hätte, dass es nicht ihres sei, wusste es Wolf besser. Lächelnd strich er mit seinen Fingern über das Foto und ließ zu, dass ein paar Gefühle durch seinen Panzer aus Professionalität und Disziplin drangen. Er vermisste sie und nur die Aussicht, sie bald wieder zu sehen, konnten diese Anwandlungen restlos unterKontrolle halten. Auch wenn der Umstand, dass ihr Schiff schon abgelöst worden war, die Zeit für seine Heimkehr knapp werden ließ. Doch noch hatte Ritter die Hoffnung nicht aufgegeben und als nun das Interkom knackte und man ihn auf die Brücke rief, wurde sein Lächeln noch breiter. "Ich liebe dich" flüsterte er leise, bevor er das Etui wieder einsteckte und sich auf den Weg machte. Die junge Frau war gerade dabei, sich für den Abend umzuziehen, als sich der Türsummer ihres Hotelzimmers meldete. Missmutig trat sie zur Türe und öffnete diese. Davor stand der Kommandant ihres Schiffes und seiner Mine nach zu urteilen, war dies keinHöflichkeitsbesuch. "Ja Sir?" fragte sie m it ruhiger Stimme,während sie innerlich wusste, dass ihr die Antwort alles andere als gefallen würde. Das Gefühl verstärkte sie noch, als ihr Gegen über eintrat und sie mit einer Geste in Richtung Tisch führen wollte: "Setzten sie sich Linda!" . Doch sie kam der Aufforderung nicht nach und forderte nun mit kalter Stimme: "Was ist los Kapitän?" Der Angesprochene schenkte ihr einen Blick, in den sich Schmerz und tief empfundenes Mitleid mischten und plötzlich verkrampften sich ihre Innereien und kalte Finger tasteten nach ihrem Herz. Sie wollte gerade ihre Frage wiederholen, als ihr Kapitän ein kleines Packet hervor holte, dass er bisher in der linken Hand verborgen getragen hatte. Ohne ein weiteres Wortöffnete er es und holte einen flachen Gegenstand hervor, den er ihr reichte.Ihr Mund öffnete sich, doch kein Ton kam heraus, als sie das ramponierte Lederetui aus seiner Hand nahm. Eine Ecke fehlte und in der Mitte prangte ein Loch, an dessen Rändern getrocknetes Blut einen farblich abgehobenen Rand bildete. Sie brauchte nicht zu fragen, nur zu genau wusste sie, von wem das Blut stammte. Ein Zittern fuhr durch ihren Körper, als sie einen Schritt zurück gehen wollte und Tränen rannen ihr über die Wangen, als sie das Etui öffnete und sich selbst auf dem stark beschädigten Foto darin erkannte. Sie hatte gehört, dass es zu einem letzten Durchbruch gekommen war, zu einem letzten Aufbäumen der Flotte des britischen Reiches. Doch sie hatte nicht gewusst wo und welche eigenen Einheiten daran beteiligt gewesen waren. Doch nun ....... Nun w ürde sie ihren Geliebten nie wieder sehen. Der Krieg hatte zugeschlagen und ihr das geraubt, dass zum, Wichtigsten in ihrem Leben gezählt hatte. Er ... war tot.PS:此文章由法亚小语种张老师收集整理。
成都德语培训:德语科幻短篇:Nichts mehr zu verlieren
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成都德语培训:德语科幻短篇:Nichts mehr zuverlierenVielleicht waren es die Schmerzen in ihrem Kopf, die sie geweckt hatten oder vielleicht auch der Krach in ihm. Laute Stimmen stritten sich und schreien sich gegenseitig an. Jede Stimme versuchte die jeweils andere zu übertönen.Vor lauter Schmerzen fuhr sie in ihrem Bett hoch und presste beide Hände gegen ihren Kopf. Doch da war ein Verband, der um ihn gewickelt worden war und unter ihm begann es nun zu jucken. Verzweifelt wollte Max sich durch ihre lockige Haar mähne streichen, doch da war keine Haarmähne mehr auf ihrem Kopf. Nur der Verband, der so eng um ihn gebunden war, dass vielleicht daher die Schmerzen kamen. Behutsam strich sie sich sowohl über den Hinterkopf, als auch über die Stirn. Doch ihr Kopf fühlte sich vollkommen glatt an und es gab, außer an der linken Seite, keine Unebenheiten. Auf der linken Seite war die Unebenheit auch nicht wirklich erwähnenswert, da sich in ihr bestimmt nicht ihr dickes, lockiges, langes Haar befand.Was war nur mit ihr passiert? Max sah sich verwirrt in ihrem Zimmer herum. Die Vorhänge an den Wänden waren zerfetzt worden und lagen zur Hälfte auf dem Boden. Die Fensterscheibe war so eingeschlagen worden, dass die Scherben innerhalb des Zimmers auf dem Boden verstreut waren. Zwei Blumentöpfe lagen zerbrochen zwischen den Scherben und die Erde sowie die Blumen bedeckten einige Scherben und den Linoleumboden. Verstört bemerkte Max, dass die Blumen schon vollkommen verwelkt waren und die Erde vollkommen trocken zu sein schien. Ih r Schreibtischstuhl lag ebenfalls umgestoßen in der Mitte des Zimmers und der Schreibtisch war total zerkratzt. Von ihm waren alle Papiere und Schreibuntensielen hinuntergestoßen worden.Langsam erhob Max sich von dem Bett, auf dem sie mit ausgebreiteten Armen und Beinen vor wenigen Minuten aufgewacht war. Aber wie lange hatte sie wirklich auf ihm gelegen und geschlafen? Ungeschickt taumelte Max aus dem Bett und prallte gegen den Kleiderschrank, der auf der anderen Seite ihres dunklen, schmalen Zimmers stand.Ihr Zimmer befand sich in einem großen Haus, das der Familie Gervens gehörte. Max hatte damals wirklich Glück gehabt, als sie von diesen netten Leuten vor gut zwei Jahren adoptiert worden war. Ihre eigene Familie war bei einem Raketenunglück während e inesFluges von Düsseldorf noch London ums Leben gekommen. Die Familie Gervens hatte sie gleich so wie eine Familienangehörige aufgenommen und sie immer so gut behandelt, als wäre sie ihre eigene Tochter. Und auch June Gervens hatte sie gleich wie eine Schwester behandelt, obwohl sie normalerweise immer unter Minderwertigkeitskomplexen litt und nur selten andere Menschen in ihrer Nähe haben wollte.Aber was war nun wirklich passiert? Max forschte in ihremGedächtnis während sie versuchte, den Schreibtischs tuhl wieder richtig hinzustellen. Erst später bemerkte sie, dass zwei Rollen abgebrochen waren und auch die Rückenlehne nur noch locker am Stuhl befestigt war.Nichts. Genau das schien zurzeit in ihrem Kopf zu sein. Keine einzige Erinnerung, was hier passiert sein konnte. Max war nun immer noch so schwindelig wie zuvor und langsam sackte sie auf dem Boden zusammen.In ihrem Kopf schrieen zwei Stimmen herum und es kam ihr so vor als säße sie in einer Nebelschwade, denn die Umrisse ihres verw üsteten Zimmers wurden immer undeutlicher.Es war eindeutig eine Frauenstimme, die vorwurfsvoll gegen eine Männerstimme anbrüllte.Doch was sie sagten verstand Max nicht. Nur einzelne Worte drangen zu ihr durch, die allein keinen Sinn ergaben. Unbewusst schob sie ihre Hand unter die grüne Tagesdecke, die für das grüne Sofa, das sie abdeckte, viel zu lang war. Irgendetwas Merkwürdiges spürte sie nun unter ihren Fingern und zu erst war Max sich nicht sicher, was es war. Doch dann erkannte sie, dass es ein Ledergriff war. Max konnte sich nicht daran erinnern, irgendetwas mit einem Ledergriff zu besitzen und daher hielt sie es für das beste, ihren Fund zu Tage zu fördern.Doch diesen Entschluss bereute sie zutiefst als sie ein blutverschmiertes Messer mit einer scharfen Klinge in der Hand hielt. Fassungslos strich sie mit den Fingern über die getrockneten dunkelroten, fast braunen Blutspuren und warf dann das Messer angewidert von sich weg. Irritiert beobachtete sie, wie das Messer gegen eine der Wände prallte und dann zu B oden fiel. Was hatte wohl während ihrer ‚Abwesenheit' hier stattgefunden. Mit feuchten Augen sah Max das Messer an und wich ein Stück zu dem Sofa hinter sich zurück. Erst jetzt fiel ihr auf, dass auf dem Sofa etwas sehr großes lag, verborgen unter der Tage sdecke. Was konnte das nur für eine neue Teufelei sein? Mit letzter Kraft richtete sie sich auf ihre weichen Knien auf und legte die Finger um die Tagesdecke. Ängstlich schloss sie die Augen, da sieeigentlich gar nicht wissen wollte, was sich da unter der Decke befand. Aber irgendetwas in ihr trieb sie dazu, die Decke wegzuziehen und auf das Widerlichste zu sehen, was sie jemals gesehen hatte. Jeder Horrorfilm war der reinste Appetitanreger im Gegensatz zu dem, was sich nun vor ihr auftürmte.Braunes Fell, das blutverschmiert war und weit aufgerissene, bernsteinfarbene Augen. Der Körper des Tieres war aufgeschlitzt worden und das Sofa war vollkommen mit Blut besudelt. Aber das machte die Tragödie noch nicht komplett. Nein. Die Krönung war es, das Max erkennen musste, dass das vor ihr nicht irgendein Hund war, sondern ihr eigener. Der widerlich zugerichtete Kadaver vor ihr war der tote Körper ihres einst so lebensfrohen Mischlingshundes Momo, den ihr die Familie Gervens geschenkt hatte, als sie bei ihnen eingezogen war. Damit sie es leichter haben würde, hatte man ihr gesagt. Seit dem Tage an, war Momo ihr bester Freund geworden und hatte ihr immer sehr viel bedeutet. Angewidert und erschöpft fiel Max in sich zusammen und spürte einen Brechreiz in sich aufkommen. Bereit, sich zu übergeben, beugte sie den Kopf vor und begann zu husten. Aber es kam einfach nichts in ihr hoch. Erschöpft und tränenüberströmt lag Max auf dem Boden und schluchzte vor sich hin, den Blick immer noch aufden schwer zugerichteten Momo, der den grauenvollsten Anblick in diesem Durcheinander bot.Es dauerte eine Weile, bis Max keine Tränen mehr hatte, die sie hätte verschütten können. Wie lange es gedauert hatte, konnte sie nicht sagen. Es war fast so, als hätte sie nicht nur ihren Hund sondern auch ihr Zeitgefühl verloren.Mit trauriger Miene warf sie bald wieder die Decke über den Leichnam. Daher also das blutige Messer. Nachdem Max die Decke über den Kadaver geworfen hatte, begann darunter etwas zu brummen. Fliegen hatten anscheinend schon längst ihre Brut gesät. Langsam wunderte Max sich, warum noch niemand gekommen war, um nach ihr zu sehen. Sonst kam ihre Adoptivmutter doch fast jede Stunde zu ihr ins Zimmer um mit ihr über dies und jenes zu sprechen.Geh nachsehen, fauchte plötz lich eine Stimme und Max sah sich verwirrt um, ob nicht doch irgendjemand in diesem Zimmer auf sie lauerte.Worauf wartest du noch? Geh endlich! Spornte die Stimme sie weiter an. Aber niemand war zu sehen. Vielleicht hatte diese komische Stimme wirklich Recht. Langsam wankte Max zur Zimmertür und dr ückte die locker sitzende Klinke herunter. In der Tür waren tiefe Kratzer, vielleicht von Momo. Vielleicht...Erst jetzt wurde Max die gespenstische Stille klar und ihr war plötzlich wieder unheimlich zu Mute. Endlich hatte sie nach einer Weile genügend Kraft gesammelt um die Tür aufzureißen und danach in einen leergeräumten Flur zu sehen.Na mach schon!Max sah sich wieder verwirrt um, aber niemand war hier. Was für ein Glück, dass Junes Zimmer direkt neben ihrem lag, dachte Max. Dann musste sie nicht so weit taumeln und June konnte ihr bestimmt erklären, was das alles auf sich hatte. Etwas schwächlich stieß sie die braune Holztür zu Junes Zimmer auf und stellte mit Entsetzen fest, dass dieses Zimmer komplett leergeräumt war. Nur auf dem Boden in einer der Ecken lagen Spiegelscherben, die sofort Max' Aufmerksamkeit auf sich zogen.Geh und sie nach, wie hässlich du bist. Spöttelte die Stimme und so lief sie mit panischer Angst zu den Scherben. Tatsächlich war d er weiße Verband ganz um den Kopf gewickelt worden, wie ein Turban, und sie konnte nichts, was wie ein Haar aussah, entdecken. An der Seite befand sich wohl eine Sicherheitsnadel, die sie mit hektischen Bewegungen eilig öffnete. Dann begann sie langsam damit, den Verband loszuwickeln, wobei ihr eine schmale, lange Haarsträhne auffiel Anstelle darüber glücklich sein zu können,musste Max hingen feststellen, dass sie ergraut war. Was war nur mit ihr geschehen?Nervös riss sie sich den restlichen Verband heru nter und sah sich entsetzt in einer der Scherben an. Außer der grauen Strähne, die man anscheinend übersehen hatte, besaß sie eine Glatze. Fassungslos studierte sie ihre rechte Kopfseite. Ganz kahl. Nun wendete Max den Kopf so, dass sie die linke Seite begutachten konnte. Eine große, mindestens zehn Zentimeter lange Narbe zog sich über ihre linke Schädelseite.Plötzlich klingelte es an der Tür und Max wurde aus ihren Gedanken gerissen. Wer konnte das sein? Und konnte dieser jemand ihr eine Erklärung für das hier bieten?Wie betäubt stand sie auf und wandelte langsam durch den Flur zur Haustür. Wer auch immer vor der Haustür stand, er wurde ziemlich ungeduldig und drückte erbarmungslos auf den Klingelknopf. In ihrem Kopf begann es zu dröhnen und zu schallen.Endlich hatte sie die Haustür erreicht und öffnete sie nur einen Spalt, um sehen zu können, wer da war.Tatsächlich erkannte sie ihren Adoptivvater, der sie kalt ansah. Und irgendwie war Max sich nicht sicher, ob sie ihn zu sich in das Haus lassen sollte.Es dauerte etwas, bis sie wusste, was sie sagen sollte. "Wo sind denn die ganzen Möbel? Und was ist mit Momo?""Momo musste leider beseitigt werden," antwortete Herr Gervens eiskalt und schob einfach die Haustür auf um in die Wohnung zu gelangen. Doch bevor Max ihre zweite Frage wiederholen konnte, fuhr er ihr schon fast wütend über den Mund."Hör zu: Ich, meine Frau und June werden von hier wegziehen. Frag nicht, was mit deinem Kopf ist, eines Tages wirst du wohl schon von selbst darauf kommen," sagte Herr Gervens genauso ungewohnt unfreundlich. "Du hast noch eine halbe Woche Zeit um dir einen neuen Unterschlupf zu suchen. Nach dieser Frist werden auch die letzten Möbel entfernt, damit die Nachmieter das Haus übernehmen können.""Nachmieter?" Max sah ihren Adoptivvater perplex an. Doch dieser hielt es anscheinend nicht für nötig, ihr noch weitere Erklärungen zu liefern und ließ sie stehen. Er ging durch den Flur und näherte sich ihrem Zimmer. Max folgte ihm.Als er ihre Schritte vernahm sagte er nur: "Maximiliane, lass mich allein."Doch Max folgte immer noch, als er schon ihr Zimmer betreten hatte und sich ihrem in die Wand neben dem Kleiderschrank eingelassenen Bildtelefon näherte. Es war Max vorhin überhaupt nicht in den Sinngekommen und erst jetzt sah sie über seiner Schulter, dass der kleine Bildschirm zerkratzt war und einige Splitter fehlten. Aus einer Manteltasche zog Gervens nun einen kleinen Hammer. "Was machst du da?", rief Max auf als sie den Hammer sah. Doch Gervens ignorierte sie und schlug auf den kleinen Lautsprecher des flachen Wandtelefons ein.Warum sollte er das Telefon zerstören?Die Erkenntnis drang in Max so schnell wie ein Blitz in einen Baum. Sie bückte sich, hob das verschmutzte Messer auf und lief auf Herrn Gervens zu um es von hinten in sein rechtes Schulterblatt zu rammen. Vor Schmerz sackte ihr Adoptivvater zusammen.Sie hatte eine Weile gewartet, bis Gervens das Bewusstsein verloren hatte. Doch dann hatte sie sich dem nun noch mehr zerstörten Telefon genähert. Zum Glück war ihr Adoptivvater nicht dazu gekommen, die vielen kleinen Tasten zu zerstören. So war es ihr möglich, die Aufnahmen des letzten Anrufes, die automatisch aufgezeichnet wurden, anzusehen. Sie mussten wichtig sein, denn sonst hätte Gervens sie nicht zerstören wollen.Zwischen den Rissen auf dem Bildschirm sah sie nun in ihr eigenes, panikverzerrtes Gesicht. Aus dem Lautsprecher hörte Max nur ein verzerrtes, unverständliches Flüstern und schallendes Hundebellen. Momo. Als sie sich Uhrzeit, Datum und Status desAnrufs ansah, stellte Max fest, dass der Anruf nie an irgendeinen Empfänger übertragen worden war.Die Aufzeichnung hatte nur wenige Sekunden gedauert. Doch diese reichten aus um all ihre Erinnerungen zu wecken. Die Erinnerungen an den 24.05.2078. Junes siebzehnter Geburtstag.Ein Briefumschlag mit den Ergebnissen einer Untersuchung war angekommen. Junes linke Gehirnhälfte war von Tumoren durchwuchert. Nur eine Spende könnte ihr Leben retten. Nur wenn sich jemand finden ließe, dessen Gehirn in etwa gleich ausgeprägt war und der bereit war, seine Hälfte gegen eine kranke Hälfte zu tauschen. Jemand dem ein baldiger Tod nichts ausmachte, denn mit dieser eingepflanzten Hälfte würde es sich nicht lange leben lassen. Die Medizin machte es möglich.Was d anach passiert war, erklärte den Zustand ihres Zimmers und den Momos, der sie versucht hatte zu beschützen.Die Gervens hatten also eine Spenderin gefunden. Sie hatte schon oft von illegalen Eingriffen gehört, die durch illegale Kliniken möglich gemacht w orden waren in den letzten Jahren.Max sah auf den Körper von Herrn Gervens. Die Blutlache weitete sich immer weiter aus.Ob das Telefon noch funktionierte? Sollte sie einen Krankenwagen rufen? Hatte sie vielleicht schon zu viel Zeit verloren?Sie hatte keine Zeit verloren, dachte Max. Am vierundzwanzigsten Mai hatte sie bereits alles verloren.Nun hatte sie nichts mehr zu verlieren.PS:此文章由法亚小语种张老师收集整理。
成都德语培训:德语科幻短篇:Gr
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成都德语培训:德语科幻短篇:Größer CZuerst hielt man es für einen Messfehler. Aber die Wissenschaftler am CERN waren es gewohnt, genau hinzuschauen und ihre Ergebnisse, ob positiv oder negativ, zu hinterfragen. Nachdem man das Experiment wiederholt hatte, nachdem m an Parameter geändert hatte und sich mit Wissenschaftlern in der ganzen Welt ausgetauscht hatte, stand fest: Es waren sehr wohl Geschwindigkeiten, die höher als Lichtgeschwindigkeit waren, möglich.Und dabei war die ganze Prozedur technisch relativ einfach. Vielleicht war dies der Grund, dass man 180 Jahre lang an der Bedeutung der Lichtgeschwindigkeit als höchstmögliche Geschwindigkeit in unserem Universum festgehalten hatte: Der gegenteilige Beweis war so einfach, dass man ihn die ganze Zeit vor der Nase hatte, aber bekanntlich sieht man solche Dinge oft zuletzt.September 2102Prof. Dr. Robert Tuckenheim veröffentlicht den Artikel "Einsteins Irrtum. Geschwindigkeiten größer C". Der Text wird in der Folgezeit Grundlage einer Vielzahl von Diskussionen. Bei der NASA und anderen Weltraumagenturen beginnen erste Ingenieure, über die Machbarkeit von überlichtschnellen Raumschiffen nachzudenken.Februar 2107Anfänglich als Spinner verschrien, schafft eine technische Gruppe der ESA das Unmöglic he: In einer extrem kurzen, kaum noch messbaren Zeitspanne, legt ein unbemannter Satellit die Entfernung Erde - Oortsche Wolke zur ück. Seine Signale werden auf der ganzen Erde empfangen.Im folgenden ist die Menschheit wie gelähmt. Angesichts der ungehe uren Tatsache, keine Grenzen mehr zu haben, schweigen Philosophen und Politiker, Wissenschaftler und Bischöfe. Die menschlichen Gesellschaften sind gespalten: Während die einen die neuen Möglichkeiten als Chance begreifen, herrscht bei den anderen die Furcht vor dem Unbekannten vor.Juni 2110Aber die Menschen wären keine Menschen, wenn sie nicht letztendlich doch ihre Furcht überwinden und die Herausforderungen des Neuen annehmen w ürden. Auf einer Vollversammlung der UNO wird beschlossen, eine neue, alle Staaten der Erde umfassende Space Agency zu gründen. Ihre Aufgabe wird es sein, Technologien zur Erforschung des Alls zu entwickeln. Der Aufbruch zu anderen Sternsystemen soll zunächst nicht stattfinden. Erst will man die eigene Umgebung, die Planeten und den Raum des Sonnensystems, erforschen.Dezember 2119An Heiligabend 2119 ist es soweit: In einem Bruchteil einer Sekunde hat ein Raumschiff die Entfernung Erde - Mars zurückgelegt. An Bord sind die ersten drei Menschen, die sich überlichtschnell durch den Raum bewegen. Nachher werden sie angeben, von der eigentlichen Reise nichts mitbekommen zu haben.Es sind ein Amerikaner, ein Europäer und ein Russe die zeitgleich ihren Fuss auf den roten Planeten setzen. Nach einem zweiwöchigen Forschungsaufenthalt kehren sie wohlbehalten zur Erde zurück.2120 - 2128Weitere Expeditionen zu den Planeten des Sonnensystems werden organisiert und durchgeführt. Am 2. Januar 2128 stehen zwei Astronauten auf dem Saturnmond Titan und beobachten ein Boh rgestänge, wie es sich durch den kilometertiefen Eispanzer des Titans bis zu dessen unterirdischem Ozean vorkämpft. Als das Eis durchdrungen ist, spiegeln sich die Bilder der in dem Bohrgestänge integrierten Kamera in den Helmvisieren der beiden Astronauten. Es sind Bilder voller Leben.Januar 2128Es ist primitiv. Weder pflanzlich noch tierisch, aber eindeutig lebendig, schlängelt sich eine Vielzahl an Lebewesen durch den dunklen Ozean des Titans. Trotz seiner fundamentalen Fremdartigkeit kann niemand, der die wackeligen Bilder der Kamera gesehen hat, daran zweifeln, dass es Leben ist.Auf der Erde dagegen stockt das Leben. Überall halten die Menschen in ihren Tätigkeiten inne. Man versammelt sich auf den großen Plätzen und Stadien der Städte, de n Hütten der Dörfer. Immer wieder werden die Bilder vom Titan kommentarlos auf allen Kanälen übertragen.Lange hatte man es geahnt, sich davor gefürchtet oder es herbeigesehnt. Letztendlich war es nicht der rote Nachbar des blauen Planeten, der Gewissheit brachte, sondern ein kleiner, unscheinbarer Mond des beringten Gasplaneten.Die Menschen waren nicht mehr allein. Von einen auf den anderen Moment hatte die Erde ihre Einzigartigkeit verloren.Und wieder schwiegen die geistigen Führer der Menschheit. Lediglich einige Militärs bemühten sich um eine schnelle Analyse der von Titan ausgehenden, eventuellen Gefahren. Nachdem die Wissenschaftler den Generälen klargemacht hatten, wie abwegig diese Überlegungen waren, erlosch das militärische Interesse am titanischen Leben.6. März 2148Zwanzig Jahre ist es nun her, dass die Menschheit Gewissheit bekam, nicht alleine im Kosmos zu sein. Infolge dieser fundamentalen Entdeckung änderten sich die menschlichen Gesellschaften schneller und grundlegender als in der ganzen Menschheitsgeschichte zuvor. Religionen verschwanden und neue, das Außerirdische einbeziehende Kulte nahmen ihren Platz ein.So gründlich man auch suchte, außer der Erde und dem Titan schien das Sonnensystem tot zu sein. Weder in der sc hwefelsäurehaltigen Atmosphäre der Venus noch in der lichtarmen Kälte des Plutos und seiner Geschwister hatte sich Leben entwickeln können.Und so war heute der Tag gekommen. 47 Jahre, nachdem ein vermeintlicher Messfehler unter dem Genfer See die Menschheit als solche grundlegend veränderte, verließen Menschen zum ersten Mal ihr Sonnensystem. Aber das ist eine andere Geschichte.PS:此文章由法亚小语种张老师收集整理。
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成都德语培训-德语科幻文章:Stadt de Xyr Das ist unglaublich,Reija wird mich für verrückt erklären wenn ich ihr das sage."Orange,lokalisiere Reija",und unserüberaus intelligenter und schneller Schiffscomputer antwortete sofort:"Sie ist im Meditationsgarten und hat ihr Com abgelegt"."Sende einen Zero5,ihr Com soll leuchten wie ein Weihnachtsbaum und Krach machen wie ein neuvenezianischer Spatz beim Balztanz"."Keine Reaktion,soll ich sieüber die Schiffslautsprecher rufen",fragte Orange."Nein,ich gehe hin" und machte mich auf dem Weg zum Portal.Diese Portale waren eine feine Sache,überall auf dem Schiff verteilt und in jedem Gang zu finden.Innerhalb eines Augenaufschlags konnte man so von einem zum anderen Ende des Schiffes gelangen.Auf meinem Ausbildungsschiff.Der"Nebular Star"gab es nur auf jeder Etage eins. Gut,das war mit1200m Durchmesser und einer annähernd kugeligen Gestalt auch nicht besonders großaber durch die verwinkelten Gänge von Vorne nach Hinten zu gelangen war'ne ganz schöne Lauferei.Durch die Gravitationseinheit im Zentrum dieser Kugel hatte man fast die Schwerkraft wie auf der Erde aber eben auch einen zwiebelähnlichen Aufbau der kaum gerade Gänge ermöglichte,Auf der"Sunfire"wäre man zu FußStunden unterwegs.Bei ihrer Fertigstellung vor14Monaten hatte sie die Maßstäbe ganz schön nach oben geschoben.4738m Durchmesser und nur3000m Höhe glich sie mehr einem unförmigenKürbis als dem Prestigeobjekt der interstellaren Transport-und Forschungstechnik.Der Garten befindet sich ganz oben,sozusagen in deräußerste Zwiebelschale.Manche mieden ihn denn den Ort der Kontemplation trennte"nur"ein durchsichtiges Energiefeld vom lebensfeindlichen Universum.Reija lag in ihrem weiten safranfarbenen Overall im weichen Gras und ist offensichtlich eingenickt. "Meditieren kann ganz schön anstrengend sein"sage ich zu ihr während ich mich setze.Sie blinzelt mich verträumt an."Du wirst nicht glauben was ich eben entdeckt habe.Auf Planet L798Gamma327kann ich von hier aus Spuren einer Zivilisation erkennen.Eine gewaltige Stadt,den Daten nach hätten die Bewohner von New York und Brasilia bequem drin Platz.Ich weißnoch nicht ob ich die Daten falsch interpretiere oder die Sensoren nicht stimmen aber alles deutet darauf hin,dass sie in1500 m Höhe in der Atmosphäre schwebt",erkläre ich ihr."Hast du im MED wieder synthetische Drogen geklaut oder hat dich jetzt der Weltraumkoller",ihre ungläubige Reaktion."Komm mit ins Labor,überzeug'dich und dann frag den Kapitain ob wir unsere Positionändern können oder erstmal Drohnen hin schicken sollen,du bist schließlich die Leiterin der Forschungsabteilung.Wo hast du eigentlich dein Com,hatte dich gerufen und dann sogar einen Zero5geschickt".Sie kramt in einer ihrer Taschen und holt eine kleine Dose raus,öffnet sie und klebt das Com an ihre Schläfe.Nach wenigen Sekunden hat sich das Com in ihrGehirnmuster eingeloggt und eine kleine grüne Diode leuchtet."Wollte nicht gestört werden,musste nachdenken",äußert sie betrübt."Wieder Sorgen wegen Alegs",frage ich.Sie nickt und wir machen uns auf den Weg.Zurück im Labor gibt sie Orange die Anweisung alle Daten zu Gamma327 als Holo auf dem Table darzustellen.Ist mir immer noch ein Rätsel wie die Dinger funktionieren.Ein leises Zischen und ein Schleier aus Nanoteilchen steigt aus vielen kleinen Düsen auf und formt einen Planeten und eine Art Bildschirm auf dem die Daten angezeigt werden die sich nicht grafisch darstellen lassen.Größe,Temperatur, Sonnenumlauf,Rotation,Zusammensetzung der Atmosphäre und eine Warnung,dass einige Daten vor Ort genauerüberprüft werden müssen, da der Pacograph auf diese Entfernung nur Gase erfassen kann die einen Anteil von mindestens20%haben."Erdähnlich,wenn auch etwas größer,drei große Kontinente mit dichter Vegetationüberzogen und von Wasser umgeben,die Fauna kann auf diese Entfernung auch nicht untersucht werden"murmelt sie.Da die Stadt,ein großer kreisförmiger und fleckiger Klecksüber einem der Meere.Doppelsonnen,er ist etwas weiter von seinen Sonnen entfernt als die Erde und zwei Monde.Temperaturgefälle vomÄquator30Grad bis zu den Polen5Grad auf der Tagseite,wüsste gerne wer da das Wetter macht.Sie greift sich einen Datenhandschuh und zoomt denBereich auf maximale Größe.Sie wird zwar größer aber Details sind noch immer nicht zu erkennen.Den Strukturen nach ist es ein künstliches Gebilde und es bewegt sich,zwar langsam aber stetig.Über ihr Com ruft sie Kapitain Pera und schildert ihm die Sache,ich schalte mich in das Gespräch ein."Dr.Dumond braucht noch ein paar Tage mit dieser Sonne hier,er hat eine uns unbekannte Materie entdeckt.Ich gebe ihm noch fünf Tage und bis dahin erwarte ich von euch genauere Daten.Das Astrolab Diamond ist verfügbar,mit dem Nullzeitantrieb seid ihr schneller dort als ich der Sunfire den Befehl zum Ortswechsel geben kann."spricht er und verabschiedet sich.Die Diamond nicht ganz so gut ausgestattet wie unser Labor hier aber wir brauchen nicht warten."Kümmere dich darum das Teil startklar zu kriegen,ich transferiere die Ausrüstung und frage Ivana und Eryg ob sie mitkommen möchten.Ein paar Hiwis brauchen wir auch noch,'n Techniker,einen aus dem MED.Ich poste unseren Ausflug im Board mal sehen ob noch jemand Interesse hat.Abflug in drei Stunden."sagt sie als wollte sie nur zu McFly Fritten und'n Burger holen.Die Schiffs-KI der Sunrise hat während unseres Com-Gesprächs alle für sie wichtigen Informationen ausgelesen und alles veranlasst.Zugangsberechtigungen, Befehle an zuarbeitende stellen,Standardausrüstung-um den Restwürde sich Reija kümmern-und die ersten Robos waren auch schon an der Diamond beschäftigt.Robos,manchmal waren sie auch eine Plage und es gab Unmengen davon,menschenähnliche als persönliche Diener,spezialisierte in allen Formen und Größen für die Wartung der Technik,zum Sauber machen, Minenrobos und natürlich in der Produktionsetage die Hersteller der ganzen Güter die man anfordern konnte.Einem Forschungsroboter war es gar gelungen diesen Nullzeitantrieb zu entwickeln.Die Anekdote besagt,dass er gerade die kompletten vedischen Schriften implementiert bekam und daraufhin das Brahma-Schema skizzierte das die Grundlage für diesen Antrieb ist.Vielen nennen ihn deshalb auch Brahma-Antrieb.Früher hatte man mit allen möglichen Antrieben experimentiert.Die letzten Ionenantriebe erreichten fast halbe Lichtgeschwindigkeit und wurden lange Zeit für Reisen innerhalb des Sonnensystems verwendet.Selbst Antimaterie getriebene Schiffe in da Vinci-Feldern brauchten bei150-facher Lichtgeschwindigkeit noch viel zu lange um Ziele außerhalb der Milchstraße zu erreichen.DerBrahma-Antrieb benötigt gar keine Zeit,das Schiff dematerialisiert sich an einem Ort und an einem anderen materialisisert es sich wieder.Es hatte allerdings ein paar Jahrhunderte gedauert bis dies kontrolliert und gefahrlos möglich wurde.Einige tausend unbemannte Schiffe waren in Sonnen verglüht,an Planeten zerschellt und in Asteroidengürtel zermalmt worden bis man alle Gefahren beseitigt hatte.Per Nullzeitsprung gehen jetzt jeden Tag tausende von Sonden auf die Reiseund materialisieren sich in unbekanntem Gebiet,scannen es und schicken dann die Daten in die Sternendatenbank die,die Karten für die Schiffe aktualisiert."Hi",höre ich eine Stimme hinter mir als ich den Antigravschlitten mit meinen persönlichen Sachen in die Diamond schiebe.Eryg lächelt mich freudestrahlend an als ich mich umdrehe.Groß,blond und sehr attraktiv und er zeigt noch immer gerne seine Muskeln inärmellosen T-Shirts und der Rock aus leuchtend blauer Seide betont seine schmale Hüfte.Wie immer nimmt er mich in den Arm als hätte er mich seit zehn Jahren nicht gesehen.Wir hatten wohl erst letzte Woche zusammen Go gespielt aber seine Herzlichkeit kommt tief aus seinem innersten."Wir haben nicht vor Löcher in den Planeten zu bohren oder hoffst du als Philosoph dort intelligentes Leben zu finden",frage ich ihn spöttisch."Weder noch,die Geobots kommen ohne mich besser zurecht und die Philosophieüberlasse ich lieber Kindern,deren Geist ist noch nicht so verfälscht.Mir war nur nach etwas Abwechslung und als Reija sagte dass,du auch mit dabei bist gab's kein halten mehr.Gibt's von dem Planeten irgendwelche Emissionen oder andere Zeichen von Aktivität?"entgegnet er."Können wir nicht feststellen denn wir sind200000Lichtjahre entfernt.Als das Gebiet initialisiert wurde,hat die Sonde der Sternendatenbank allerdings nichts berichtet."Da sehe ich Reija und Ivana plaudernd und Antigravschlitten schiebend auf uns zu kommen.Ivana in der Robe ihrerSternenpriesterinnenschaft.Sie grüßt freundlich und wirft mir einKüsschen zu und quasselt mit Reija weiter während sie die breite Rampe in den Lagerraum hinauf schieben."Orange,wann können wir starten?"Ein holografischer Nebel baut sich vor mir auf und bildet dann das an menschliche Schönheit angepasste Bild unserer Ki heraus und sie sagt:"In zehn Minuten,die Rampenmüssen noch geschlossen werden.Bitte denkt daran,dass wir sobald wir die Hülle der Sunrise verlassen keine künstliche Schwerkraft mehr haben. Der Nullzeitantrieb ist bereit,alle künstlichen Wesen wurden registriert und haben ihre Aufgabenübernommen,die anderen sieben Menschen befinden sich auf dem Weg zur Brücke.Starterlaubnis durch die Transportsubroutine erteilt.In drei Minuten erreichen wir die Sicherheitsentfernung zu Sunrise"."Bei unserer Rückkehr werden wir30 Minuten mit maximaler Geschwindigkeit des Proionenantriebs fliegenmüssen.Schwerelosigkeit behagt mir gar nicht und bestimmt ist dieserkünstliche Fraßin den Schlauchbeuteln auch noch nicht besser geworden",sagt Eryg und verzieht das Gesicht.Die anderen versammeln sich um das Hologramm und begrüßen sich soweit noch nicht erfolgt. Schon ertönt die Stimme von Orange:"Countdown zum Sprung5-4-3-2-1-wir sind da".Die Forschungsbots eilen in hektischer Betriebsamkeit an die ihnen zugewiesenen Terminals zu.Die blinkenden Dioden ihres Netzwerkstatus zeigen an,dass Daten ausgetauscht undBefehle gegeben werden.Das Bild von Orange löst sich auf und macht Platz für eine Darstellung des Planeten.Details werden sichtbar,es gibt auch noch kleinere Städte dieüber den Landmassen schweben.Ich aktiviere die Gedankenverbindung meines Coms und schon projiziert Orange die Antworten auf meine gedachten Fragen direkt in mein Gehirn.Entfernung zum Planeten:2Millionen kmAusstrahlung von Energie,Radar,Funk oder anderes:keine Bewegt sich da unten irgendwas:Nur die künstlichen Städte,24Stück in verschiedenen Größen treiben mit5km/hüber die Oberfläche.Objekte kleiner als2000m können auf diese Entfernung nicht festgestellt werden. "Dann wollen wir denen mal einen Blumenstraußschicken",höre ich Reija sagen."Erstkontaktsonde befindet sich auf dem Weg zum Zielobjekt und trifft dort in4Stunden ein",der lapidare Kommentar von Orange.Mittels Gedankenimpuls gebe ich Befehl an die Schiffssteuerung mit200000km/h auf den Planeten zu zu steuern.Wenn die sich dort gestört fühlen würden sie wohl zuerst die Sonde pulverisieren.Diese Erstkontaktsonde ist ein Sammelsurium von Informationen in unterschiedlichen Medien gespeichert.Optische auf Folien, mathematische im Binärsystem,elektronische in Speicherkristallen, audio-visuelle in automatisch startenden Wiedergabegeräten und ein paar Sachen von unseren außerirdischen Freunden.DazuSendeeinrichtungen für alle Frequenzen,Funk,Infrarot,das gesamte Schall-und Lichtspektrum.In den Jahrtausenden der Raumfahrt sind wir erst in den letzten800Jahren auf nur drei intelligente Lebensformen gestoßen.Die Schemen auf B419Beta97etwa auf der Entwicklungsstufe der Menschen im27.Jahrhundert,Wasserwesen auf Darea,intelligent aber ohne jede Technik und die Harai sogar in unserer Milchstraße.Wenn auch am anderen Ende.Bei den Harai gibt's keine Technik in unserem Sinne,alles ist organisch sogar die Raumschiffe. Wenn ich die Dinger sehe muss ich immer an unsere unterseeischen Schwämme denken.Und alle haben mit geholfen den Blumenstraußzu entwickeln.Allmählich kommen genauere Daten rein.Etwas mehr Sauerstoff in der Atmosphäre als auf der Erde,sonst keine(für uns) giftigen Gase,dort gibt es auch Kontinentalplatten die sich bewegen, allerdings langsamer als unsere.Das gesamte Festland ist lückenlos von Vegetation bedeckt,selbst in den höchsten Bergen die allerdings auch nur3500m Hoch sind.Die Ozeane sind auch nicht tiefer als7000m und haben einen niedrigeren Salzgehalt als nd Seen sind nicht auszumachen aber Regenwolken ziehenüberall umher.Die Pflanzen dort scheinen mit Wasser besser umgehen zu können als unsere.Wir hätten einen Botaniker mitnehmen sollen,der Botanikbot wird für einen erstenÜberblick genügen."Die Sonde hat ihre Umlaufbahn in400km Höhe erreicht und sendet alles aus was möglich ist.Bisher keine Reaktionen von der Oberfläche. Nicht einmal die fliegenden Städte produzieren irgendein Energiemuster oder eine andere ndungsbots werden ausgesetzt und beginnen ndung in etwa sechs Stunden."die knappe Information von Orange.Nach dem Abendessen sehe ich mir die zusammen gefassten Daten der Forschungsbots an.Nichts was auf Aktivität hindeuten würde,wie ein großer verlassener Garten.Noch der Befehl an Orange in1000km Abstand zu stoppen und umrunden damit die Bots möglichst viele Daten sammeln können.本文由成都法亚小语种培训学校楚老师整理发布。
成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Der Entfesselungskünstler
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成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Der EntfesselungskünstlerIm Dunkeln saß ich an Ketten gefesselt hier, in diesem Loch der Unkenntnis und sehnte mich nach dem Lichte der Oberwelt. Ich schrie meine Qual hinaus, verfluchte mein Schicksal, den Schmied des Metalls, das mich band und riss Fleisch an den Stellen an welchen das Metall mich berührte, bei dem Versuch mich davon zu lösen.Dann versank ich wieder im nächtlichen Sog der Begierden, bis ich schließlich einschlief. Als ich erwachte, stand ein Mann vor mir, der in der Finsternis erleuchtet war und ein Lächeln im Gesicht trug."Wer bist du und was ist dein Anliegen, hier in der ewigen Bedeutungslosigkeit der Leere?", fragte ich ihn mit zitternder Stimme. Das Licht, dass von ihm ausging, brannte mir schmerzhaft in den Augen."Warst du nicht die Stimme, die mich rief, indem sie wehklagte über ihr Schicksal, dass hinausgeht über Generationen, über Evolution und allem Leben? Ich bin die nie enden wollende Ebene der Erkenntnis die keinen Horizont kennt der sie begrenzt, ein Vogel, der seine Flügel in die Weiten des Kosmos schwingt und ewig pfeifend das Lied der Freiheit singt. Bezeichne mich wie es dir beliebt, unmöglich ist es dir, meinen Namen zu nennen."Erst erstaunt sah ich ihn an, seine Worte waren von solch süßen Klang, wie ich es noch nie vernommen hatte, fast schienen sie zu schmerzen in meinen betäubten Ohren und meinem unreinen Hirn. Dann pulsierte eine niemals zuvor gespürte Euphorie durch meine von lebenslanger Resignation verengten Venen, sehnend nach dem Lichte der Hoffnung die zum ersten Male die Netzhaut meiner Augen verbrannte und aus der Dunkelheit den Mann gebar, der immer noch lächelnd vor mir stand."Ich wusste nicht das der Hall meines Rufes, hier in dieser tiefen Finsternis bis zu einem Ohr aus der Oberwelt vordringen konnte und niemals hätte ich auch nur zu hoffen gewagt, dass der raue Klang meiner gepeinigten Stimme von solch edlem Wesen vernommen werden kann. Das sich jedoch eine Gestalt des Lichtes meiner sterblichen und unreinen Kreatur erbarmen würde, scheint mir unvorstellbar.""Ich habe dein Flehen vernommen und bin gekommen um dich zu befreien so wie du wünschtest. Bist du noch immer gewillt deine Ketten hinter dich zu lassen?"Unmöglich war es mir sogleich auf die Frage zu ant worten. Mein gesamter Körper zitterte vor Glück im Angesicht der ewigen Befreiung aus dem Joch der unwissenden Dunkelheit. Unwürdig verhielt ich mich vor diesem reinen Wesen doch er sah mich gütig lächelnd an."Ja, ich will!" sprach ich und unterzeichne te mit meinen Worten die Mächte, die daraufhin auf mich wirkten sollten.Der Mann nickt und schwang seine Arme nach oben. Sofort begann eine meiner Fesseln zu leuchten. Erst war sie angenehm warm und ich dachte es bot sich mir ein Vorgeschmack auf die Wonne des Glückes, die ich mir versprach, doch bald schon begann sie feuergleich zu glühen und brannte sich mit der Hitze des Fegefeuers in mein Fleisch, bis sie sich schmelzend über meinen Körper ergoss. Ich schrie höllengleiche Qualen aus meiner weit aufgerissen Kehle hervor und krümmte mich wie ein im peinigenden Todeskampf nach Atem ringender Fisch auf dem dreckigen Deck eines Bootes, sehnend nach dem rettenden Wasser.Ich sah wie der Mann zu einer weiteren Geste ausholte und flehte: "Haltet ein. Was ist dies für ein Schmerz, den du mir verschwiegst? Bist du ein Dämon, der mich mit süßen Worten in die Verdammung lockte?""War es nicht dein Wunsch den ich nun folge leiste?" sprach er und riss erbarmungslos seine Arme nach oben. Wieder begann ein Teil des mich bindenden Metalls säuregleich beißend über meine Haut und mein Fleisch zu fließen. Ich spürte wie sich der Raum um mich drehte und ich sämtliche Orientierung verlor. Der Boden unter mir wurde weich, löste sich auf und ließ einen riesigen, schwarz en Strudel klaffen, der an meinem Leib zerrte. Einzig die zwei letzten Fesseln hielten meinen Körper und bewahrten ihn vor dieser schrecklichen Erscheinung."Hör auf, du Dämon. Lass mir meine Ketten, die mich behüten vor dem Sog in diese unaussprechlich e Hölle. Mach dem Schauspiel ein Ende und lass mich allein in diesen Katakomben der Unterwelt, ich begehre das Licht nicht mehr, dass du mir niemals schenken wolltest. Reiß mir nicht das Leben aus dem Leib und mein Mensch sein. Nehme mir nicht die Knochen meiner Ahnen und die Frucht meiner Lenden. Von der östlichen Sonne und von der Westlichen, vom allen Existierende und von der Wirkung der Zeit, entfernemich nicht."Der Mann lachte spöttisch. "Habe ich dir jemals den Eintritt in die Heiligkeit der Erkenntnis versprochen? Es gibt sie nicht, die, welche du Oberwelt nennst. Es gibt kein klärendes Licht der alles umfassenden Wahrheit du Narr.""Du lügst", schrie ich.Er riss mir qualvoll auch die vorletzte Fessel vom Leibe und nur mit einer Hand an der rettenden Mauer gebunden, griff der schwarze Strudel mit gierigen Fingern nach meinem Körper und zerrte mit zerreißender Kraft. Dann lachte ich blutend."Warum lachst du?" fragte mich der Mann."Du vermagst die letzte Fessel nicht von mir zu nehmen, den sie wird genährt von meiner Angst und meinem Wunsch zu leben. Auch wenn ich mit eigenen Worten besiegelte, zu dessen Erfüllung du mich nun zwingst, bildet der letzte Rest Metall die Grenze deines Schaffens."Immer noch lächelte der Mann."Dacht est du, ich hatte jemals vor, zu Versuchen was unmöglich ist? Du Tor, es war mir niemals ein Streben dich fallen zu lassen, gelöst von all deinen Ketten. Nun wirst du zwar gebunden bleiben doch deine Fesseln werden unsichtbar da du sie erst huldigen und dann vergessen wirst. Du wirst von freien Willen sprechen und mit blinden, selbstgerechten Lächeln den Kreis der Reinkarnationen folgen. Und deine Brüder wirst du töten ohne sie zu erkennen wie du auch dich umbringst. Achtlos wirst du die Knochen deiner Ahne n, in der Unfähigkeit sie als solche zu identifizieren, hinfort werfen, um das Land auf welchen sie ruhten, pflügen zu können und die Fr üchte deiner Lenden wirst du verstoßen und leugnen."Mit diesen Worten verschwand der Mann und mit ihm der Strudel un d ließ mich allein in dieser Finsternis, in dieser ewig schwarzen Monotonie und bald schon war ich nicht mehr sicher ob ich geträumt hatte.PS:此文章由成都寒假德语学习_法亚小语种张老师收集整理。
成都德语学习:科幻文章:Die andere Seite des Spiegels
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成都德语学习:科幻文章:Die andere Seite des SpiegelsEr starrte auf seinen Laptop.Die Ideen schwirrten in seinen Gedanken wie die Bienen um seine Rosenstöcke.Die Sonnenstrahlen suchten ihren Weg durch die Baumwipfel und veranstalteten ein Lichtspiel auf seinem Gartentisch.Wenn er nicht gerade tippte, so strich Jack Voyles sich das schulterlange,braune Haar mit den Fingern aus dem Gesicht,lehnte sich zurück und suchte im Himmel nach spannenden Einfällen für seinen Kurzroman.Der frisch aufgebrühte Kaffee in seinem gelb-blau gestreiften Becher dampfte vor sich hin.Das Telefon läutete durchs offene Fenster und riss ihn aus seinen Gedanken.Er erhob sich träge,gingüber die Terrasse ins Haus und nahm den Hörer ab."Hallo?"-Am anderen Ende der Leitung hörte er ein seltsames Rauschen."Hallo,wer ist denn da?"-wieder nur Rauschen.Plötzlich hörte er eine aufgeregte schlumpfartige Stimme:"Kial pok sama ral...Madela hinda solasiris...Waraki! Waraki!"Voyles runzelte die Stirn."Wie bitte?Ich verstehe Sie nicht.Was wollen Sie?... Hallo?"Ein Klicken und die Leitung war tot.Völlig verwirrt schaute Voyles auf seinen Hörer und kratzte sich an der Stirn.Er legte auf und ging kopfschüttelnd zurück in den Garten.Dass die Kaffeetasse jetzt leer war,bemerkte er nicht.In Gedanken versunken starrte er auf die kleinen grünen Männchen,die sich kreuz und querüber seinen Bildschirm bewegten.Dann bewegte er die Maus,um den Bildschirmschoner auszuschalten und weiterzutippen.Das Textdokument,das sich ihm jetzt offenbarte,raubte Voyles den Atem.Er scrollte das virtuelle Papier zweimal nach unten und wieder hoch und rieb seine Augen.Anstatt der zehn Zeilen,die er seit dem frühen Nachmittag geschrieben hatte,schaute er jetzt auf Wörter und Sätze, die nicht von seinen Fingern getippt worden waren.Voyles fuhr hoch und schaute sich um.Wer hatte sich an seinem Laptop zu schaffen gemacht?Er war alleine im Garten. In der Ferne brummte ein Rasenmäher.Die Blacks von nebenan waren schon seit einer Woche im Urlaub.Weit und breit kein Mensch.Er zuckte zusammen.War da nicht gerade was im Gebüsch?Er schlich auf Zehenspitzen an der Hauswand entlang auf die dichte, dunkle Hecke zu.Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals.Plötzlich huschte etwas Schwarzes durch die Blätter,flitzte heraus,zwischen Voyles Beine durch und verschwand hinterm Haus.Starr vor Schreck stand er noch da als ihn bereits der Gedanke durchzuckte,irgendwann dafür zu sorgen,Nachbars Kitty den Garaus zu machen. "ScheißKatzen",fluchte er vor sich hin.Er stürzte zurück an seinen Bildschirm.Von der Neugier gepackt las er,was da wie von Geisterhand geschrieben stand:'Hallo Jack.Tut mir leid,wenn ich dich erschreckt habe.Ich kann dir nicht sagen, wer ich bin,oder woher ich komme.Du kannst mich nicht sehen,aber ich kann dich beobachten.Ich bin sozusagen auf der"anderen Seite des Spiegels".'Voyles schreckte wieder hoch und drehte seinen Kopf nochmals in alle Richtungen. Sollte jemand versteckte Kameras auf seinem Grundstück angebracht haben?Er las weiter.'Nein Jack,in deinem Garten sind keine Kameras versteckt.'Jetzt schnürte sich seine Kehle zusammen.Woher wussten diese Sätze,was er gerade dachte?'Ich habe auch nicht die Absicht,mich allzu sehr in dein Leben einzumischen. Vielleicht ist es auch gefährlich,mit dir Kontakt aufzunehmen,aber es reizt mich einfach und ich finde das sehr aufregend.Ich kann jeden deiner Gedanken lesen.'' Voyles raufte sich die Haare."Bin ich dennübergeschnappt?"Er versuchte ruhig zu bleiben und eine rationale Erklärung für dieses unheimliche Phänomen zu finden.War es möglich,sichübers Internet in ein fremdes Textdokument einzuloggen?Selbst wenn es möglich war,wie in aller Welt konnte dieses Phantom seine Gedanken wiedergeben? Sollte er sich auf einen Kontakt einlassen?Wenn ja,wie gefährlich konnte das werden?Ihm schoss ein Gedanke durch den Kopf.Es ist ein Traum!Aber sosehr er sich in die Backe auch kniff,er wachte nicht aus einem Schlaf auf.Es war Realität.Er war wirklich hinter seinem Haus in seinem Garten,an seinem Gartentisch und da stand sein Laptop.Eine Maschine,die plötzlich lebendig wurde.Es wurde ihm sehr unheimlich zu Mute und er fühlte sich von allen Seiten beobachtet.Der Bildschirmschoner ging wieder an und die kleinen grünen Männchen tanzten in ihrer heilen Weltüber den Monitor.Voyles bewegte die Maus.Die Männchen verschwanden und das Dokumentöffnete sich.Da waren sie wieder.Seine zehn Zeilen,die er selbst getippt hatte.Der Beginn seines Kurzromans.Nicht mehr und nicht weniger.Sollte es doch ein Hirngespinst gewesen sein?Er starrte noch eine ganze Weile auf seinen Bildschirm aber es rührte sich nichts.Er konnte nicht begreifen was ihm wiederfahren war.Vielleicht hatte er inzwischen so viele Romane geschrieben,dass er Realität und Fiktion nicht mehr auseinanderhalten konnte.Er entschied,den Text zu speichern und den Gartentisch abzuräumen.Vermutlich hatte er zu lange gearbeitet.Mit dem Laptop unterm Arm griff er geistesabwesend zu seinem Kaffeebecher,mit der Absicht den Rest auszutrinken...Dass er selbst nur eine Schöpfung meiner Gedanken und somit Teil einer Fiktion ist, das ist Jack nicht bewusst.Ich lehne mich in meinem Schreibtischstuhl zurück und überlege mir,ob es nichtübertrieben war,einen seiner Bildschirmschoner-Männchen bei ihm anrufen zu lassen.Aber nur durch diese Ablenkung konnte ich mich kaffeeschlürfend an seinem Laptop zu schaffen machen,um Kontakt aufzunehmen.Weil Jack mir am Ende leid tat und ich nicht wollte,dass mein erster fiktiver"Held" gleich durchdreht,hab ich mich schnell wieder aus dem Staub gemacht.Mein Telefon klingelt und reißt mich aus meinen Gedanken...PS:此文章由成都德语学习_法亚小语种周老师收集整理。
成都德语培训学校:德文短篇:Karl, der Sü
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成都德语培训学校:德文短篇:Karl, der SüßeAls Karl zum Fenster hinaus schaute, konnte er nicht ahnen, in welcher Weise sich ihre Wege kreuzen würden. Sein Blick ruhte auf dem Alten Turm aus dem frühen 14. Jahrhundert. In der späten Nachmittagssonne strahlte das denkmalgeschützte Bauwerk eine besondere Ruhe aus.Zur gleichen Zeit saß Sheryll im ICE von Köln nach Frankfurt. Seit der Fertigstellung der neuen Schnelltrasse beträgt die Fahrtzeit nur noch 77 Minuten. Aber sie achtete nicht auf die Geschwindigkeit. Ihre Gedanken kreisten um die Fertigstellung des Projekts. Auch sie konnte nicht ahnen, in welcher Weise sich ihre Wege kreuzen würden.Ob er den Turm jemals wieder sehen würde? Karl schreckte zusammen, als sein Freund die Autotür zuschlug. Er lebte nun schon seit 2 Jahren mit ihm zusammen. Sein Freund hatte graues Haar und ein ebenso grauen Bart. Auch Sheryll schreckte, zwar nicht zusammen, aber hoch, als der Zug stark abbremste. Das war also Frankfurt! Etwas aufgeregt stieg sie aus. Bald darauf war sie auch schon bei ihrem Hotel angekommen, in dem sie 1 Woche bleiben würde.Karl bekam schrecklichen Durst, doch Thomas machte keine Anstalten anzuhalten. Nach einer Weile sagte er nur: "Wir sind gleich da, dauert nicht mehr lange!" Bald hatten sie wirklich ihr Ziel erreicht. Thomas lud den Wagen aus und Karl sah ihm interessiert dabei zu.Sheryll packte zur selben Zeit ihre Koffer aus. Sie entschied sich, sich erst einmal nach einem guten Cafe umzuschauen und ihren starken Durst zu stillen. Als sie die Straßen ent lang schlenderte, beobachtete sie einen älteren Herrn beim Ausladen eines Wagens.Karl zog sich gerne zurück, da er Menschen nicht sonderlich mochte. Jetzt betrachtete er sein neues Zuhause. Thomas war gegangen. Die Sonne auch, es war dunkel.Mit ihren 42 Jahren fühlte Sheryll sich ziemlich einsam. Sie trank eine kalte Limonade und dachte wie schön es jetzt wäre, hier zu zweit zu sitzen. Dann schweiften ihre Gedanken zu ihrem Projekt, mit dem sie viel Geld verdienen könnte.Karl wurde geweckt, da er hört e wie Thomas die Tür aufschloss. Er sah, wie er ein Schild beschriftete. Leider konnte Karl nicht lesen, was darauf geschrieben wurde. Er sah sich um, alles war schon eingerichtet, Karl war beeindruckt. "Ich habe Hilfe von unseren neuen Nachbarn bekommen! Wir haben geschafft, alles in einer Nacht einzurichten. Wir können jetzt beginnen!"Sheryll erwachte. Sie ging erneut zu dem Cafe, diesmal um zu frühstücken. Sie war erstaunt, als ein Laden, der zuvor noch leer stand, jetzt schoneröffnet wurde. Sie blieb vor dem Schaufenster stehen und da sah sie ihn! Sie fand ihn auf Anhieb total süß. Mit seinen braunen Haaren und dunklen Augen. Und sein kleines Bärtchen. Sollte sie hineingehen? Sollte sie es wirklich tun? Hatte sie neben ihrer Arbeit überhaupt genügend Zeit, sich um einen neuen Gefährten zu kümmern? Sheryll war ganz aufgeregt. Sie griff zur Türklinke, sie zögerte, sie zauderte. Dann drehte sie sich abrupt um und ging zu dem Café.Karl hatte Sheryll gar nicht bemerkt. Er genoss sein Frühstück. Er war wirklich ein hübscher Kerl. Ein bisschen übergewichtig, was man an seinen Pausbacken erkennen konnte. Er hatte keine große Erfahrung mit Frauen, Thomas war sein Mittelpunkt. Manchmal schmusten sie auch miteinander. Sheryll hatte den Arbeitstag gut überstanden. Sie war auf dem Weg zur ück ins Hotel. Ob sie noch einmal an dem Laden vorbeigehen sollte? Ob er noch da war? Lange würde Sheryll nicht mehr in Frankfurt bleiben. Das war vielleicht ihre letzte Chance. Sie nahm ihren Mut zusammen und trat ein - Ding Dong. Dann stand sie vor ihm. Ihr Herz schlug höher."Unser erster Kunde!", strahlte Thomas. "Haben Sie etwas entdeckt was Sie fesselt?", fragte er. Sie nickte und zeigte auf … Karl! "Ja! Das ist mein Karl, mein ältester Freund. Er ist am längsten bei mir geb lieben. Keine Ahnung warum der Süße noch immer nicht weg ist. Er war lang genug bei mir." "Er gefällt mir sehr! Was nehmen Sie für ihn?", fragte sie ganz aufgeregt. "Nun ja, ich kenne ihn seit seiner Geburt, 2 Jahre ist es schon her, nicht mehr der Jüngste. Sagen wir mal 23€. Er wird es bestimmt gut bei Ihnen haben, so was merke ich auf Anhieb. Er ist mir viel Wert!" "Ich bin einverstanden!", leuchtete Sheryll.Dann verließ sie die Zoohandlung von Thomas mit einem Buch über Haustiere und einem Käfig in dem Karl, das Meerschweinchen hockte und auf seine neue Umgebung gespannt war.PS:此文章由成都德语培训学校_法亚小语种张老师收集整理。
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成都德语培训机构:德语科幻文章:Skundige Legenden - Die Trokiax Da ward der erste Mensch der Nachgöttergeneration ein großer Held Namens Trok und nachdem alle Versuche der Verwandtschaft ihn zu erschlagen oder zu verspeisen fehlgeschlagen waren, zog er los, fern der gött lichen Gefilde ins Lande Skund, die Unebenheiten aus der Schöpfung zu bügeln. Doch an der Forte zu den weltlichen Landen vertraten ihm die Fortyren den Weg, Wachwesen, halb Frau und halb Mensch, die Sorge trugen, dass sich die Gottwesen nicht unters gemeine Volk mischten. Trok aber erhob sein Schwert erstmals gegen Seinesgleichen, streckte die Fortyren nieder, schlug ihnen die Häupter ab und verzehrte ihre Körper. Und als er so die Tore aufstieß, da ward es die Theorie von Verzehrsängsten und-begierden und von ihren Verdrängungen und sie nannte sich Siegmund Freud, um in der Welt ihr Glück zu versuchen. Troks Weg hingegen führte ihn entlang Skunds Küste. Dort traf er zunächst auf Secarius den Bieger, welcher ihn in sein Haus einlud, um dort zu ruhen. Müde von der langen Anreise folgte ihm Trok voller Dankbarkeit. Secarius der Bieger aber besaß die Angewohnheit, Gäste, die er in sein vollständig rundes Haus einlud, in ein ebenso rund gebogenes Bett zu zwängen und sich hämisch daran zu erfreuen, wie den Unschu ldigen aufs schändlichste der Rücken verrenkte. WieTrok da also unter einer Decke aus Drachenrunzen schnurchte, schlich der Bieger auch zu ihm, ihn in seinen riesigen Pranken zu formen. Trok, listenreich wie er war, hatte aber bereits von dem Bieger gehör t und sich nur schlafen gestellt. Und wie sich das Ungeheuer voll Vorfreude über ihn beugte, da packte er es bei der Nase und bog es über das eigene Heim. Diesen Unhold beseitigt habend, reiste er weiter. Bald schon führten ihn seine Wege an den Hofe von Petrion dem Beuger, ein Wesen, dass es sich zur liebgewonnenen Sitte gemacht hatte, vorbeikommende Wanderer zu beugen, bis diese auf ihren Latschen kauten. Auch der Beuger beschloss sich einen Spaß zu machen und lud Trok ein, die Nacht in seinem Hause zu ve rbringen. Als er den sich nähernden Trok jedoch beugen wollte, da erwehrte sich dieser mit seinem Schwert, stieß den Unhold zurück und ließ ihm nur sein Leben, nachdem er geschworen hatte, ihn unbehelligt in seinem Hause nächtigen zu lassen. Als Trok entschlummert war, überkam ihn aber die Gewohnheit und er begann den Helden zu beugen. So sehr er aber auch quälte und quetschte, es gelang ihm nicht, das kräftige Kreuz des Kämpen in die Knie zu zwingen. Und noch ehe der Beuger sich versah, hatte Trok den Spieß bereits umgedreht. Da war es um den armen Beuger geschehen, denn Trok beugte ihn und beugte ihn hinab bis zu dem Erdkern, wo er erbärmlich verbrannte. Dann traf Trok,seine Reise fortsetzend, auf Willibald den Brecher, der ihn truglächelnd an seinen Herd lud, seinem Namen getreu verschlagen finsteres planend. Doch schon bald war es der Brecher selbst, der da mit zertrümmerten Knochen erschlagen auf dem steinigen Boden lag und an dem die Urschildkröten nagten.Nachdem Trok gegen den Bieger, den Beuger und den Brecher gekämpft hatte, kam ihm die Geschichte etwas seltsam vor und so ließ er sich auf diese Sache mit Jaricks dem Streckstaucher nicht mehr ein. In dieser Nacht erschien ihm im Schein seines Feuer der derzeitige Göttervater. Lautlos war er in der G estalt eines Wanderers an ihn heran getreten und sprach: "Wende deinen Weg nun nach Osten, und die wirst an eine Weggabelung gelangen. Ab dort hast du selbst zu entscheiden, welche Richtung du einschlagen willst. Nur rate ich dir, wähle gut", sprachs und v erschwand, Wasser und Balsam aus Wanst und Bart schwitzend, so dass Trok, als er weiterzog, nicht wusste, ob er nun gewacht oder geträumt hatte. Wenig später erreichte er den gewahrsagten Scheideweg und zu beiden Zweigen der Gabelung wartete ein Orakel in Gestalt einer unbeschreiblich schönen Frau. Da wandte er ich an die Erstbeste der Zweien, sie zu fragen, ob dies eben dieser gewahrsagte Scheideweg sei. Doch noch ehe er seine Frage äußern konnte antwortete sie bereits: "Höre, Wanderer, dies ist der Ort na chdem du gesucht hast, ohne ihn je finden zu wollen. Dies ist der Pfad, auf dem alles begann. Du befindest dich auf dem Scheideweg. Nun wende dich zu mir, und erfahre die Wunder des Unwirklichen." "Oder wende dich zu mir", mischte sich die andere ein. "Und erfahre, was die Wahrheit dir bringt." Da stolperte Trok, tat einen Schritt vor und die Schattentore der Unwirklichkeit öffneten sich. Sofort schlängelten sich Schlangensatyre daraus hervor, Sukkuben sülzten und griffen gierig nach seinen Lenden, meckernde Basilisken rankten sich um Paroliden und Temeglypen, die sich gleich darauf in die schattigen Gestalten der Totenwelt verwandelten, nur um dann zu einem Heer von Giganten heran zu wachsen. Kreaturen unsagbarer Schrecken vermengten sich mit Lustigkeit und Liebreiz, rankten tausend Sprossen hinauf zu gewaltigen Stauden und verloren sich in geflügelte Dämonen, die doch Hapyen und gleichzeitig Jungfrauen waren.Kreischen und Ächzend, dass man wünschte, man könne sich die Ohren verschließen, strömte diese l ebende und doch tote Flut aus Leibern und Schatten in unaufhörlichem Strome aus den Toren der Unwirklichkeit. Doch schlimmer noch war die Realität. "Hast du das Semmel mit Roggen?" "Nein, ich denke nicht." "Aber da hast du's doch!" "Ach, das ist das Semmel mit Roggen.Kam mir gar nicht so vor. Wo ist denn dann mein Schnittkanten?" "Ich hatte es wohl, wo du mein Semmel mit Roggen hast." "Aber warum hast du denn nichts gesagt?" "Ich hätte es ja fast gar nicht gemerkt." "Da siehst du einmal, wie wenig du darauf achtest, was du dir so reinstopfst. Aber jeden Morgen auf dein Semmel mit Roggen bestehen." "Was ich alles so in mich reinstopfe? Dass ist ja wirklich zum lachen. Hätte ich nicht damit angefangen, hättest du doch gar nicht gemerkt, dass du heute einmal kein Schnittkanten hattest." So zog Trok aus und erschlug ein Barbarenheer von tausend Mann, unterdessen Xanthia ihm einen Sohn gebahr. Doch diese Erschlagerei gefiel Paius Pintus, dem hiesigen Herrscher, schlecht, und so schickte er seine Häscher aus, dem aufmüpfigen Helden zu sagen, er solle gefälligst nur dann Blut fließen lassen, wenn es dem Publikum genehm sei. Als Trok nun auch noch des Herrschers Häscher erschlug, jagte man ihn mit Schimpf und Schande aus dem Königreich. Aufs schlimmste geschmäht, ke hrte er an seinen Hofe zurück, wo er feststellen musste, dass sein Cousin seinen angeblichen Tod bekannt gegen hatte und nun fleißig um die Gunst von Troks Weib buhlte. Da erschlug er auch ihn, zusammen mit einem Dizen anderer Werber. Bei einer anderen Reise strandete Trok auf der Insel Isa, auf der eine Zauberin wohnte, die man die Unholdin im Krötenloch nannte und die sehr darunter litt, dass man ihrenNamen oftmals mit einem anglikanischen Nationalgericht verwechselte. Deshalb verwandelte sie jeden Manne, der an Isas Küste ankam, in ein Yack, wohlwissend, dass ihr Schweine noch immer Schwierigkeiten bereiteten. Auf diese Weise mussten die Gestrandeten, da Yacks das südliche Klima nicht gewöhnt sind, einen qualvollen Tod sterben. Zu Troks Glück verliebte sich die Zauberin jedoch unsterblich in ihn und nahm ihn mit nach Hause. Mehrere Jahre lebte er auf der Insel Isa, bis er sich eines Morgens klammheimlich davonstahl, weiter südlich zu segeln, wo schon seid mehreren Jahrzehnten der Kampf um die Stadt Odessa tobte. So kam Trok in die Odessay, die wohl größte Epe aller Zeiten, deren Überlieferungen aber leider allesamt verloren gegangen sind. Als Trok nun, nachdem von der Stadt Odessa nix mehr übrig geblieben war, zurückkehrte, segelte er auch wieder an der Insel Isa vorbei und als die zurückgelassene Zauberin dies bemerkte, da verwandelte sie sein Schiff in Stein, so dass es auf den Grunde des Meeres sank, wo es heute noch liegt. Trok aber gelangte an die Küste Agliens. Dort erschlug er zwei Wölfe, die Brüder waren, und buck aus ihren Leibern Hiskenskien. Zwischenzeitlich ließ er sich von einem alten Canteuer unterrichten, halb Mensch, halb Mensch, der alleine mit seinem Volk in einer Höhle lebte, dann wurde er der Ferne überdrüssig und nahm seine Reise nachSkogenkoog wieder auf. Zurück bei Xanthia und seinem Sohn stellte er, nachdem er einen weiteren seiner Cousins erschlagen hatte, fest, wie viel Zeit doch vergangen war, weshalb er seine Fahrten schnell fortsetzte. Kaum, dass er sich erneut auf Wegen befand, traf er auf einen alten Mann, der sich in jüngeren Jahren einmal die Augen ausgestochen hatte, und der nun einen Siegmund Freud wegen Verkennens der Situation und übler Nachrede herausfordern wollte, doch sein gutes Wesen und seine Tochter begannen Trok bald zu missfallen. Also trennte er sich von den beiden und reiste allein weiter. Im Kampf gegen den Tyrannen Athos gelang es ihm dann, das Zauberschwert Kivel - eine furchtbar geschwätzige Waffe - zu erringen. Ohne das es ihm Kund war, betraten er und das Schwert, das einst in den Glutfeuern des Fades, wo seid Anbeginn aller Zeit die Geisterschatten der Erstverstorbenen den Göttern der Unterwelt die Fußnägel feilten, geschmiedet worden war, das Reich der Heresherrscherin Magrea. Selbstverfreilich musste das Schwert dabei getragen werden und ihm war es ebenso wenig Kund. Schon bald, als Trok die Höhle des Drachen Fluffer verließ, den er mit bloßen Händen erwürgt hatte, holten ihn die ersten Häscher des Heres ein, ausgeschwärmt den Eindringling einzukreisen. Mi t gehobener Waffe stürzte sich Trok in den Kampf, als er jedoch mit sicherem Schlag auf den Hals eines Angreifers zuhub, da zaudertesein Schwert widerstrebend und sprach: "Ih, 'ne, dass mach ich nicht. Der ist doch sicher voller Blut und anderer eckelhafter Sachen, an die ich gar nicht denken mag. Und schau ihn dir doch an, der sieht doch so aus, als hätte der irgendwas lepröses oder so.Nachher hol ich mir noch was weg, wie die Rostfäule." Und die ganze Zeit über stemmte sich Trok mit seiner ganzen Kraft gegen die hadernde Klinge, die unbeirrt weiterredete, bis das Schwert unachtsam wurde, strauchelte und das überraschte Haupt desHäschers tot war, bevor es in tausend Innies Entfernung auf dem Boden aufkam. "Äääh! Siehst du, genau das hab' ich gemeint. Wa s für eine Sauerei! He, hörst du mir überhaupt zu", sprach da das Schwert und Trok setzten seine Wanderung tiefer in des Heres Lande fort. Große Kämpfe gegen das Heresvolk folgten, bis Trokschließlich mit Kivel an Magreas Hofe angelangte.Und als er schl ießlich vor dem Heresthron stand, da erhob sich Magrea, schritt stolz auf ihn zu und sagte emporblickenden Hauptes, Troks Klinge an ihrer Kehle: "Ich bin bereit, du, der du mein Volk getötet hast, der, der du den Stolz der Heres besiegtest. Ich bin bereit." Trok aber ließ, von ihrer Stärke überwältigt, sein Schwert sinken, ihr wenst das Leben zu lassen, hatte er auch ihr Reich zerstört. Doch Kivel rief aus: "Ich will aber! Ich will!Das wird sicher lustig, ihre saubere Haut zu durchstoßen, durch ihr klares Blut zu schwimmen, ihre dünnen Knochen zu zerschmettern und so weiter. Du weißt schon." Und obwohl Trok mit ganzer Kraft versuchte, es zurück zu halten, gelang es ihm nicht, und schon bald drang die scharfe Schneide wieder aus Magreas Rückgrad. "Sag mal' wer oder was ist eigentlich ein Heres?" frug da das Schwert später bei ihrer Abreise, ohne das Trok eine Antwort darauf gewusst hätte. Auch das weitere Zusammenleben von Trok und dem sprechenden Zauberschwert Kivel gestaltete sich schwierig, zumal das Schwert... "Kivel!" ...eine besondere Vorliebe für Jungfrauen entwickelte, während es eine Abneigung gegen Drachen pflegte und sie als faltig und zäh beschrieb. So war es Trok nicht vergönnt, an einer vorherrschenden, neuen Stilrichtung des Heldentums teilzunehmen. Ganz gegenteilig bekam er nach Jungfrauenschlachtungen, die in alter Tradition nur recht und billig gewesen wären, regelmäßig Probleme mit aufgebrachten Dorfbevölkerungen. Im allgemeinen fühlte sich Trok als Nachgott einer Generation, deren Blut noch nicht verwässert war, immer häufiger vom alter der Ewigkeit so sehr geplagt, dass noch nicht einmal Kivel ihn aufmuntern konnte. Xanthia war schon seid langem verschieden, ganz ohne dass Trok etwas dazu beigetragen hätte. Schließlich wurde Trok von einer G ruppe vorbeikommenderSchwachköpfe erschlagen, von denen einer der Erbe des verlorenen Thrones war.PS:此文章由成都德语培训机构——法亚小语种张老师收集整理。
成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Das Begehren nach Erkenntnis
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成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Das Begehren nachErkenntnisNiemals werden sie vermögen,sich die von mir zu erduldenden Qualen vorzustellen,schlimmer noch als jene,von biblischen Erzählungen dem Fegefeuer Zugesprochenen.Schon allein die Möglichkeit deren Beschreibung in einer dem Menschen bekannten Sprache,gleich welcher Natur,in Betracht zu ziehen,kann nur Ausgeburt einer Person sein,die niemals selbige erlitten hat oder aber an ihnen seinen Verstand verlor. Lachen würde ich,wenn der Schmerz es nicht verbieten würde,in Anbetracht des Kontrastes meines unfassbar schrecklichen Schicksals und den,wenn auch aus immer wieder neuen Stimmen erhallenden,doch nie verstummenden Klagen des unwissenden Menschenvolkes,aus diesem mich das unsterbliche, Resignation in sich tragende Leid,jene für diese Rasse charakteristische Blindheit und aus dieser keimenden Naivität aus meiner Brust reißend,in Sphären erhob,die zu Recht der selben für gewöhnlich verwehrt sind.Besiegelt wurde dies Schicksal vor einer mir zu fern seienden Zeit,als dass ich zu deren Bestimmung fähig wäre,doch weißich noch genau um der Initialisierung des die meinige für alle Zeiten gegenwärtige Situation unabdingbar zu dessen Resultat habenden Verlaufes Gegenstand,der sich mir in Form eines Schreibens darbot,ähnlich diesem,den sie selbst in den Händen halten und gleich diesem,zeugte der Inhalt von einem schmerzgepeinigten Geist als dessen Erzeuger.Es handelte sich bei genannten,um die Warnung vor einer Türe in dem Anwesen eines in der Straße U.gelegenen Hotels namens P.in der Stadt W.mit der Hausnummer XX,deren Öffnung,unermessliche Qualen für die betroffene Person als dessen Folge habe.Mich Jenem,dem Menschen zu eigene Verlangen ergebend,einem sich ihm einzig nur partiell darstellenden Sachverhaltes den ihn verbergend umhüllenden Mantel zu entledigen,oder aber,als mir fremde Methode der Stillung genanntem Begehrs,in dessen sich seiner Kenntnis entziehenden Fragmente,die eigenen Erwartungen,empirischen Assoziation bis hin zu abstrusen Phantastereien zu projizieren,suchte ich dieses Etablissement und fand mich tatsächlich wenige Tage später dort ein,obgleich der Inhalt dieses Schreibens zu bizarr war,als dass ich ihn ernst nehmen konnte.Es war ein von zerfallendem Prunk geprägtes,in viktorianischem Stil gehaltenes Gebäude,welches ich betrat.Von bleicher Haut,tiefen,inderen Schwärze der genannten in einem die junge Aufmerksamkeit des Betrachters beträchtlich usurpierenden Maße Kontrast bietenden Augenhöhlen und mit einem das Gesicht im Kontext der in der Eingangshalle vorherrschenden,feierlichen Düsternis,auf groteske Weise entstellenden, fast irren Lächeln auf den dunklen Lippen war das sich mir darbietende Personal.Hinfort von diesem Ort wollte jener,im Einklang mit der als Furcht bezeichneten,ihrer entsprechend,gewaltsam an mir zerrenden Kraft wirkenden,intentionale Bereich des meinen Geistes aufgrund fehlender, sich dem selben darstellender Kriterien für mein Verweilen an einem solch schaurigen Ortes,im Kontrast des seit meiner hiesigen Ankunft fast schon gleich einer Notorik,bestimmend gewordenen Strebens nach dem Erkennen des Geheimnisses der in dem Schreiben genannten Türe,dessen Gegenstand Rechtfertigung jeglicher diesem dienenden Handlungen in einem zu desselben Intensität im unstimmigen Verhältnis stehenden Grade zweifelhaft war.Doch ich blieb.Das mir zur Verfügung gestellte Zimmer erfüllte jede von Menschen des18. Jahrhunderts an einem solchen gestellt vermögenden Anforderungen,doch konnte ich keinerlei sanitäre Einrichtungen finden.Gleich den bisherigen Räumlichkeiten war auch dieses hier in pompöser Düsternis gehalten,in dessen Mitte ein riesiges,von so weit ich zu entsprechende Beurteilung fähig bin,edelsten Stoffen bedecktes,meinen müden Leib mit höchster Sanftheit aufnehmendes Bett ruhte,in welchem ich von der Reise höchst erschöpft,wenig später einschlief.Als ich aufwachte,war mein Geist wirr umnebelt von Gedanken,zu schemenhafter und unsteter Natur,als dass ich zu deren Bestimmung fähig gewesen wäre.Wie im Zustand der Somnambule verließunabhängig der meinen bewussten Entscheidungskraft,mein trotz der Qualität des Bettes und der über die durch die milchigen Gläser spärlich in des Gebäude Innern dringenden Sonnenstrahlen sich mir manifestierenden Dauer meines Schlafes von schwerer Trägheit belasteter Körper aus dem meinigen Zimmer und schleppte sich durch die langen,mit Gemälden von,entsprechend deren Kleidung und Frisur als des betreffenden Umstand Indikator,längst verstorbenen Personen,deren Gesichter sämtlich seltsam verzerrt waren, als befände sich ein Messer in ihrer Brust.Interessanter Weise gaben deren unter dem Rahmen markierten Namen keinerlei familiären Zusammenhang zu erkennen.Im ungewohnten Ausmaße umgab mich,meine Haut wie des Winters kalter Odem, beißend umspielend,fast absolute Stille,die nur von dem rauen Stöhnen des Bodens,synchron mit den meinen Schritten unterbrochen wurde.Kein Personal,keine anderen Gäste begegnete ich während meines Ganges durch die verwinkelte Größe des Hotels,als ich schließlich vor einer weinroten,reich mit Ornamenten verzierte Tür stand.Keinen Zweifel hegte ich um diese vor mir Stehende als jene in dem seltsamen Schreiben erwähnte. Meinen Blick an sich ziehend,manifestierte sich in der unerklärlichen, von der Türe auf mich ausgeübten Anziehungskraft endlich die Widersprüchlichkeit meiner Skepsis,von der ich glaubte,ich würde sie dem Inhalt des Schreibens entgegen bringen und mein bisheriges Verhalten, zu diesem mich primär bewogende Ambitionen meinem Bewusstsein sich entzogen.Natürlich erwog jener mich zu diesem Orte führende,im tiefen, vor dem Lichte der Offenbarung fern gelegenen Dunkeln gehaltene Aspekt der meinen Psyche die Wahrhaftigkeit der Aussagen dieses Schriebes als von deren,von den meisten Menschen wohl ihrem Glauben nach als grauenvoll und schrecklich ermessenen Inhalt mystischer Natur,aufgrund der Kombination eben dieser Elemente desselben im höchsten Maße angezogen.Perversion bezeichnet wohl am ehesten die Widersprüchlichkeit meines Denkens und Empfindens und meinem aus diesem keimen Verhalten,das Streben nach der Erkenntnis,nicht obgleich,sondern gerade weil das ihrige Resultat die Erduldung von unbeschreiblichen Qualen sein könnte,das masochistische Begehren,den in seiner Existenz genannten,jedoch unbestimmt gelassenen Schmerz selbst zu erfahren,das seinige Gewand der Mystifizierung von ihm zu reißen um seinem Antlitz gegenüber stehen zu können.Der Frage um den Wahrheitsgehalt des Schreibens Verlust an Bedeutung gab den,Form in dem seit meinem Eintreffen in diesem Hotel an Intensität zugenommenen und nun im Besitze der selben im,zu einem durch meinen gesamten Körper fließenden Zucken führenden Maße seiende Wunsch des sofortigen Verlassens dieserÖrtlichkeit findenden,affekten Kräfte der Selbsterhaltung Gehör,als Umstand,aus diesem,indem es ein Anstacheln der meinen Neugierde nach betreffenden Gegenstand zum Resultat hatte,das sich konträr zu deren Ambitionen verhaltene Wirken ergab.Süßer war mir nun die Verlockung,je klarer und gewisser sich mir das Ausmaßdes dennoch gänzlich im Verborgenen gelegenen Grauens der Konsequenzen darstellte, wie ich sie nie zuvor heißund fordernd schmeckte und in diesen ich mich ergab,öffnete ich die Tür und sah in den Gegenstand all dieser mich,die vom rationalen Verstand beherrschte Sphäre meines Geistes entmündigend, zu dieser Tat drängenden Kräfte,in Form einer weiteren Tür.Erstaunt,im Angesicht dieser im höchsten Maße meiner Erwartung zuwider stehenden Erscheinung,öffnete ich auch sie und wieder bot sich mir derselbe Anblick,dieser mich toll werden und mit erregtem Griff auch diese Türeöffnen ließ.Oh welch einzig von Sysiphos nachvollziehbaren Qualen durchdrangen mich,da jede Türe mein Gemüt schmerzend reizte um der Offenbarung des hinter ihr gelegenen Geheimnisses Manifestierung,auch die nächste zuöffnen,bis schließlich die Wildheit meines blind gewordenen Strebens zu tragen,mein Körper nicht mehr imstande war und niederfiel.Doch vermochte mein Geist sich nicht mit der Leichtigkeit der Materie,die sie nur insofern,wie es bei jenem Bereich Genannten gegeben ist,an diesen sie gebunden ist,die Fesseln dieser Folter trägt,von denselben zu lösen und auch da sie diese,von mir mit der letzten Kraft, die für andere Zwecke als immer nur genannte Fesseln noch strammer und unnachgiebiger zu ziehen,zu verwenden ich noch fähig war, niedergeschriebene Warnung lesen,bewege ich mich in diesem ewig während scheinenden Teufelskreis.An dieser Stelle,nun,da ich die die meinige Beherrschung,als die letzte von der Tiefe der animalischen Regionen des menschlichen Wesens autonome Instanz,schwinden spüre,bleibt mir nichts weiter,als sie zu bitten, nein,anzuflehen,nicht mit der selben Leichtsinnigkeit wie ich selbst, jegliche Freuden des sterblichen Lebens mit dem unendlichen Pathos des fixierten Geistes zu tauschen.Unterzeichnet:William B.Höchst verständlich wir ihnen die meine Ungläubigkeit sein,welche ich den abstrusen Ausführungen des oben aufgeführten Schreibens entgegenbrachte,von der ich annehme,die meisten von ihnen werden sie mit mir teilen.Da jedoch die Skepsis betreffend sämtlicher kausaler Vorstellungen und des vermeintlichen Wissens um den Rahmen des Möglichen, gleich deren Etablierung in der Gesellschaft und der eigenen Vernunft, als eine Neigung von mir bezeichnet werden kann,konnte ich nicht umhin, mich zumindest um den Erwerb der Kenntnis um die Existenz des von dem Verfasser genannten Ortes zu bemühen.Tatsächlich fand ich das besagte Hotel und entschied mich,für die von mir für die empirische Dementierung der des Herren B.Behauptungen benötigte Dauer zu bleiben.DieÄhnlichkeit des sich mir dort darbietenden Anblick mit dessen Beschreibungen überraschte mich keineswegs,da ich um die eine Lüge durchziehende Wahrheit als Faktor derselben Glaubwürdigkeit in Kenntnis war.Diese,des Wirken entgegen den Trug,dieses aus des Menschen Fähigkeit zur Abstraktion geborene Fechten nach Wahrheit,Dienlichkeit zu ihrer Intention habende Zeilen schreibe ich nun in dem mir gegebenen Zimmer um das Unfassbareüber die eigene sensorische Erfahrung,als einzige mir hierfür zur Verfügung stehende Methode,in der behutsamen Wahrung des Menschen empfindsames Konstrukt der seinen Realität,dieses in der seinen Position in dem Genannten zu festigen.So gebe ich mich zwar als Skeptiker zu erkennen,jedoch als ein solcher,der sich der entsprechenden Methodenur um der Verleihung wankender Vorstellungen,die entweder im Wesen des Menschen liegen,oder aber sich in Jahrtausenden entwickelten,über die Dialektik,ein sie festigendes,aufgrund eines fehlenden Wahrheitskriteriums aus Tendenzen bestehendes Fundament,als das meine Bemühen fruchtbar machender Umstand,Willen bedient.Denn umso mehr die prinzipielle Beweisführung versagt,desto bedeutender wird die empirische.So will ich nun schlafen und morgen vielleicht schon den Zwecke meiner Anwesenheit erfüllen.PS:此文章由成都寒假德语学习_法亚小语种张老师收集整理。
成都德语培:科幻文章:3) Karl
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成都德语培训:科幻文章:3) KarlAls Karl zum Fenster hinaus schaute, sah er dasselbe, wie immer. Der schöne, blaue Himmel mit vielen weißen Wolken, die gemütlich an seiner Wohnung in Frankfurt vorüberzogen. Alte Karavellen, fremde Inseln, antike Helden und einfach nur riesige Tierchen formten sich aus dem weißen Dampf, der viele Kilometer weit weg sich ansammelte und von den Luftströmungen der Atmosphäre dahingetragen wurde. Der Himmel war stets der Gegenstand seiner Betrachtung gewesen, denn was anderes konnte man aus dem 112 Stock kaum erkennen. Er kam sich manchmal wie ein Adler in seinem Nest vor, nur im Unterschied zu dem Nest eines Adlers hatte die hohe Lage seiner Wohnung nichts Würdevolles. Sicherlich, es war kein einfaches Loch, wie die meisten Wohnungen heutzutage, wo es viele Schirme gab, mit denen man bestimmte Bereiche der Wohnung abdeckte und so eine Art neues Zimmer schaffte. Seine Wohnung hatte tatsächlich zwei Zimmer und eine Küche, mit einem eigenständigen Badezimmer natürlich. Es war eigentlich ganz gut zwei Zimmer f ür sich allein zu haben, ach was, heutzutage war es in Europa sogar Luxus, dennoch sagte die hohe Lage seiner Wohnung aus, dass es seinem Geldbeutel auch besser gehen könnte. Sich eine Wohnung in einem dieser riesigen Blocks zu mieten, war natürlich nicht geradedas Beste. Und man stelle sich das nur vor, 112. Stock! Etwa 270 m. weg von der Erde! Die Wolken erschienen bedrohlich groß aus dieser Höhe, mehr sogar, manchmal befand er sich mitten in einer Regenwolke drin! Karl konnte nicht g enau erklären, was ihm daran so wenig gefiel, aber etwas störte ihn dabei. Er wollte nicht so weit weg von der Erde wohnen. Er wollte sich nicht in einer Regenwolke befinden. Langsam löste er seine Krawatte und drehte sich von dem Fenster, und verbannte die Wolken für einen Augenblick aus seinem Kopf. Er war gerade von der Arbeit gekommen, heute war alles bestens gelaufen. Außerdem war Freitag, das Wochenende stand vor der Tür und Otto meinte, er hätte diese Woche Zeit. Mal sehen, vielleicht würde dieses Wochenende noch ganz gut werden. Eine kurze Fahrt mit dem Airzug, ein Paar schnelle Schritte die Straße entlang, anschließend noch eine Fahrt im überfüllten Fahrstuhl und er würde in Ottos Welt eintreten, seinen Vier-Zimmer-Palast, wie der Besitzer selbst es zu sagen pflegte. Er würde seine Zukünftige mitbringen, Ottos Frau wäre auch da... Irgendwie konnten ihn diese Gedanken nicht aus der Apathie zur ückholen, die er empfand. Es war alles der Türke, es war dieser arme Kerl, der in seiner Firma früher als Putzkraft gearbeitet hat. Nichts gegen Türken, er war ganz in Ordnung. Karl versuchte noch mal sich schmerzlich an seinen Namen zu erinnern, aber dabeikam nichts Gescheites raus. Gülchan war der einzige Name, der sich bei ihm mit Türken assoziierte, aber wie er wusste war das ein Frauenname. Na egal. Jedenfalls wurde die Putzkraft gefeuert, heute Nachmittag. Mangelnde Qualifikation, hieß es. Im Klartext: die Firma hat sich einen Putzroboter geleistet und wollte sich den Lohn für die Putzkraft sparen. Karl ließ sich auf das Sofa fallen und drückte den Ein/Aus-Knopf seiner Fernbedienung. Der TFT Bildschirm, der in die Wand eingebaut war, leuchtete auf und nach ein paar Augenblicken gewann die Darstellung an Schärfe und an Geräuschkulisse.- ...Die gerade eingeschaltet haben: Sie sehen Nachrichten auf ZDF, - sagte die ermüdete Stimme des Moderators. Im Hintergrund war für ein paar Sekunden das Werbeplakat mit dem Spruch "mit dem Zweiten sieht man besser" eingeblendet. Karl schaltete um. Der Bildschirm wurde still und dunkel, aber das dauerte nicht lange. Wild tanzende Rocker erschienen darauf, einer von ihnen brüllte gerade etwas den Zuschauern in die Kamera zu. Karl klickte noch einmal. Ein Mann in einem blauen Arbeitsanzug, mit weißen Resten von einer schleimigen Masse auf der Brust gab gerade ein Interview.- Es ist ganz und gar nicht ein... - Karl klickte noch einmal und schaltete zu Discovery Chanel um. Eine riesige, durchsichtigemeeresgrüne Welle umschloss ihn und das Rauschen des Wassers drang in seine Wohn ung. Die Kamera zoomte weiter, bis schließlich kleine Bakterien zu sehen waren, die sich ständig teilten, oder irgendwo hinschwammen. Die unmögliche Zoomeinstellung verriet, dass mit Computergrafik nachgeholfen wurde. Karl erkannte so etwas sofort. Die Stimme fing an, den Zuschauer über den Nutzen der einzelnen Bakterien zu unterrichten, jedoch auf Englisch. Karl konnte Englisch, keine Frage, als Programmierer muss man das. Jedoch nicht in dem Maße, dass er die genuschelten, halb verschluckten Laute des ame rikanischen Dialekts als zusammenhängende Wörter interpretieren konnte. Für eine zeitlang ließ er sich einfach mittreiben, legte sich fast auf das Sofa und hörte der unverständlichen Sprache zu. Er betrachtete die Bakterien, betrachtete den wunderschön gefilmten Ozean und ließ sich von diesem Anblick beruhigen. Er hörte nicht auf den Sprecher, obschon er ab und an ein einzelnes Wort verstand. Er versuchte auch nicht anhand der Bilder dem Thema der Sendung zu folgen, er saß einfach da und sah fern. Seine Ged anken kreisten währenddessen um den gefeuerten Türken. Es schmerzte ihn, dass er sich an seinen Namen nicht erinnerte, er konnte es nicht erklären aber der Name diesen Mannes schien für ihn jetzt unglaublich wichtig. Er versank in einen Halbschlaf, sah die Sendung und sah doch nichts. Er hättenicht sagen können, wie lange er in diesem Zustand auf seinem Sofa verbracht hat, die Fernbedienung in einer gefährlichen Lage auf seinem Knie. Minuten, Stunden, Tage. Die Zeit schrumpfte zusammen in einen winzigen Augenblick, der Schlaf übermannte ihn ohne dass er etwas davon mitbekam. Schließlich fiel die Fernbedienung auf den Boden und der Sender wurde umgeschaltet. Karl schreckte sofort auf - eine Demonstration war auf dem Bildschirm in Gange. Wie er es mit Erstauen erkannte, passierte es neben seinem Haus, irgendwo auf dem Weg zu der Firma wo er arbeitete. Die Leute waren offensichtlich von irgendwo losmarschiert und gingen jetzt auf den Hauptsitz der RP - Roboter Programmierung. Ganz bestimmt waren sie während ihres Zuges an dem Haus wo er jetzt saß vorbeigekommen, irgendwie war sich Karl ganz sicher. Aber er hatte nichts gehört. Nun gingen sie auf den engen Straßen, mit erhobenen Plakaten auf denen irgendwas stand. Er konnte es nicht lesen, die Kamera schwenkte viel zu sehr.- ...Arbeitsplätze! - der Schrei der Demonstrierenden brachte Karl endgültig aus dem Schlaf.Sie verlangten Arbeitsplätze... Aber wieso bei der RP? Wieso gerade in seiner Firma? Er guckte interessiert zu. Etwas braute sich zusammen, er konnte es fühlen. Einige bekannte Gesichter tauchten auf dem Bild auf, jedoch so flüchtig, dass er sich nichtsicher war, dass er wirklich jemanden erkannte. Seine Augen öffneten sich noch weiter und sein auf seinem Gesicht war der Schimmer von Verständnis zu se hen. Nein, er hatte die Einsicht noch nicht, aber sie war sehr nahe... Es stellte sich heraus, dass all die Menschen die jetzt kaum mehr als einen Kilometer von ihm entfernt (wenn man die Höhe unberücksichtigt lässt) einstmals bei RP eingestellt waren. Sie alle. Mit der Zeit kamen immer mehr Roboter ins Spiel, was nicht sehr überraschend war. Eine Firma, die sogar sich schon im Namen mit der Programmierung der Roboter beschäftigte, musste irgendwann auch ganz viele von denen haben. Ein kalter Schauder durch fuhr Karl, als er die Gesichter näher zu sehen bekam. Er erkannte sie, sie alle. Nur jetzt fiel ihm auf, dass er sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hat. Waren es Tage? Waren es Wochen, Monate? Er wusste es nicht. Er wusste nicht einmal wie jeder einz elne von ihnen hieß. Sie demonstrierten, schrieen etwas über die soziale Ungerechtigkeit, waren empört dar über, dass sie von Robotern ersetzt wurden. Es waren keine Programmierer unter ihnen, Karl erkannte es mit einer Art erleichternder Befriedigung. Aber es waren all die, die unqualifizierte Arbeit ausführten. Putzkräfte. Telefonisten. Leute, die an der Information standen und Auskunft über die Firma gaben, oder Sekretärinnen. Sie alle waren nun auf der Straße unddie Luft widerhallte von den Geräuschen i hrer Rufe. Karl glaubte, es bis hierher hören zu können aber es war eine Einbildung, man konnte nichts hören. Nicht aus dieser mörderischen Höhe. Und plötzlich erschien das Gesicht des Mannes am Bildschirm, den man erst heute gefeuert hat, über den Karl gerade noch so eifrig nachgedacht hat. Sein Name kam ihm nicht in den Sinn, jedoch etwas anderes.Die Erinnerung. Wie er vor einer Woche genauso einsam und verloren am Fenster stand und über die Kündigung eines anderen nachdachte. Und in der Woche davor, und so weiter, bis er sich an den Tag erinnern konnte, der nun schon ein Jahr lang zurücklag und wo man den ersten gefeuert hat. Den Mann, der vorher immer seinen Kaffee brachte. Seit dem tat es ein Roboter. Ein leiser, verzweifelter Schrei entfloh Karls Lippen, er riss seine Augen weit auf und Tränen flossen seine unrasierten Wangen runter. Sein Blick wurde klar, seine Augen geöffnet. Er konnte nicht verstehen, wie er es früher nicht gesehen hat. Er trat aus Versehen nach der Fernbedienung, als er vom Sofa aufstand und der Fernseher ging aus. Er durchquerte mit festen Schritten sein Zimmer, zog seine Jacke an und legte schon die Hand auf den Türknauf. Aber er konnte nicht einfach so gehen, ohne Otto vorher gewarnt zu haben. Er konnte ja nicht einfach so bei ihm reinplatzen. Er ging zum Telefonund nahm ab. Zuerst starrte er nur verloren die Tastatur an, als wäre sie ein unlösbar konzipiertes Problem, für dessen Lösung er nun ein Programm schreiben sollte. Dann erinnerte er sich an Ottos Nummer und seine zitternden Finger tippten sie ein. Am anderen Ende der Leitung hörte er die langen Töne - ein Zeichen dafür, dass es mindestens nicht besetzt war. Otto nahm ab.- Schmidt? - fragte seine raue Stimme.- Ich bin's, Karl. - Karls Ohr schwitzte am Hörer.- Ach, d u bist es! Hör mal, ich sagte doch, ich habe diese Woche Zeit? Was hältst du von einer Party? Samstag, um sechs. Bring auch die Angelika mit, ich habe genug Bier für alle da.- Hör zu, ich muss mit dir reden. In einer Viertelstunde bin ich bei dir, es ist dringend. - es dauerte eine Ewigkeit, bis Otto umgeschaltet hat und etwas erwidern konnte.- Mann, du hörst dich aber nicht sehr gesund an. Ist was los bei dir?- Ja, wir müssen reden. Ist deine...- Nein, nein, sie ist weg. Komm ruhig, es ist keiner da.- Gut. In einer Viertelstunde. - Karl hängte sofort auf. Jetzt füllte er sich frei und stürmte aus der Wohnung raus. Die Tür ging zu und er machte sich nicht einmal die Mühe sie richtig zu verschließen. Er lief zum Aufzug, betätigte den Knopf und stürmte in die still aufgehende Tür rein. Hier hatte er etwa fünf Minuten um sich zu beruhigen. Sein Herzschlag pochte, sein Atem war viel zu schnell. Karl dachte immer wieder über die gefeuerten Menschen nach, über ihr Schicksal und über das Schicksal überhaupt. Wie konnte er es nicht merken? Es war doch kinderleicht. Wenn Roboter eingestellt wurden, mussten dafür die Menschen ihre Arbeitsplätze freiräumen. Deutschland hat sich noch nicht ganz von der Arbeitslosigkeit Anfang des 21 Jahrhunderts erholt und obwohl es bergauf ging, würde so etwas einen verheerenden Wirtschaftlichen Schlag bedeuten. Er wagte nicht über die Zahlen nachzudenken, die er manchmal in den Nachrichten sah, wie schnell und in welcher Zahl die neuen Roboter jetzt überall eingestellt wurden. Wenn es so weiter gehen würde, wären bald die Hälfte der Menschen in Deutschland arbeitslos... Der Aufzug kam mit einem leisen "Ping" unten an und die Tür öffnete sich. Karl stürmte wieder raus, dann durch die Eingangshalle und auf die Straße. Die 15 min. die er bis zu Ottos Wohnung gebraucht hat, kamen ihm wie eine ganze Stunde vor, als er schließlich keuchend bei Otto anklingelte. Da hatte er Gelegenheit wieder zu Atem zu kommen. Ottos Tür war wie alle aus Plastik, jedoch hat er sie nach Holz bemalen lass en. Ein Attribut der längst vergangenen Zeit, wo man Türen noch aus Holz oder Metall machte. Schließlich ging auchdiese seltsame Tür auf.- Karl, was ist mit dir los? Komm doch rein. - Otto war dem Aussehen nach über dreißig, sein Bierbauch war unverkenn bar. Seine Lebenskraft sprühte aus seinem Gesicht, etwas von den altmodischen Brillen gedämpft. Er lächelte. Karl fiel auf, dass Otto immer gelächelt hat, so lange sie einander gekannt haben, nur jetzt steckte etwas hinter seinem Lächeln, was Karl früher bei ihm nie bemerkt hat. Besorgnis. Und o ja, Otto hatte einen guten Grund besorgt zu sein, denn Karl sorgte sich mittlerweile selber um sich. Die Welt die er nun hinter sich ließ, als er in Ottos Wohnung eintrat erschien ihm verbrauchter und aussterbender denn je. Als Programmierer, ein beruflicher Freak, gab er sich gern und oft apokalyptischen Gedanken hin, genauso wie er sich anderen Gedanken immer wieder hingab. Vielleicht hätte er Schriftsteller werden sollen, aber ihm fehlte es an der Gabe seine Gefühle in Worte zu fassen. Viel lieber war ihm die virtuelle Kommunikation mit dem Computer, wo er durch geschickte Bewegungen seiner Finger über die holografische Tastatur die Maschine geschickt um den Finger wickelte und sie zwang seine Wünsche in die Tat umzusetzen. Die endlose Freiheit eines Fluges. Otto bat ihn reinzukommen und Karl setzte sich auf ein Sessel.- Willst du was trinken? - erkundigte sich der Gastgeber.- Ja, aber nur Tee.- Nur Tee? - Ottos Augenbraune schnellte hoch, - es muss wirklich etwas passiert sein.Sein Witz klang überhaupt nicht lustig, denn Otto meinte es voll Ernst. Und so ernst war es auch, obwohl Karl noch nicht richtig in Worte fassen konnte, was genau passiert war. Sein Freund verschwand in die Küche und gab ihm eine kurze Zeit, um sich zu sammeln. Was würde er sagen? Wie würde er das, was er gerade erfahren hat, in Worte fassen? Wieder einmal fluchte er über seine mangelnde Fähigkeit die Gedanken in Worte zu fassen. "Beruhige dich, Mann! Otto ist genauso ein Programmierer wie du, er wird es schon verstehen, wenn du nicht in kunstvollen Sätzen mit ihm redest." - dieser Gedanke wirkte beruhigend auf ihn und als Otto mit zwei Tassen Tee reinkam war er auf ein Gespräch gut vorbereitet. So gut er konnte.- Na, erzähl schon. - meinte Otto, als sie ein Paar Schlucke gemacht haben. - du bist doch nicht hergekommen um mein Tee auszutrinken.- Nein, - Karl stellte seine Tasse beiseite, - hast du die Nachrichten gesehen?- Welche denn?Diese Frage entwaffnete Karl völlig. Tatsächli ch, welcher Senderhat denn das ausgestrahlt, was so eine verheerende Wirkung auf ihn hatte? Er erschauderte, denn er wusste nicht, welche Nachrichten es gewesen waren. Hat er das alles etwa nur geträumt? - Nun, ich... ich bin nicht sicher, - meine Karl verlegen, - ich war am Fernseher eingeschlafen. Dann... - er runzelte die Stirn - dann ist wahrscheinlich meine Fernbedienung runtergefallen und hat den Sender umgeschaltet. Deshalb wachte ich auch auf.- Also ich hab nur die auf ZDF gesehen, mehr nicht. - sagte Otto und lehnte sich in seinem Sessel zurück. Karl fiel auf, wie eng und unbequem dieser war. War es immer so? Er rutschte hin und her und machte weiter.- Nein, ZDF war es nicht. Bevor ich einschlief, habe ich von ZDF auf Discovery Chanel umgeschaltet und von da... aber vielleicht war das auch ZDF, weil die Fernbedienung ist ja runtergefallen und ich weiß nicht, welcher Sender dann lief. Das ist egal. Was ich sagen will ist... - Karl beugte sich über den kleinen Tisch zu Otto rüber, denn seine Stimme wurde zu einem Flüstern, - wusstest du, dass Menschen gefeuert werden?- Karl, ist alles in Ordnung mit dir? Klar, werden Leute gefeuert. Wenn sie Mist gebaut haben, oder wenn der Chef ein Arsch ist. - nun beugte er sich auch leicht vor, - bist du sicher, dass du kein Alkohol willst?- Nein. - Karl fiel in seinen Sessel zurück. Otto verstand nicht, was er sagte, er dachte jetzt womöglich, dass Karl verrückt war. - ich meine, hast du gewusst, dass man einfache Arbeitskräfte feuert, um Roboter einzustellen? Und dass in unserer Firma keine einfache Arbeiter mehr gibt, dass die Roboter schon überall sind? - Ach was, - Otto lachte kurz, - das ist nicht wahr. Sicher, es gibt ein Paar Roboter bei uns, aber wirklich nur ein Paar. Die meisten Arbeiter sind Menschen. Aber was kümmert dich das eigentlich?- Otto, verstehst du das denn nicht?! - Karl sprang von seinem Sessel auf, - ich habe in den Nachrichten eine Demonstration gesehen, es sind sehr viele, alle wurden aus der RP gefeuert! Sie sind durch Roboter ersetzt worden, so geht es schon ein Jahr lang. Ich habe es vergessen, habe einfach nicht darüber nachgedacht und dann als ich die Demonstration sah, all die bekannten Gesichter, wusste ich es wieder. - er fiel in seinen Sessel zurück, - bald werden sehr viele arbeitslos und Deutschland erlebt eine zweite Krise, nur viel größer und bedeutender, als die erste.Karls Ausbruch hat anscheinend die richtige Wirkung auf Otto gehabt. Er saß da und kaute an seiner Lippe. Der Schimmer der Erkenntnis wandelte auch über sein Gesicht, wie fast eine Stunde zuvor über das von Karl. Er stellte die Tasse wieder hin, Tee warjetzt auf einmal überhaupt nicht mehr wichtig.- Aber, - sagte Otto unsicher, - RP stellt doch mehr Roboter ein als alle anderen.- Ja. Aber nicht mehr, als alle anderen zusammen. Was meinst du, was aus all den Menschen wird, die gefeuert werden?- Nun... - Otto schaute zu Karl rüber - sie können Roboterwärter werden. Die Umschulungszeit ist nur 3 Monate.- Ja, - sagte Karl bitter, - aber es werden weniger Roboter, als Menschen gebraucht. Was meinst du, wie viele Anrufe ein Roboter gleichzeitig entgegennehmen kann? Oder ob ein Roboter nicht zehn Putzfrauen ersetzen kann? Ich sage dir, ein Roboter kann alle Putzkräfte unseres Unternehmens ersetzen und außerdem kann er auch der Sekretär von den Abteilungsleitern sein! Und dieser - Karl verlangsamte sein Monolog um aussagekräftiger zu wirken, - einer Ro-bo-ter braucht nur einen Wär-ter. Obwohl er womöglich zehn Men-schen ihren Arbeitsplatz weggenommen hat!! - Karl rang nach Luft, er war aufgeregt und sein Gesicht glänzte vor Schweiß. Als ihm nichts mehr einfiel, was er sagen konnte, setzte er sich langsam wieder.- Verdammt. - sagte Otto nach fast einer Minute Schweigen. - Du hast Recht, Karl, so kann es nicht mehr lange weitergehen. Aber was kann man da tun, wir können den Fortschritt nicht aufhalten,der Point-of-no-return ist längst vorbei!- Point of..?- Na, der Punkt nach dem es kein Zurück mehr gibt. Sieh mich mal an, mein Freund, sieh mich genau an. Ich trage eine Brille. Ich habe meine Tür nach Holz bemalt. Und ich habe diese Pendeluhr, obwohl sie gar nicht mehr geht, - er zeigte mit dem Finger über seinen Rücken zu dem an die Wand gelehnten Holzkasten, mit einem altmodischen Ziffernblatt. - ich bi n ein Anhänger der Vergangenheit, in der Schule war Geschichte, nicht Informatik, mein Lieblingsfach. Aber ich... - seine Arme fielen kraftlos ihm in den Schoß. Sein immerwährendes Lächeln verschwand und Karl sah die Falten um seinen Mund. Mit einem Mal wirkte Otto Schmidt viel älter, als er in Wirklichkeit war, - ich konnte mir nie vorstellen, dass so etwas eintreten könnte.- Was denn?- Na, das, was die ganzen Schriftsteller, die du so magst, vorausgesagt haben. Der Krach der menschlichen Zivilisation, durch ihre eigene Erfindungen hervorgerufen. Denn das ist es, was Menschen befürchten, die sehr an vergangenen Zeiten hängen. So wie ich. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass so etwas jemals wahr werden könnte... - er schüttelte den Kopf und verstummte.An diesem Abend war vieles passiert. Nachdem Karl und Otto die kalten Reste des Tees in den Abfluss gespült haben, hat jemand aus dem Krankenhaus angerufen. Christine, Ottos Frau, war von einem Auto überfahren worden und lag im Koma. Sofort haben die beiden die Roboter und den Untergang der menschlichen Rasse vergessen. Als sie beide auf die Straße gegangen waren, sah Karl noch klarer als vorhin. Die riesigen Gebäude türmten sich um ihn auf, er kam sich wie gefangen vor. Die Menschen liefen alle irgendwohin, mit dem Ausdruck vollkommener Gleichgültigkeit auf ihren bleichen Gesichtern. Sie waren wie Bienen in einem verseuchten Bienenstock - krank und hilflos, dennoch arbeiteten sie weiter und produzierten ihren eigenen, giftigen Honig. Er stapelte sich in ihren Wohnungen wie in den Sechsecken des Bienenstocks und daran erstickten sie. Dennoch arbeiteten sie hart weiter, produzierten immer mehr und mehr von diesem Gift und würden bald unter ihm begraben sein.- Sie haben meine Frau überfahren... - jammerte Otto und zeigte schwach auf all die Menschen auf der Straße, - solche gleichgültige Schweine, wie sie.Karl umarmte seinen Freund und zusammen drängten sie sich durch den abendlichen Frankfurt zum Krankenhaus.Christine lag in einem abgeriegelten Zimmer, mit einemAtmungsrohr im Mund. Niemand durfte rein, außer den Ärzten in den sterilen Anzügen. Otto stand die ganze Nacht an der Glasscheibe und wartete darauf, dass Christine aufwachen würde, er stand und weinte lautlos. Karl stand eine Zeitlang mit ihm, aber als er m üde wurde zog er sich in das Wartezimmer zurück. Er bot Otto nicht an mit ihm zu gehen, er konnte gut verstehen was sein Freund empfand. Am nächsten Morgen wurde er von Schmidt geweckt, dieser hatte tiefe blaue Ringe um die Augen.- Sie ist tot, lass uns gehen. - sagte er schwach.- Nein, bestimmt wacht sie noch auf, - meinte Karl schläfrig. - Nein, der Arzt sagte das. Lass uns gehen... Verschwinden wir von hier.Karl und sein Freund Otto waren die ersten, die aus der Stadt wegge zogen waren. Karl ließ Angelika zurück, die ihn für verrückt gehalten hat. Sie waren die ersten, andere folgten. Denn Arbeitslosengeld wurde langsam eingestellt, der Staat konnte es sich nicht leisten die Hälfte der Bevölkerung auf eigene Kosten zu ernähre n. Und dann gab es sie nicht mehr - einfache, unqualifizierte Menschen. Armut wurde ausgerottet, jeder hatte einen guten und ausreichend bezahlten Job. Nur entstanden am Rande von Frankfurt Dörfer. Viele Dörfer. Die Menschen fällten die Bäume und bauten si ch Häuser daraus, sie teilten das Land und bekamendie Kühe und Schweine von den Bauerhöfen, die jetzt unnötig geworden waren, weil das Essen in den dampfenden Fabriken synthetisiert worden war. Das 22 Jahrhundert lebte weiter, aber das Mittelalter entstand an seinem Rande. Der Fortschritt brachte die Welt einen Schritt nach vorn und die, die zurückgelassen waren, hat man vergessen. Sie lebten im Einklang mit der Natur, wie vor vielen Hunderten von Jahren. Nur ab und zu warfen sie unzufriedene Blicke zu der Stadt, die immer mehr heranwuchs und sich gegen die Außenwelt mit Wänden und Dächern abschirmte und sich immer tiefer in das Erdensinnere eingrub.PS:此文章由成都德语培训_法亚小语种张老师收集整理。
成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Das Geheimnis der Felsenburg
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成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Das Geheimnis derFelsenburgEs war kalt,als Eleonore am frühen Morgen aufwachte.Eleonore war die Tochter des Burgherrn Kanzelot und lebte seit ihrer Geburt auf dem Felsen. Als sie morgens aus ihrem Fenster schaute,sah sie nicht die tosenden Wellen,sondern blickte abwesend in die Ferne.Eleonore war noch sehr müde, da sie die ganze Nacht kaum geschlafen hatte.Seit ein paar Tagen beschäftigte sie sich mit dem gleichen Thema.Vor einer Woche hatte Eleonore ihren Vater gefragt,wie ihre Familie auf den Felsen gekommen war.Burgherr Kanzelot hatte sie nur mürrisch abgewiesen und das machte die Sache für Eleonore noch viel spannender."Warum hatte mein Vater mich nur soängstlich angesehen",überlegte Eleonore.Es maunzte laut und sie wurde wieder aus ihrenÜberlegungen herausgerissen.Ihr Kater Gori war es und sah sie mahnend an.Da merkte Eleonore,dass sie heute noch ihren Handarbeitsunterricht hatte.Sie sprang die Stufen hinunter und lief durch den Kräutergarten.Doch urplötzlich blieb Eleonore stehen.Was saßda nur für ein wunderschöner Schmetterling.Sie ging langsam auf das Tier zu,bückte sich und wartete.Da erhob der Schmetterling seine Flügel und setzte sich auf ihren Finger.In diesem Moment erhob sich ein Singsang und es drehte sich alles um Eleonore.Als sie die Augen wiederöffnete,staunte sie nicht schlecht.Eleonore saßin einer unterirdischen Felsenhöhle des gigantischen Felsens,auf der ihre Burg stand.Eleonore schaute sich um.Vor ihr lag ein roter Samtteppich,der bis zu einem See reichte.Eleonore wollte sich aufrichten, da fiel ein Blatt aus ihrem Rock lautlos zu Boden.Eleonore merkte es nur, weil sie beinahe darauf ausgerutscht wäre.Sie hob es auf und las es flüsternd.Das vergilbte Pergament schien alt zu sein und die Buchstaben waren verschnörkelt.Sie bildeten die Worte:Begib die dich durch mein Labyrinth und löse die Aufgaben,die dir gestellt werden.Dann wirst du das Geheimnis des Felsens erfahren.Kaum hatte Eleonore das Pergament gelesen,gab es eine Stichflamme und es entstand eineÖllampe.Eleonore bekam Angst.Dennoch,sie musste es wissen,das Geheimnis,dass ihr verheimlicht wurde.So setzte Eleonore einen Fußvor den andern und schlich vorsichtig an den Anfang des Sees,wo ein Boot lag.Sie erkannte, dass sie mit dem Boot auf die andere Seite des Sees musste.Dort ging es weiter,denn sie sah dort eine Fackel leuchten.Eleonore hatte furchtbareAngst,vor dem See,der schwarz wirkte,vor dem Boot,das zerbrechlich wirkte.Sie hatte keine Wahl,sie musste es tun.Eleonore setzte sich vorsichtig in den alten Kahn,der sofort durch das dumpfe Wasser glitt. Am anderen Ende des Sees sprang sie schnell heraus.Der Aufprall hallte durch die ganze Felsenhalle.Das Boot versank lautlos im See.Eleonore setzte bedrückt ihren Weg fort.Sie kam in einer riesigen Halle zum stehen. An den Wänden,das machte ihr am meisten Angst,warn geheimnisvolle Zeichen dargestellt.Die Halle war sehr groß,das Ende der Decke sah sie nicht.Plötzlich gab es hinter Eleonore einen dumpfen Aufprall.Dei Prinzessin drehte sich langsam um und ihr stockte der Atem.Der Aufprall war durch einen rieseigen feuerroten Drachen verursacht worden.Er hatte spitze Stacheln am ganzen Körper und seine gelben Augen musterten sie misstrauisch.Plötzlich sprach eine unheimliche Stimme:Kämpfe gegen den Drachen.Besiege ihn auf den rot markierten Feuerstellen,sie geben blaues Feuer ab und vernichten den Drachen.Es ist der einzige Weg weiter zu kommen.Die Stimme erstarb.Eleonore begriff:"Es gab kein Zurück mehr, sie musste kämpfen!"Minutenlang versuchte der Drachen,sie mit seinen Feuerbällen zu treffen.Doch den letzten bemerkte Eleonore fast zu spät. Automatisch sprang sie auf ein rot gekennzeichnetes Feuerfeld.Es gab einen kurzen Schrei und Eleonore sah wie eine riesige Flamme den Drachen einhüllte.Schnell rannte sie weiter.Nun sah die Prinzessin eine goldene Tafel in der Mitte des Ganges schweben.Sie rannte auf die Tafel zu." Du hast es weit geschafft.Zwei Aufgaben waren es jetzt.Die Letzte beginnt hier.Schaffst auch die Letzte jetzt,so stehet dir mein Geheimnis offen!", las Eleonore und bei dem letzten Satz leuchteten ihre Augen.Sie blickte auf einen riesigen dunkelgrünen Irrgarten,der sich vor ihr erstreckte. Der Eingang konnte man nichtübersehen.Die Pforte glänzte aus purem Gold. Vor Glück,dass Eleonore nur noch eine einzige Aufgabe bewältigen musste, marschierte sie mutig hinein.In dem Irrgarten herrschte zwar keine Magie wie in der zweiten Aufgabe,aber es machte die Sache nicht leichter,da sich die Mauern immer verschoben.Die Stille war sehr erdrückend und Eleonore klopfte das Herz bis zum Hals.Als die Prinzessin endlich den Ausgang gefunden hatte,sah sie in der Ferne ein nebliges grünes Licht. Ein Glücksgefühl durchströmte sie.Sie,Eleonore hatte es geschafft.Sie rannte zu dem Licht,in dem sich ein altes goldenes verziertes Buch drehte. Die Prinzessin schnappte es sich und der Raum erhellte sich für ein paar Sekunden.Sie besah sich den Umschlag des Buches.Buchstaben bildeten den Titel:Das Geheimnis des Felsens Sarami.Eleonore klappte den Deckel des Buches auf und begann zu lesen.Stundenlang las sie die Geschickte des Felsens.Der Felsen war ein magischer Ort,derüber Kräfte verfügte unsterblich zu werden.Nach der Sage durften nur diejenigen,die den Felsen zuerst entdecken,ihn besitzen. Jahrzehntelang hatte die Menschheit den Felsen gesucht,eine Familiehatte ihn gefunden und eine Burg darauf gebaut.Die Prinzessin begriff, dass sie von den Gründern abstammte.Sie erkannte nun m,dass ihr Vater das Geheimnis der Unsterblichkeit nicht preisgeben wollte,damit Eleonore die Macht nicht ausnützten kann.Die Prinzessin schlug das Buch zu und lächelte:Sie hatte das Geheimnis gelöst.PS:此文章由成都寒假德语学习_法亚小语种张老师收集整理。
成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Eine Warhol'sche Erfahrung (Ein Gem

成都寒假德语学习:德语科幻短篇:Eine Warhol'scheErfahrung(Ein Gemälde)Man kann die Empfindungen anderer nur deuten.Sie bleiben schummerig, angedeutete Schatten,die um einen kreisen,die sich auf Gehwegen überkreuzen und hastig,vielleicht zwischen Bäumen,wieder aus dem Blickfeld verschwinden.In einer Großstadt ist Vegetation schon ein Kunstwerk,der Traum der Natur zusammengepfercht und im Muster angeordnet. Irgendwo bellt ein Hund.Ansonsten nur Häuser,Quadrate, aneinandergereiht,Fluchtüber Treppen.Dazwischen eine versilberte Fabrikhalle voller Gespenster.In Aluminium gekleidete Wände...Alles soll schimmern,soll reflektieren,soll ablenken von einem selbst.Ein getarntes Atelier.Der Künstler schweigt und kaut Kaugummi.Plötzlich findet man sich selbst sitzend vor einer Leinwand wieder,die staubig und grau an der Wand klebt.Unbequem auf diesem kleinen Hocker sitzt man steif und erwartet eine Handlung.Ein seltsamer Geruch nach Erinnerung und Phantasie.Das Aufschlagen eines Bildbandes mit grausigen,bunten Bildern.Grelle Drucke von Berühmtheiten, jegliches Sein daraus verbannt.Dann Photos von verharrenden Menschen mit starren Augen.Drei Minuten muss man sitzen...,drei Minuten in eine Kamera starren, wenig Bewegung,am besten nicht blinzeln.Wir schaffen lebendige Tote.Der Künstler steht gähnend,immer versteckt hinter seinem surrenden Gerät. Vielleicht träumt er von einem anderen Leben.Manchmal holt er sich Kaffee, wie diese gelangweilten Psychiater,wenn sie den Neurosen ihrer Patienten lauschen.Kunst als Therapie.Hier mal ganz anders.Überall liegen verstreute Tonbandgeräte wie Warnungen...Die Menschen müssen festgehalten,aufgezeichnet,verstaut werden.Wenige akzeptieren das Vergängliche,die eigene Bedeutungslosigkeit.Weite Streuungen,zur Nichtigkeit reduziert.Hunderte an Stimmen,hunderte an Leben,wenn schon kein Bild malen,dann wenigstens die Oberfläche skizzieren.Ein ganzes Leben in drei Minuten auf Celluloid gebannt.Die Zeit ist eine Spirale, windet sich immer schneller.Es bleibt kein Raum für endlose Sitzungen. Im Laufe der Zeit haben die Maler trotzig ihre Pinsel fortgeworfen.Reste davon mit Zahnabdrücken auf dem Betonboden der Fabrikhalle.Das Zerwürfnis ist beendet.Kleine Filme nun,ratternd gespult im Hintergrund.Darin Menschen in steifer Haltung,mit Blick nach vorne,direkt in die Linse.Niemand darf reden.Soll still verharren,zur Statue werden...Michelangelo hat seine Statue aus einem einzigen Stück Stein gefertigt.Weggehauen,was an Überflüssigem vorhanden war,bis nur noch die Seeleübrig blieb.David, lebendig in Marmor,geschaffen für eine Andeutung von Ewigkeit.Auch der Künstler behaut seinen Stein,fertigt Persönlichkeiten für die Ewigkeit. Seine Ewigkeit besteht aus Massenproduktionen,reduziert auf drei Minuten, er muss alles herausholen,was in dieser Hektik möglich ist.Er richtet seine Kamera so lange auf Menschen,bis sie unsicher werden,Gefühle zeigen,erstarren oder zum Clown werden.Er kitzelt Emotionen aus ihnen heraus undüberlässt sie schwebend und nackt sich selbst.Das Kunstwerk ist unabhängig vom Künstler.Er selbst sammelt nur noch Schachteln voller Papierschnipsel und Fotos.Als hätten sie eine Bedeutung dadurch,dass sie existieren.Doch hier ist man alleine.Man sitzt auf diesem Ersatz von Stuhl,schiebt das Gesäßhin und her,nicht aus der unbequemen Position heraus,vielmehr ungeduldig,nervös.Mit einem Knistern zucken nun Zahlen und Kreiseüber die aufleuchtende Leinwand,wie Blitze,die einen erschrecken sollen. Der Künstler ist längst tot.Nur noch einmal aufgefrischt in der Erinnerung mit kalten Augen,mit Perücke und der starren Maske seines Gesichtes,jetzt noch starrer.Hier dürfte niemand sein. Sequenzen...immer im Verdacht vertieft,ständig deutet man die Hintergründe,die sich nicht deuten lassen.Erinnerungen,schlechtes Wetter,Besinnungen,die Liebe.Alles hinterfragt man,und gerade darum ist man Mensch.Die Leinwand knistert.In Wellen formt sich die eigene Reflexion,das eigene Gesicht,riesig und stumm,verängstigt und erstaunt,blau,schattiert,mit geometrischen Zügen.Zuerst starrt man nur.Das Selbst so unabdingbar vor Augen zu haben,jedes Detail in erstaunlicher Genauigkeit,da spielt man schon mal mit der Mimik, verzieht den Mund,beißt sich auf die Lippen,bleckt die Zähne,ist der Bewegungen aber schnellüberdrüssig,weil man sich beobachtet fühlt. Und dann dieses grauenhafte Schweigen.Man blickt sich um,die Stirn in Falten gezogen,versucht das Hinten,das Danach zu ergründen.Ein schwarzes Loch saugt alle Materie in sich und hinterlässt kein Licht und keine Klarheit."Wer bist du?",hört man eine Stimme sprechen.Man ist wütend und beschließt,nicht zu antworten.Das führt zu weit.Der Blick ins Innere wird nicht geduldet.Und doch sitzt man hier,lässt Bilder vor den eigenen Augen entstehen,zügelt seine Unsicherheiten.Man fühlt sich hereingelegt, weil man kein Geräusch,keine Bewegung vernimmt.Nur die Stimme wiederholt ihre Frage,unabdingbar,ohne Erschöpfung.Die Ausdauer ist bewundernswert.Man möchte doch aufstehen,ein bisschen im Raumherumschleichen,aus dem Fenster blicken.Doch,hier gibt es keine Fenster.Man wartet weiter,ruft ein paar Belanglosigkeiten in den Raum.Denn egal, wo man sich befindet,man geht trotzdem und grundsätzlich davon aus,dass schon irgendwer zuhören wird.So alleine man sich auch glaubt,so bedingungslos hält man an einer zweiten Meinung fest.Ein immanenter Drang nach Bestätigung,und wenn es nur ein Echo ist.Dann bemerkt man,dass sich das eigene Gesicht auf der Leinwand langsam verändert,sich entstellt,in eine Anamorphose gestaltet.Alles bleibt offen für Deutungen.Der Mund formt Wellen von Trotz und Unsicherheit,zeigt diese kleine, nackte Seele in aller Offenheit.Man bemerkt das Abdriften,das Zurechtrücken durch eine höhere Macht.Dann ertönt ein schallendes Lachen.Man ist geduckt unter der Allmächtigkeit der eigenen Gedanken.Sie quälen Vermutungen,schaffen Gitter anÄngsten,bauen die Mauer,in denen das Echo klingt.Die Leinwand wiederholt die eigenen Belanglosigkeiten unzählige Male.Ein grausamer Widerhall an Selbsterkenntnis.Man fühlt sich,als stände man tatsächlich auf einem Berg,brülle gegen die Felsen,um eine Antwort zu erhalten,und löse dabei eine Lawine aus.Sind da Schatten?Tanzt da eine Seele um das eigene Bedauern?Man wirft das Gesicht in alle Richtungen,nur,um sich nicht mehr selbst auf der Leinwand zu sehen.Und gerade,als einem der Kopf zerspringen will,besinnt man sich und spürt ein leicht schwingendes Vibrieren im ganzen Körper.Eine kurze Ahnung dämmert durch das Geistesgut.Der Künstler hat wohl selbst Angst gehabt.So hört man auf zu warten.Man hört auf zu lachen.Die Leinwand erlischt wieder zu einem grauen Fetzen an der Wand.Die eigenen Gefühle erschaffen die größten Täuschungen.Drei Minuten für diese Erkenntnis...Das war knapp.PS:此文章由成都寒假德语学习_法亚小语种张老师收集整理。
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成都德语培训:科幻文章:3)KarlAls Karl zum Fenster hinaus schaute,sah er dasselbe,wie immer. Der schöne,blaue Himmel mit vielen weißen Wolken,die gemütlich an seiner Wohnung in Frankfurt vorüberzogen.Alte Karavellen, fremde Inseln,antike Helden und einfach nur riesige Tierchen formten sich aus dem weißen Dampf,der viele Kilometer weit weg sich ansammelte und von den Luftströmungen der Atmosphäre dahingetragen wurde.Der Himmel war stets der Gegenstand seiner Betrachtung gewesen,denn was anderes konnte man aus dem112Stock kaum erkennen.Er kam sich manchmal wie ein Adler in seinem Nest vor,nur im Unterschied zu dem Nest eines Adlers hatte die hohe Lage seiner Wohnung nichts Würdevolles.Sicherlich,es war kein einfaches Loch,wie die meisten Wohnungen heutzutage,wo es viele Schirme gab,mit denen man bestimmte Bereiche der Wohnung abdeckte und so eine Art neues Zimmer schaffte.Seine Wohnung hatte tatsächlich zwei Zimmer und eine Küche,mit einem eigenständigen Badezimmer natürlich.Es war eigentlich ganz gut zwei Zimmer für sich allein zu haben,ach was,heutzutage war es in Europa sogar Luxus,dennoch sagte die hohe Lage seiner Wohnung aus,dass es seinem Geldbeutel auch besser gehen könnte.Sich eine Wohnung in einem dieser riesigen Blocks zu mieten,war natürlich nicht geradedas Beste.Und man stelle sich das nur vor,112.Stock!Etwa270 m.weg von der Erde!Die Wolken erschienen bedrohlich großaus dieser Höhe,mehr sogar,manchmal befand er sich mitten in einer Regenwolke drin!Karl konnte nicht genau erklären,was ihm daran so wenig gefiel,aber etwas störte ihn dabei.Er wollte nicht so weit weg von der Erde wohnen.Er wollte sich nicht in einer Regenwolke ngsam löste er seine Krawatte und drehte sich von dem Fenster,und verbannte die Wolken für einen Augenblick aus seinem Kopf.Er war gerade von der Arbeit gekommen, heute war alles bestens gelaufen.Außerdem war Freitag,das Wochenende stand vor der Tür und Otto meinte,er hätte diese Woche Zeit.Mal sehen,vielleicht würde dieses Wochenende noch ganz gut werden.Eine kurze Fahrt mit dem Airzug,ein Paar schnelle Schritte die Straße entlang,anschließend noch eine Fahrt im überfüllten Fahrstuhl und er würde in Ottos Welt eintreten,seinen Vier-Zimmer-Palast,wie der Besitzer selbst es zu sagen pflegte. Er würde seine Zukünftige mitbringen,Ottos Frau wäre auch da... Irgendwie konnten ihn diese Gedanken nicht aus der Apathie zurückholen,die er empfand.Es war alles der Türke,es war dieser arme Kerl,der in seiner Firma früher als Putzkraft gearbeitet hat.Nichts gegen Türken,er war ganz in Ordnung.Karl versuchte noch mal sich schmerzlich an seinen Namen zu erinnern,aber dabeikam nichts Gescheites raus.Gülchan war der einzige Name,der sich bei ihm mit Türken assoziierte,aber wie er wusste war das ein Frauenname.Na egal.Jedenfalls wurde die Putzkraft gefeuert, heute Nachmittag.Mangelnde Qualifikation,hießes.Im Klartext: die Firma hat sich einen Putzroboter geleistet und wollte sich den Lohn für die Putzkraft sparen.Karl ließsich auf das Sofa fallen und drückte den Ein/Aus-Knopf seiner Fernbedienung.Der TFT Bildschirm,der in die Wand eingebaut war,leuchtete auf und nach ein paar Augenblicken gewann die Darstellung an Schärfe und an Geräuschkulisse.-...Die gerade eingeschaltet haben:Sie sehen Nachrichten auf ZDF,-sagte die ermüdete Stimme des Moderators.Im Hintergrund war für ein paar Sekunden das Werbeplakat mit dem Spruch"mit dem Zweiten sieht man besser"eingeblendet.Karl schaltete um.Der Bildschirm wurde still und dunkel,aber das dauerte nicht lange. Wild tanzende Rocker erschienen darauf,einer von ihnen brüllte gerade etwas den Zuschauern in die Kamera zu.Karl klickte noch einmal.Ein Mann in einem blauen Arbeitsanzug,mit weißen Resten von einer schleimigen Masse auf der Brust gab gerade ein Interview.-Es ist ganz und gar nicht ein...-Karl klickte noch einmal und schaltete zu Discovery Chanel um.Eine riesige,durchsichtigemeeresgrüne Welle umschloss ihn und das Rauschen des Wassers drang in seine Wohnung.Die Kamera zoomte weiter,bis schließlich kleine Bakterien zu sehen waren,die sich ständig teilten,oder irgendwo hinschwammen.Die unmögliche Zoomeinstellung verriet,dass mit Computergrafik nachgeholfen wurde.Karl erkannte so etwas sofort. Die Stimme fing an,den Zuschauerüber den Nutzen der einzelnen Bakterien zu unterrichten,jedoch auf Englisch.Karl konnte Englisch,keine Frage,als Programmierer muss man das.Jedoch nicht in dem Maße,dass er die genuschelten,halb verschluckten Laute des amerikanischen Dialekts als zusammenhängende Wörter interpretieren konnte.Für eine zeitlang ließer sich einfach mittreiben,legte sich fast auf das Sofa und hörte der unverständlichen Sprache zu.Er betrachtete die Bakterien, betrachtete den wunderschön gefilmten Ozean und ließsich von diesem Anblick beruhigen.Er hörte nicht auf den Sprecher,obschon er ab und an ein einzelnes Wort verstand.Er versuchte auch nicht anhand der Bilder dem Thema der Sendung zu folgen,er saßeinfach da und sah fern.Seine Gedanken kreisten währenddessen um den gefeuerten Türken.Es schmerzte ihn,dass er sich an seinen Namen nicht erinnerte,er konnte es nicht erklären aber der Name diesen Mannes schien für ihn jetzt unglaublich wichtig.Er versank in einen Halbschlaf,sah die Sendung und sah doch nichts.Er hättenicht sagen können,wie lange er in diesem Zustand auf seinem Sofa verbracht hat,die Fernbedienung in einer gefährlichen Lage auf seinem Knie.Minuten,Stunden,Tage.Die Zeit schrumpfte zusammen in einen winzigen Augenblick,der Schlafübermannte ihn ohne dass er etwas davon mitbekam.Schließlich fiel die Fernbedienung auf den Boden und der Sender wurde umgeschaltet.Karl schreckte sofort auf-eine Demonstration war auf dem Bildschirm in Gange.Wie er es mit Erstauen erkannte,passierte es neben seinem Haus,irgendwo auf dem Weg zu der Firma wo er arbeitete.Die Leute waren offensichtlich von irgendwo losmarschiert und gingen jetzt auf den Hauptsitz der RP-Roboter Programmierung.Ganz bestimmt waren sie während ihres Zuges an dem Haus wo er jetzt saßvorbeigekommen, irgendwie war sich Karl ganz sicher.Aber er hatte nichts gehört. Nun gingen sie auf den engen Straßen,mit erhobenen Plakaten auf denen irgendwas stand.Er konnte es nicht lesen,die Kamera schwenkte viel zu sehr.-...Arbeitsplätze!-der Schrei der Demonstrierenden brachte Karl endgültig aus dem Schlaf.Sie verlangten Arbeitsplätze...Aber wieso bei der RP?Wieso gerade in seiner Firma?Er guckte interessiert zu.Etwas braute sich zusammen,er konnte es fühlen.Einige bekannte Gesichter tauchten auf dem Bild auf,jedoch so flüchtig,dass er sich nichtsicher war,dass er wirklich jemanden erkannte.Seine Augen öffneten sich noch weiter und sein auf seinem Gesicht war der Schimmer von Verständnis zu sehen.Nein,er hatte die Einsicht noch nicht,aber sie war sehr nahe...Es stellte sich heraus,dass all die Menschen die jetzt kaum mehr als einen Kilometer von ihm entfernt(wenn man die Höhe unberücksichtigt lässt)einstmals bei RP eingestellt waren.Sie alle.Mit der Zeit kamen immer mehr Roboter ins Spiel,was nicht sehrüberraschend war.Eine Firma, die sogar sich schon im Namen mit der Programmierung der Roboter beschäftigte,musste irgendwann auch ganz viele von denen haben. Ein kalter Schauder durchfuhr Karl,als er die Gesichter näher zu sehen bekam.Er erkannte sie,sie alle.Nur jetzt fiel ihm auf, dass er sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hat.Waren es Tage?Waren es Wochen,Monate?Er wusste es nicht.Er wusste nicht einmal wie jeder einzelne von ihnen hieß.Sie demonstrierten, schrieen etwasüber die soziale Ungerechtigkeit,waren empört darüber,dass sie von Robotern ersetzt wurden.Es waren keine Programmierer unter ihnen,Karl erkannte es mit einer Art erleichternder Befriedigung.Aber es waren all die,die unqualifizierte Arbeit ausführten.Putzkräfte.Telefonisten. Leute,die an der Information standen und Auskunftüber die Firma gaben,oder Sekretärinnen.Sie alle waren nun auf der Straße unddie Luft widerhallte von den Geräuschen ihrer Rufe.Karl glaubte, es bis hierher hören zu können aber es war eine Einbildung,man konnte nichts hören.Nicht aus dieser mörderischen Höhe.Und plötzlich erschien das Gesicht des Mannes am Bildschirm,den man erst heute gefeuert hat,über den Karl gerade noch so eifrig nachgedacht hat.Sein Name kam ihm nicht in den Sinn,jedoch etwas anderes.Die Erinnerung.Wie er vor einer Woche genauso einsam und verloren am Fenster stand undüber die Kündigung eines anderen nachdachte. Und in der Woche davor,und so weiter,bis er sich an den Tag erinnern konnte,der nun schon ein Jahr lang zurücklag und wo man den ersten gefeuert hat.Den Mann,der vorher immer seinen Kaffee brachte.Seit dem tat es ein Roboter.Ein leiser,verzweifelter Schrei entfloh Karls Lippen,er riss seine Augen weit auf und Tränen flossen seine unrasierten Wangen runter.Sein Blick wurde klar,seine Augen geöffnet.Er konnte nicht verstehen,wie er es früher nicht gesehen hat.Er trat aus Versehen nach der Fernbedienung,als er vom Sofa aufstand und der Fernseher ging aus.Er durchquerte mit festen Schritten sein Zimmer,zog seine Jacke an und legte schon die Hand auf den Türknauf.Aber er konnte nicht einfach so gehen,ohne Otto vorher gewarnt zu haben.Er konnte ja nicht einfach so bei ihm reinplatzen.Er ging zum Telefonund nahm ab.Zuerst starrte er nur verloren die Tastatur an,als wäre sie ein unlösbar konzipiertes Problem,für dessen Lösung er nun ein Programm schreiben sollte.Dann erinnerte er sich an Ottos Nummer und seine zitternden Finger tippten sie ein.Am anderen Ende der Leitung hörte er die langen Töne-ein Zeichen dafür, dass es mindestens nicht besetzt war.Otto nahm ab.-Schmidt?-fragte seine raue Stimme.-Ich bin's,Karl.-Karls Ohr schwitzte am Hörer.-Ach,du bist es!Hör mal,ich sagte doch,ich habe diese Woche Zeit?Was hältst du von einer Party?Samstag,um sechs.Bring auch die Angelika mit,ich habe genug Bier für alle da.-Hör zu,ich muss mit dir reden.In einer Viertelstunde bin ich bei dir,es ist dringend.-es dauerte eine Ewigkeit,bis Otto umgeschaltet hat und etwas erwidern konnte.-Mann,du hörst dich aber nicht sehr gesund an.Ist was los bei dir?-Ja,wir müssen reden.Ist deine...-Nein,nein,sie ist weg.Komm ruhig,es ist keiner da.-Gut.In einer Viertelstunde.-Karl hängte sofort auf.Jetzt füllte er sich frei und stürmte aus der Wohnung raus.Die Tür ging zu und er machte sich nicht einmal die Mühe sie richtig zu verschließen.Er lief zum Aufzug,betätigte den Knopf und stürmtein die still aufgehende Tür rein.Hier hatte er etwa fünf Minuten um sich zu beruhigen.Sein Herzschlag pochte,sein Atem war viel zu schnell.Karl dachte immer wiederüber die gefeuerten Menschen nach,über ihr Schicksal undüber das Schicksalüberhaupt.Wie konnte er es nicht merken?Es war doch kinderleicht.Wenn Roboter eingestellt wurden,mussten dafür die Menschen ihre Arbeitsplätze freiräumen.Deutschland hat sich noch nicht ganz von der Arbeitslosigkeit Anfang des21Jahrhunderts erholt und obwohl es bergauf ging,würde so etwas einen verheerenden Wirtschaftlichen Schlag bedeuten.Er wagte nichtüber die Zahlen nachzudenken,die er manchmal in den Nachrichten sah,wie schnell und in welcher Zahl die neuen Roboter jetztüberall eingestellt wurden.Wenn es so weiter gehen würde,wären bald die Hälfte der Menschen in Deutschland arbeitslos...Der Aufzug kam mit einem leisen"Ping" unten an und die Türöffnete sich.Karl stürmte wieder raus,dann durch die Eingangshalle und auf die Straße.Die15min.die er bis zu Ottos Wohnung gebraucht hat,kamen ihm wie eine ganze Stunde vor,als er schließlich keuchend bei Otto anklingelte.Da hatte er Gelegenheit wieder zu Atem zu kommen.Ottos Tür war wie alle aus Plastik,jedoch hat er sie nach Holz bemalen lassen.Ein Attribut der längst vergangenen Zeit,wo man Türen noch aus Holz oder Metall machte.Schließlich ging auch diese seltsame Tür auf.-Karl,was ist mit dir los?Komm doch rein.-Otto war dem Aussehen nachüber dreißig,sein Bierbauch war unverkennbar.Seine Lebenskraft sprühte aus seinem Gesicht,etwas von den altmodischen Brillen gedämpft.Er lächelte.Karl fiel auf,dass Otto immer gelächelt hat,so lange sie einander gekannt haben, nur jetzt steckte etwas hinter seinem Lächeln,was Karl früher bei ihm nie bemerkt hat.Besorgnis.Und o ja,Otto hatte einen guten Grund besorgt zu sein,denn Karl sorgte sich mittlerweile selber um sich.Die Welt die er nun hinter sich ließ,als er in Ottos Wohnung eintrat erschien ihm verbrauchter und aussterbender denn je.Als Programmierer,ein beruflicher Freak,gab er sich gern und oft apokalyptischen Gedanken hin,genauso wie er sich anderen Gedanken immer wieder hingab.Vielleicht hätte er Schriftsteller werden sollen,aber ihm fehlte es an der Gabe seine Gefühle in Worte zu fassen.Viel lieber war ihm die virtuelle Kommunikation mit dem Computer,wo er durch geschickte Bewegungen seiner Fingerüber die holografische Tastatur die Maschine geschickt um den Finger wickelte und sie zwang seine Wünsche in die Tat umzusetzen.Die endlose Freiheit eines Fluges.Otto bat ihn reinzukommen und Karl setzte sich auf ein Sessel.-Willst du was trinken?-erkundigte sich der Gastgeber.-Ja,aber nur Tee.-Nur Tee?-Ottos Augenbraune schnellte hoch,-es muss wirklich etwas passiert sein.Sein Witz klangüberhaupt nicht lustig,denn Otto meinte es voll Ernst.Und so ernst war es auch,obwohl Karl noch nicht richtig in Worte fassen konnte,was genau passiert war.Sein Freund verschwand in die Küche und gab ihm eine kurze Zeit,um sich zu sammeln.Was würde er sagen?Wie würde er das,was er gerade erfahren hat,in Worte fassen?Wieder einmal fluchte erüber seine mangelnde Fähigkeit die Gedanken in Worte zu fassen."Beruhige dich,Mann!Otto ist genauso ein Programmierer wie du,er wird es schon verstehen,wenn du nicht in kunstvollen Sätzen mit ihm redest."-dieser Gedanke wirkte beruhigend auf ihn und als Otto mit zwei Tassen Tee reinkam war er auf ein Gespräch gut vorbereitet. So gut er konnte.-Na,erzähl schon.-meinte Otto,als sie ein Paar Schlucke gemacht haben.-du bist doch nicht hergekommen um mein Tee auszutrinken.-Nein,-Karl stellte seine Tasse beiseite,-hast du die Nachrichten gesehen?-Welche denn?Diese Frage entwaffnete Karl völlig.Tatsächlich,welcher Sender hat denn das ausgestrahlt,was so eine verheerende Wirkung aufihn hatte?Er erschauderte,denn er wusste nicht,welche Nachrichten es gewesen waren.Hat er das alles etwa nur geträumt? -Nun,ich...ich bin nicht sicher,-meine Karl verlegen,-ich war am Fernseher eingeschlafen.Dann...-er runzelte die Stirn -dann ist wahrscheinlich meine Fernbedienung runtergefallen und hat den Sender umgeschaltet.Deshalb wachte ich auch auf.-Also ich hab nur die auf ZDF gesehen,mehr nicht.-sagte Otto und lehnte sich in seinem Sessel zurück.Karl fiel auf,wie eng und unbequem dieser war.War es immer so?Er rutschte hin und her und machte weiter.-Nein,ZDF war es nicht.Bevor ich einschlief,habe ich von ZDF auf Discovery Chanel umgeschaltet und von da...aber vielleicht war das auch ZDF,weil die Fernbedienung ist ja runtergefallen und ich weißnicht,welcher Sender dann lief.Das ist egal.Was ich sagen will ist...-Karl beugte sichüber den kleinen Tisch zu Otto rüber,denn seine Stimme wurde zu einem Flüstern,-wusstest du,dass Menschen gefeuert werden?-Karl,ist alles in Ordnung mit dir?Klar,werden Leute gefeuert. Wenn sie Mist gebaut haben,oder wenn der Chef ein Arsch ist.-nun beugte er sich auch leicht vor,-bist du sicher,dass du kein Alkohol willst?-Nein.-Karl fiel in seinen Sessel zurück.Otto verstand nicht,was er sagte,er dachte jetzt womöglich,dass Karl verrückt war. -ich meine,hast du gewusst,dass man einfache Arbeitskräfte feuert,um Roboter einzustellen?Und dass in unserer Firma keine einfache Arbeiter mehr gibt,dass die Roboter schonüberall sind? -Ach was,-Otto lachte kurz,-das ist nicht wahr.Sicher,es gibt ein Paar Roboter bei uns,aber wirklich nur ein Paar.Die meisten Arbeiter sind Menschen.Aber was kümmert dich das eigentlich?-Otto,verstehst du das denn nicht?!-Karl sprang von seinem Sessel auf,-ich habe in den Nachrichten eine Demonstration gesehen,es sind sehr viele,alle wurden aus der RP gefeuert!Sie sind durch Roboter ersetzt worden,so geht es schon ein Jahr lang. Ich habe es vergessen,habe einfach nicht darüber nachgedacht und dann als ich die Demonstration sah,all die bekannten Gesichter, wusste ich es wieder.-er fiel in seinen Sessel zurück,-bald werden sehr viele arbeitslos und Deutschland erlebt eine zweite Krise,nur viel größer und bedeutender,als die erste.Karls Ausbruch hat anscheinend die richtige Wirkung auf Otto gehabt.Er saßda und kaute an seiner Lippe.Der Schimmer der Erkenntnis wandelte auchüber sein Gesicht,wie fast eine Stunde zuvorüber das von Karl.Er stellte die Tasse wieder hin,Tee war jetzt auf einmalüberhaupt nicht mehr wichtig.-Aber,-sagte Otto unsicher,-RP stellt doch mehr Roboter ein als alle anderen.-Ja.Aber nicht mehr,als alle anderen zusammen.Was meinst du, was aus all den Menschen wird,die gefeuert werden?-Nun...-Otto schaute zu Karl rüber-sie können Roboterwärter werden.Die Umschulungszeit ist nur3Monate.-Ja,-sagte Karl bitter,-aber es werden weniger Roboter,als Menschen gebraucht.Was meinst du,wie viele Anrufe ein Roboter gleichzeitig entgegennehmen kann?Oder ob ein Roboter nicht zehn Putzfrauen ersetzen kann?Ich sage dir,ein Roboter kann alle Putzkräfte unseres Unternehmens ersetzen und außerdem kann er auch der Sekretär von den Abteilungsleitern sein!Und dieser-Karl verlangsamte sein Monolog um aussagekräftiger zu wirken,-einer Ro-bo-ter braucht nur einen Wär-ter.Obwohl er womöglich zehn Men-schen ihren Arbeitsplatz weggenommen hat!!-Karl rang nach Luft,er war aufgeregt und sein Gesicht glänzte vor Schweiß. Als ihm nichts mehr einfiel,was er sagen konnte,setzte er sich langsam wieder.-Verdammt.-sagte Otto nach fast einer Minute Schweigen.-Du hast Recht,Karl,so kann es nicht mehr lange weitergehen.Aber was kann man da tun,wir können den Fortschritt nicht aufhalten, der Point-of-no-return ist längst vorbei!-Point of..?-Na,der Punkt nach dem es kein Zurück mehr gibt.Sieh mich mal an,mein Freund,sieh mich genau an.Ich trage eine Brille.Ich habe meine Tür nach Holz bemalt.Und ich habe diese Pendeluhr, obwohl sie gar nicht mehr geht,-er zeigte mit dem Fingerüber seinen Rücken zu dem an die Wand gelehnten Holzkasten,mit einem altmodischen Ziffernblatt.-ich bin ein Anhänger der Vergangenheit,in der Schule war Geschichte,nicht Informatik, mein Lieblingsfach.Aber ich...-seine Arme fielen kraftlos ihm in den Schoß.Sein immerwährendes Lächeln verschwand und Karl sah die Falten um seinen Mund.Mit einem Mal wirkte Otto Schmidt viel älter,als er in Wirklichkeit war,-ich konnte mir nie vorstellen, dass so etwas eintreten könnte.-Was denn?-Na,das,was die ganzen Schriftsteller,die du so magst, vorausgesagt haben.Der Krach der menschlichen Zivilisation, durch ihre eigene Erfindungen hervorgerufen.Denn das ist es,was Menschen befürchten,die sehr an vergangenen Zeiten hängen.So wie ich.Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen,dass so etwas jemals wahr werden könnte...-er schüttelte den Kopf und verstummte.An diesem Abend war vieles passiert.Nachdem Karl und Otto diekalten Reste des Tees in den Abfluss gespült haben,hat jemand aus dem Krankenhaus angerufen.Christine,Ottos Frau,war von einem Autoüberfahren worden und lag im Koma.Sofort haben die beiden die Roboter und den Untergang der menschlichen Rasse vergessen.Als sie beide auf die Straße gegangen waren,sah Karl noch klarer als vorhin.Die riesigen Gebäude türmten sich um ihn auf,er kam sich wie gefangen vor.Die Menschen liefen alle irgendwohin,mit dem Ausdruck vollkommener Gleichgültigkeit auf ihren bleichen Gesichtern.Sie waren wie Bienen in einem verseuchten Bienenstock-krank und hilflos,dennoch arbeiteten sie weiter und produzierten ihren eigenen,giftigen Honig.Er stapelte sich in ihren Wohnungen wie in den Sechsecken des Bienenstocks und daran erstickten sie.Dennoch arbeiteten sie hart weiter,produzierten immer mehr und mehr von diesem Gift und würden bald unter ihm begraben sein.-Sie haben meine Frauüberfahren...-jammerte Otto und zeigte schwach auf all die Menschen auf der Straße,-solche gleichgültige Schweine,wie sie.Karl umarmte seinen Freund und zusammen drängten sie sich durch den abendlichen Frankfurt zum Krankenhaus.Christine lag in einem abgeriegelten Zimmer,mit einem Atmungsrohr im Mund.Niemand durfte rein,außer denÄrzten in densterilen Anzügen.Otto stand die ganze Nacht an der Glasscheibe und wartete darauf,dass Christine aufwachen würde,er stand und weinte lautlos.Karl stand eine Zeitlang mit ihm,aber als er müde wurde zog er sich in das Wartezimmer zurück.Er bot Otto nicht an mit ihm zu gehen,er konnte gut verstehen was sein Freund empfand.Am nächsten Morgen wurde er von Schmidt geweckt,dieser hatte tiefe blaue Ringe um die Augen.-Sie ist tot,lass uns gehen.-sagte er schwach.-Nein,bestimmt wacht sie noch auf,-meinte Karl schläfrig. -Nein,der Arzt sagte ss uns gehen...Verschwinden wir von hier.Karl und sein Freund Otto waren die ersten,die aus der Stadt weggezogen waren.Karl ließAngelika zurück,die ihn für verrückt gehalten hat.Sie waren die ersten,andere folgten.Denn Arbeitslosengeld wurde langsam eingestellt,der Staat konnte es sich nicht leisten die Hälfte der Bevölkerung auf eigene Kosten zu ernähren.Und dann gab es sie nicht mehr-einfache, unqualifizierte Menschen.Armut wurde ausgerottet,jeder hatte einen guten und ausreichend bezahlten Job.Nur entstanden am Rande von Frankfurt Dörfer.Viele Dörfer.Die Menschen fällten die Bäume und bauten sich Häuser daraus,sie teilten das Land und bekamen die Kühe und Schweine von den Bauerhöfen,die jetzt unnötiggeworden waren,weil das Essen in den dampfenden Fabriken synthetisiert worden war.Das22Jahrhundert lebte weiter,aber das Mittelalter entstand an seinem Rande.Der Fortschritt brachte die Welt einen Schritt nach vorn und die,die zurückgelassen waren, hat man vergessen.Sie lebten im Einklang mit der Natur,wie vor vielen Hunderten von Jahren.Nur ab und zu warfen sie unzufriedene Blicke zu der Stadt,die immer mehr heranwuchs und sich gegen die Außenwelt mit Wänden und Dächern abschirmte und sich immer tiefer in das Erdensinnere eingrub.PS:此文章由成都德语培训_法亚小语种张老师收集整理。